Heute regnete es den ganzen Tag.

Und ich hatte keine Lust, das Haus zu verlassen.

Wie schon gesagt, ich bin andererseits um jeden Tropfen Regen froh, da ich der Wetterlage misstraue. 🙂

Morgen will ich ein neues Experiment beginnen, das Sammelexperiment ist – meine ich zumindest – erfolgreich verlaufen.

Und obwohl ich die meisten Pilze verschenkte, habe ich nun 6 große Einmachgläser mit getrockneten Pilzen. Alle Pilze, die übrig blieben, wanderten zum Trocknen auf den Ofen und schrumpften zur Unkenntlichkeit.

Ich habe das hintere Zimmer die letzten Tage mal ausgemistet, denn womöglich wohne ich während dieses Experiments, das nur 18 Tage dauert, im hinteren Zimmer und bin nur selten online.

Womöglich habe ich während der nächsten 18 Tage keine Lust, viel zu schreiben.

Mal sehen, ich muss (und will) mich auch erst überraschen lassen. Mehr verrate ich nicht, denn womöglich fehlt mir morgen plötzlich die Lust, damit zu beginnen.

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Dieser Wald ist riesig.

Endlos suchte ich, bis ich eine Stelle mit dicht an dicht gedrängten Todestrompeten fand, nach einigen Kilometern zu Fuß kreuz und quer im Wald.

Dann ging ich weiter nach Norden, bis ich auf die RN 19 traf. Endlos ging das. Die fuhr ich dann ein Stück, bog ab in die Hühnerfarm, wo ich 24 Eier für 6,20 Euro erwarb. 12 mittlere und 12 besonders dicke (Übergröße) Eier.

Die meisten Pilze verschenkte ich, einen Teil aß ich zu Mittag, der Rest trocknet auf dem Ofen.

Wiesenchampignons, direkt an der Straße. Zum aus dem Autofenster pflücken. 🙂

Hier geht es in diesen Wald

Dann fand ich diesen Weg.
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Über Nacht sind die Pilze fast getrocknet.

Ich trockne sie auf großen Blechtellern, die ich auf den Ofen stelle.

Will ich also heute wieder Pilze essen, zu Mittag, muss ich in den Wald. Und es gibt so viele Wälder, die ich die nächsten Tage gerne in Augenschein nehmen würde, damit ich mir die Pilzstellen für nächstes Jahr vormerken kann.

Heute schwebt mir ein großer Wald vor, an dem alle Wege enden, da er auf der Grenze zum Nachbardepartement liegt. Es führt kein Weg durch diesen großen Wald. Ein paar Holzwege, die im Wald enden.

Schlecht zugängliche Wälder sind auf der Jagd nach Pilzen immer interessant

Der Wald auf der anderen Seite des Tals, sieht zwar faszinierend schön aus, gewaltige Buchen und Eichen – beim Anblick dachte ich: hier wimmelt es von Pilzen – aber nichts gefunden.

Es ist teilweise gar nicht so einfach durch den Wald zu kommen, Dickicht, Brombeerhecken, umgestürzte Bäume, Sumpflöcher. Daher nehme ich mal das Edge, meinen SUV 😉

Wenn ich nochmals eine größere Ansammlung Sammelstoppelpilze finde, trockne ich noch welche. Zusammen mit der Todestrompete schmeckt dieser Pilz auch hervorragend.

Und ich habe mir schon überlegt, was nach den Pilzen kommt, die nach den Walnüssen kamen (von denen ich täglich esse 🙂 ), die nach den Brennnesseln und dem Rotöl kamen?

Ich denke derzeit, dass das Thema Wurzeln interessant wäre, von Baldrian, Wiesenbärenklau, Meerrettich, was auch immer. Und dann kommen auch die Winterpilze wie der Austernseitling.

