Gegen Mittag hörte es auf zu regnen.

Und da ich gestern an der Quelle des Vannon war, radelte ich heute nach Tornay, wo die zugehörige Versickerung ist.

Danach noch nach Bussieres zum Einkaufen. So war ich gut 2,5 Stunden unterwegs. Das sind mit all den Besichtigungen jeweils um die 30 km, dann wird es ja schon wieder dunkel.

Ein Ausflug täglich, etwas raus in Wind und Wetter, und all die Kleinigkeiten zu besichtigen, Tourismus zu Sehenswürdigkeiten, an denen nie jemand ist, bekommt mir ganz gut. Zum Glück waren die Kühe auf einer anderen Weide.

Für diesen Tourismusspot musste ich unter zwei Stacheldrahtzäunen durchklettern und auf der Hut vor Kühen sein. Die haben nicht so gerne ungebetene Gäste. 🙂

Ankunft
Nun musste ich die Versickerung suchen, das Tal ist eine Kuhweide
Weiter Richtung Versickerung, sehr schlammig.
Hier versickert der Bach im Untergrund, im Hintergrund die Höhle.
Von oben gesehen.
Rückweg
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Wenn sich überhaupt,

aus der Sicht der Selbsterkenntnis, eine Verschwörung in dieses Ereignis hinein interpretieren lässt, ist es dieses „Alles läuft perfekt“ der „Gottesbegegnung“: Gott ist „mit sich selbst verschwört“.

Es ist einmal die Ohnmacht des Lebens vor sich selbst, die letztlich eh alles so geschehen lässt, wie es geschieht, aber dann eben etwas Geheimnisvolles dahinter: Eine Art „höherer Intelligenz“, die ich nicht verstehe, aber wie eine „lichte Weite“ spüren kann.

Auch die Aussage: „Am Ende wird alles gut.“ ist einer Warte geschuldet, die mir Mensch nicht begreiflich ist. Und in der ich als Spezies womöglich nicht einmal im Mittelpunkt stehe, eher ein Zwischenschritt bin.

Die Hingabe, im Sinne der Selbsterkenntnis, oder zumindest nach dem, was ich so nenne, ist so gesehen von einer positiven Verschwörungstheorie getragen: „Alles läuft, genau so, wie es geschieht, perfekt.“

Es gibt jedoch einen Unterschied: Es ist eine höhere Intelligenz in Gott, die dem Menschen diese Verschwörungstheorie „steckt“: „Du brauchst eigentlich gar nichts zu tun. Und zu was ich mich zu tun getrieben fühle, und tue, ist darin im Wesen gleich.

Und dazu gehört auch die Kritik gewisser Ereignisse. Es gibt eben Deppenverschwörungen aller Art, aber die interessantere Verschwörung ist die Gottes mit sich selbst.

Und warum Gott sie den Deppen vor Gott-Deppenverschwörungen spielen lässt, die Frage zu beantworten überlasse ich dann mal Gott. 🙂

Vielleicht schallt es aus dem Walde Gottes, wie ich in ihn rufe? Rufe ich nach einem Deppen, kommt halt ein Depp? 🙂

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Die Selbsterkenntnis ist und bleibt ein Rätsel,

um das sich seit Jahrtausenden Anekdoten ranken, ohne dass eine von ihnen eine verbindliche Wahrheit über die Selbsterkenntnis formulieren könnte.

Wo sich der Kontrast auflöst, Subjekt und Objekt dieselbe „Ursubstanz“ in ihrer Präsenz sind, ist keine verbindliche Aussage mehr möglich.

Und wie auch immer diese Tatsache, dass Subjekt und Objekt dieselbe Ursuppe von Existenz sind, interpretiert wird: Es bleibt ein „Gut-Glück“ des Verständnisses, denn es kann nur in die Schöpfung schauen, um Vergleiche zu finden.

Warum ist Geist und Materie letztlich dasselbe? Darin liegt die Erklärung für die Existenz des Lebens an sich, denn sowohl das Bewusstsein wie die unbewusste Materie sind Ausdruck desselben.

