aber ich unterschätze in diesem Thema gerne die biologische Intelligenz, deren wirklichen Umfang ich noch gar nicht kenne.
Persönliche Intelligenz greift meiner Erfahrung nach auf das „kollektive Unterbewusstsein“ zurück, aber außer einigen vagen und der Hinterfragung würdigen Modellen haben ich über das kollektive Unterbewusstsein nichts in der Hand.
Das ist diese „Höhere Macht“ oder „höhere Intelligenz“ des Selbst, wie sie in der Spiritualität thematisiert wird… angefangen von Bild „Gott“ bis hin zur formlosen Intelligenz.
Ich persönlich gehe ja noch weiter, denn die Gesamtheit kosmischer Intelligenz ist Im Hier als die sogenannte Leere, das reine Bewusstsein, die Permanenz selbst: Ohne sie kein Ereignis, egal welches.
Wie es sich in dieser Intelligenz bestimmt? Mir unergründlich.
Das, was die Menschen zur KI-Entwicklung „anstiftet“ ist die eigentliche Intelligenz. Die entsteht nicht in einer KI, die steht permanent in ihrem Hintergrund.
Der Mensch bildet sich zwar gerne etwas auch seine Genialität ein, auch ich :-),
aber … das war dann auch schon fast alles, was ihm blieb.
Eine Einbildung, in der ihn „Höhere Macht“ zu seinem willigen Opfer machte.
Wobei hier das Selbst gerne mit Zuckerbrot und Peitsche regiert.
Der Mensch ist kein getrenntes Ereignis vom Szenario: unser Universum.
Er ist immer ein Teil – und darin – relativ gesehen – Opfer und Täter am Gesamtereignis.
Und im Thema Schuld gerne der Prügelknabe des Selbst. Ich stifte dich erst an, dann lasse ich dich verprügeln und schenke dir dafür auch noch die Einbildung, dass du selbst Schuld bist.
Aber unter uns gesagt: Der Mensch hat so gut wie nichts im Griff, über seine Einbildung hinaus und ist weit mehr „der Angestiftete“ als „der Anstifter.“
„Selber Denken“ fängt dort an, wo ich mir darüber bewusst werde, wie angestiftet ich selbst im Denken bin. Denken ist ebenso ein von der Persönlichkeit weitgehend unabhängiges Ereignis. Denken wird „angestiftet“
Aber, ich bin es ja selbst, so ist es auch nicht mein Feind. Und eine gute Frage, wie ich persönlich Freundschaft mit „höherer Intelligenz“ schließe?
Und das Wort „persönlich“ erscheint mir hier wichtig. Es kenne kein Patentrezept.
Hilfreich ist für mich, mich und das Universum als ein in sich ungetrenntes Ereignis wahrzunehmen. Ich bin persönlich nur so, da das Universum so ist, wie es ist. Und wie es sich verändert, verändere ich mich mit ihm.
Da ist nicht einmal ich als die Persönlichkeit und dann noch zusätzlich das Universum. Und ich sein Arzt. Der Mensch ist der eingebildete Arzt, der aber permanent vom Universum verarztet wird – und warum?
Der Hund und sein Schwanz sind keine zwei getrennten Existenzen, so lange er ihm hinterher jagen mag.
Bleibe ich sehen, bleibt auch der Schwanz stehen.
(3)
(0)