Der Meerrettich ist im Ansehen als Heilpflanze die letzten Jahre stark gestiegen, die Wurzel des Wiesenbärenklau wird von einigen Menschen in der Wirkung mit Ginseng verglichen, ja, sogar als gleichwertig betrachtet. Und der Baldrian soll ja beeruhiiigennd und einschläfernd wirken.

Wieder so ein kitschiger Sonnenaufgang. Die schwarze Henne will gleich raus, sonst macht sie Theater: „Gaak, gaak, gaak…“.

Dann kommt sicher die schwarze Katze, die für die nächtliche Rattenjagd entlohnt werden will.

Kleinskalige Ereignisse ohne weitere kosmische Relevanz. 🙂

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Ich weiß nicht,

was für Drogen die Hersteller ins Katzenfutter mischen, denn die schwarze Katze ist so begeistert, dass sie hinterher den Teller ableckt und ihm dann andächtig huldigt, indem sie bewegungslos wie eine Sphinx vor ihm verharrt.

Und die schwarze Henne isst das teure 5-gesunde-Kerne-Brot nur noch, ist es mit Butter bestrichen.

Den Wettermodellen nach setzt der November die Tendenz zu überdurchschnittlich warmen Monaten fort, „normal warm“ war dieses Jahr bisher nur der furchtbar kalte September. 🙂

Wie schon öfter thematisiert, verunsichert mich die Dominanz dieser Südströmung dieses Jahr. Aber erst im Laufe der nächsten Jahre wird sich zeigen, ob das eine temporäre Laune (Wetter) ist, oder sich als zukünftiger Charakterzug des Wetters (Klima) herausstellen wird.

Das wäre derzeit zu spekulativ, nur habe ich etwas Respekt vor diesem Wetterphänomen. Sollte sich diese Tendenz verstärken (unabhängig von „La Nina“), haben wir bereits ein echtes Problem, bevor der Klimawandel richtig losgeht.

Das ist wie mit dem Zauberlehrling, der nicht recht weiß, was er eigentlich tut. Wir haben zwar das Paläoklima als Orientierung, was früher in solchen Fällen passiert ist, bzw. die Überreste der Erdbewohner, die solche Ereignisse nicht überlebt hatten. Als stille Mahnung an die Nachkommenschaft.

Es geht der November erst einmal warm weiter.

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Ich war im Wald.

Es gab Semmelstoppelpilze und Todestrompeten. Ich erforschte heute die Ausdehnung des Vorkommens der Semmelstoppelpilze und fand dabei einen alten Steinbruch.

Heute briet ich Semmelstoppelpilze mit einer Zwiebel in Butter, Salz, Pfeffer, dazu Brot.

Der Rest (und die Todestrompeten) liegt auf dem Ofen. Entweder ich esse sie morgen oder trockne sie. Die Todestrompete hat noch mehr Biss, trockne ich sie vorher etwas an.

Derzeit läuft wieder die Klimadiskussion. Ich persönlich mache einfach das, was ich für sinnvoll und angemessen halte – so ganz persönlich – und sonst diskutiere ich das noch „privat“ (direktes soziales Umfeld), aber nicht mehr so gerne im Netz.

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Es gab leckere Pilze,

aber zuvor radelte ich nach Fayl, trotz der Kälte, um für die Katze Katzenfutter zu kaufen. Ich zog meine Winterjacke an. Und das war nicht übertrieben.

Ab dem Abend soll es über Nacht wieder wärmer werden.

Mit dem Katzenfutter fraß die Katze auch die gekochten Karottenstücke und die Bohnen, die seit Tagen draußen stehen. Und als die Henne das sah, aß sie auch Bohnen. Sonst beschwert sie sich nur.

Am Nachmittag sah ich schwarze Katze und schwarzes Huhn aus der Voliere kommen. Vielleicht vertragen sie sich ja.

Das Thema Pilze ist noch nicht ganz durch, sodass ich mich morgen womöglich im Wald wiederfinde.

Neben dem Umstand, dass mir das Sammeln Spaß macht, zeigt sich natürlich auch, dass ich hier auf dem Lande von selbst gesammelten Nahrungsmitteln leben könnte.