Gestern las ich den Titel einer Nachricht „Es ist nicht auszuschließen, dass es Gott gibt.“ Ich sage, es ist eine Frage der Interpretation der Worthülse „Gott“.

Es gibt eben, wie die Bibel schon sagt, keinen zweiten Gott. Und was soll das dann sein, was hier stattfindet, gibt es keinen zweiten Gott?

Das ist und war schon immer dieser mysteriöse „Gott“. Und wo ich den „Gott“ zur Schöpfung suche, ist das, wie wenn ich mich selbst als ein Gegenüber meiner selbst suche. Das ist ein Widersinn.

Gott kann sich nicht vor sich selbst verstecken. Ein Gott, ein Bewusstsein, ein Ich. So einfach ist im Wesen Gott… und so viel Geschwafel um Gott.

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Gestern

war ich auf einer kleinen Weihnachtfeier mit Familie und den Flüchtlingen aus der Ukraine. Zudem war noch ein Schüler aus Kiew zu Besuch, der sehr gut Englisch sprach. Und mich interessierte, wie sich das für ihn dort so anfühlt.

Er meinte, die Jugend hätte sich arrangiert, weitgehend die Angst vor der Lage verloren, und ist sich sicher, dass die Ukraine den Krieg gewinnen wird.

Heute radelte ich einmal um den Morêt, denn gestern fuhr ich in der Dunkelheit mit dem Fahrrad zum Weihnachtessen, und merkte, dass ich das irgendwie brauche. Es ist nicht nur eine schöne besinnliche Spazierfahrt, sehr meditativ, der Körper will bewegt werden.

Kali Rex scharrt nun auch wieder den ganzen Tag im Garten. Dann ist sie beschäftigt und zufrieden, sonst jammert sie mir aus ihrem Stall die Ohren voll.

Dann machte ich einen Abstecher zur source des Vannon. Und der Bach sprudelte dort direkt aus dem Boden.

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Weihnachten.

Ich habe mich etwas in meiner Hütte vergraben und füttere Vögel und Katze.

Die „stille Nacht“ ist die „heilige Nacht“, weil „die Stille im Geiste“ heilsam und befriedigend empfunden wird.

Die Marktschreier sind verstummt. Kein Amt, keine Würde: keine Bürde, die gepflegt werden will.

Bewusstsein scheint ein körperloses Licht zu sein, das alles in Existenz hüllt, ohne substanziell das Geringste von all dem zu sein, das durch es erst wahrnehmbar ist.

Und das, was es wahrnimmt, scheint völlig unbewusst.

Und wie dieses unerklärliche Licht scheint, fängt die unbewusste Materie in diesem Licht an, sich zu räkeln, in ihrem Tiefschlaf zu bewegen und wird zu so etwas wie einer Persönlichkeit.

Der Gestalt nach unbewusst, dem Bewusstsein nach gestaltlos. Und das leere Bewusste und das volle Unbewusste erzeugen dieses Kind, einen Träumer: Gestalt und doch keine Gestalt. Bewusst und doch nicht bewusst.

Es ist das Bewusstsein, das alles belebt. Und doch ist alles Belebte unbewusst.

Und manchmal ist es einfach schön, nur als „Licht des Bewusstsein“ zu scheinen und zuzuschauen, was es belebt. Die stille Nacht ist nicht umsonst die heilige Nacht, da die stille Nacht persönlich heilsam empfunden wird.

Und hier erscheint persönlich „einfach nur das Licht sein“ oft als die „effektivste Tat“. Denn als dieses Licht bin ich immer vollständig. Und was es durch sein Sein belebt, ist immer noch zutiefst ein Rätsel.

Ich kann die Frage nach mir selbst nur im Bewusstsein beantworten. Die Frage nach mir selbst als das Unbewusste, das dieses Bewusstsein belebt, ist völlig offen, bleibt offen, kann nicht beantwortet werden, braucht nicht beantwortet werden… und „Warum?`“ Das geschehende Ereignis ist der Antwortstrang auf diese Frage.

