weswegen ich zeitig aufbrach, Mutter und Schwester zu besuchen, wozu ich 130 Höhenmeter überwinden muss. Dazu ein warmer Wind. Die Kleidung klebte. Das derzeitige Wetter hat für mich den Geschmack der Tropen, den ich gerne mag.
Danach sammelte ich reichlich Oregano. Frischen Oregano aus tiefen Gräben im Wald als „Salat“ und den fast schon vertrockneten Oregano von den Böschungen als Wintervorrat.
Ich bilde mir zumindest ein, dass er mit gut tut. 😉 Er ist aber vor allem kostenlos und reichlich – und ich ohne erkennbare Nahrungskonkurrenz. Vom Fahrrad aus erkenne ich ihn auch viel besser, vor allem kann ich überall parken. 🙂
Ich hab nun auch Schafgarbe in Öl angesetzt. Die kommt mit der Trockenheit recht gut zurecht und erscheint mir durch dieses Wetter extrem stark.
Aber noch besser setzt sich nun auf den Wiesen die wilde Möhre durch. Die scheint mit diesem Wetter sehr gut zurecht zu kommen. Eigentlich, so las ich, ist die ganze Pflanze essbar. Probiert habe ich sie noch nicht. Aber vertrocknet nun alles andere, muss ich vielleicht „umsteigen“.
Ich nehme diese Hitzewellen nun mal „so, wie sie sind“. Nicht einmal einen Ventilator. Es ist durchaus ein interessantes Erlebnis, finde ich. Interessant, wie sie den Körper beeinflusst.
Aber diese ungewöhnliche Hitze hier dieses Jahr nimmt alle mit. In Frankreich wird man wohl im Herbst Bilanz ziehen.
Der Klimawandel beschleunigt sich derzeit entlang der extremen Szenarien der Klimamodelle, aber Klarheit im: „Warum?“ ist noch Diskussion.
Seit der Controle Technique steht das Auto in der Scheune und ich fahre, schon aus Trotz ;-), bei diesem Wetter nur mit dem Fahrrad. Die einen bewundern es, die anderen hassen mich dafür.
Aber noch niemand konnte es jemals allen recht machen.
(3)
(0)