Und es gibt immer noch Unmengen frischer Brennnesseln.

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Heute machte ich einen Besuch,

Verwandtschaft ist in der Gegend. Noch kühler als gestern, ich fror auf dem Rad.

Nach dem Essen gingen wir Pilze suchen, ich fuhr mit dem Fahrrad voraus. In kurzer Zeit hatte ich einen Sack voller Semmelstoppelpilze gefunden.

Ich lief zur alten Stelle, fand sie nicht mehr, dafür neue Stellen, an denen die Semmelstoppelpilze jeweils in einer Reihe wuchsen.

Ich spendete die Pilze und bin morgen zu Pilzomeletten eingeladen.

Heute gab es Pasteten mit einer Füllung aus Todestrompete, Semmelstoppelpilz und einem kleinen – mir unbekannten – Pilz. Sehr lecker.

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Der Tod der Konzepte.

Friedlich ist diese Beerdigung, denn kaum jemand ist traurig, wird sie/ er die Krätze los.

Der „Tod der Konzepte“ ist das klare Sehen, warum das auch immer möglich ist (ich kann es nicht erklären), dass ich in diesem Ereignis und mir selbst einer völligen Unbekannten gegenüber stehe.

So klar und ewig gleich die Selbstempfindung an sich ist, so völlig unerklärlich, was in ihr geschieht.

Das heißt nicht, dass Konzepte keinen Sinn hätten, überflüssig wären (relativ zeigen sie oftmals praktische Umgangsformen mit der Welt auf), sondern dass sie an der letztlichen Frage (nach dem Wesen des Wesens) scheitern.

Und die gute Frage ist, ob die Ewigkeit überhaupt irgendeiner Wahrheit Dauer einverleibt, oder ob es etwas ist, was nicht durch eigene Wahrheit absolut gebunden sein will. So nach dem Motto: Lieber bin ich auf ewig nichts, als irgendeine abgekackte Scheiße (meiner Nichtigkeit).

Das Selbst zu erkennen und wahrzunehmen ist kein Problem, aber in das Selbst – als „die Ewigkeit“ – zu schauen, führt gerne zur Erkenntnis: „Ich sehe nichts.“

Und ich könnte auch nicht erklären, warum das Selbst einfach wahrzunehmen ist, aber ich nicht „in“ das Selbst schauen kann. Oder anders gesagt: Wo ich in das Selbst schaue, nehme ich die Welt als seinen Ausdruck wahr.

Das ist bei der Ich-Wahrnehmung auch nicht anders. Ich nehme mich in meinem persönlichen Ausdruck als Körper in einer Welt wahr, aber das ICH selbst ist der Hintergrund zu diesem Ausdruck.

Wie das Selbst ist das Ich (jeder kennt ich) einfach wahrzunehmen. Nur ist es hier nicht nur das Wesen ohne Unterlaib, auch Oberlaib und Kopf fehlen. Wo ich mich als ICH ganz genau wahrnehmen kann- blankes Ich – bin ich von der Raumzeit unbeleckt und unbefleckt.

Und wie es dann zur unbefleckten Empfängnis kam, diese Räubergeschichte mag jemand anderes erzählen. Ich habe mal wieder keine Ahnung. 🙂

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Trotz des kühlen Wetters

war ich die letzten Tage viel mit dem Fahrrad unterwegs, gestern bis Jussey, heute verirrte ich mich hinter Saulles und stand zuletzt mit dem Fahrrad an einem Waldrand, besser: Ein Dickicht wie aus „Herr der Ringe“. So musste ich umkehren.

Es ist zwar anfangs etwas kühl, aber nach ein paar Kilometern heizt die Abwärme des Motors den Körper auf eine angenehme Betriebstemperatur.

Und in meinem Zimmer ist eh gut geheizt.

Die nächsten Tage bekommt das Tonic Gravelreifen, weil ich derzeit gerne etwas abseits unterwegs bin.

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