So ist alles daheim, Geist und Körper (Persönlichkeit), der eine wacht und derselbe eine träumt den Traum des Unbewussten:

Stille Nacht, heilige Nacht.

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Es sind derzeit wohl viele Viren unterwegs,

denn gestern bekam ich wieder einen Schnupfen, wie bereits vor wenigen Tagen. Dabei war ich vor drei Tagen nur kurz im Laden.

Von den Mentalviren, die im Internet unterwegs sind, möchte ich gar nicht erst anfangen. Es gibt, aus subjektiver Sicht, hilfreiche wie mehr wenig hilfreiche Viren, auf körperlicher wie mentaler Ebene.

Heute ist wieder besser, ich schnupfte Brennnesselpulver, wodurch ich noch mehr nieste. Ich habe es im Verdacht, womöglich hilfreich zu sein. Und es ist gratis. 🙂

Es soll nun wieder wärmer werden. Und ich habe nichts dagegen einzuwenden.

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Bei -8° C radelte ich los,

trank dann einen Kaffee bei meinem Bruder, und ich fand es so schön, dass ich noch zwei Hügel erklomm und über den Moret wieder heim radelte.

Meine „Fahrradmeditation“, auf kleinen Wegen bergauf und begab.

Die trockene Kälte ist gar nicht schlimm. Und ich bin auch lange nicht mit meiner Kleidung am Limit.

Ich denke, zwischen – 15° C und + 40° C kann ich noch mit dem Rad fahren, also in einer Temperaturspanne von 55 Kelvin.

Kali Rex durfte in den Garten, aber nach 10 Minuten hatte sie genug gefroren. Nun sitzt sie an ihrem Fensterplatz und schaut den Vögeln zu: ihr Netflix.

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Ich hab einen extremen Biorhythmus,

oder wie ich das auch immer nennen will.

Manchmal schlafe ich über Wochen kaum, 2-3 Stunden am Tag, stehe kurz nach Mitternacht wieder auf und steige am Morgen auf das Fahrrad, komme heim und bin immer noch fit.

Und dann gibt es wieder Phasen, in denen fühle ich mich wie eine Leiche, jeder Lebenssaft ausgesaugt, schlafe endlos. Die sind zwar im letzten Jahr wesentlich kürzer geworden. Aber warum das so ist? Keine Ahnung.

Das war aber schon früher so.

Ich hatte für den Winter 7 Gläser Brennnesselpulver gemacht, aber bisher erst eines aufgebraucht und nehme daher derzeit wieder mehr davon. Und ich kann nicht verleugnen, dass es eine belebende Wirkung zu haben scheint.

Jedoch, betrachte ich die natürlichen Schwankungen meines Zustandes, kann es auch Zufall sein. Nur häufen sich diese „Zufälle“.

Die Unsicherheit bleibt. Und auch die Frage nach dem Placebo-Effekt. Und da ich noch so viel Pulver auf Vorrat habe, nehme ich nun eine Zeit die doppelte Dosis, 2 gehäufte Esslöffel. Vielleicht bringt das mehr Klarheit?

Und seit ich gelesen habe, dass bis zu sieben Tassen Kaffee am Tag der Gesundheit förderlich sind, beobachtete ich meinen Kaffeekonsum, er liegt zwischen 4 und 7 Tassen am Tag. Ich filtere ihn aber nicht, da ich das Gefühl habe, dass er mir noch besser bekommt, trinke ich etwas von der gemahlenen Kaffeebohne mit.

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Der Morgen kam,

die Sonne schien. Und trotz Frost war ich den Morgen mit dem Fahrrad unterwegs.

Die Kälte ist zwar kalt, aber hat auch etwas Reinigendes? Was weiß ich? Erfrischendes?

Ich holte etwas Käse, sucht dann Versteinerungen, fand eine interessante Stelle, aber die Viecher sind im Boden festgefroren.

Kali Rex legte wieder ein Ei, jeden Tag ein kleines Ei, die Blaumeise schimpfte, ohne dass ich verstand, was sie meinte. Und nun ist das Huhn etwas im Garten.

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