In Langres soll es Sprit geben,

erzählte Colette. Sonst nur mit Berechtigungsschein. Polizei, etc.

Ich sammelte am Morgen Todestrompeten. Es war recht kühl und hatte Hochnebel. Die meisten verschenkte ich, den Rest aß ich zu Mittag mit Brot.

Dann schien die Sonne. Ein so schönes Wetter, dass ich nach Fayl radelte und Kaffee kaufte. Nebenher suchte ich neue Pilzstellen. Daher fuhr ich heute den Weg an der Höhle des Eremiten vorbei.

So sind die Autofahrer damit beschäftigt, irgendwo Sprit zu erbeuten. Und ich sammle Pilze.

Aber nicht einmal jetzt, wo es schon länger kaum noch Sprit gibt, will jemand aufs Fahrrad umsteigen. Jetzt wird Sprit gehamstert. Ich sag lieber nichts.

Ich saß in Fayl am Pavillion auf dem Platz, da hielt vor der Bank ein SUV, der Fahrer ging in die Bank, ließ aber den Motor laufen. So wartete der SUV mit laufendem Motor auf sein Herrchen. Und andere denken nach, wie sie den Inhalt des SUV-Tanks erbeuten. 🙂

Ich schaue mir das alles so an und denke mir: zum Glück bin ich Fahrradfahrer.

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Ich beschäftige mich derzeit mit dem Thema Fiktion.

Wir alle leben eine Fiktion über diese Welt und können nicht einmal sicher behaupten, dass es überhaupt eine Welt als Grundlage für den persönlichen und sozialen „Traum“ gibt. Es ist aber zumindest ein brauchbarer Ansatz „mal so zu tun“, auch wenn die Wirklichkeit letztlich noch einmal anders ausschaut.

Wir nutzen Modelle und testen dann, wie weit wir damit kommen. Und keines ist ein absolutes Heiligtum.

Wenn ich als Verständnis das Selbst betrachte, also diese sogenannte „Wirklichkeit“, gibt es in ihr die Zeit nicht „wirklich“. Alles scheint am Anfang und am Ende zu sein, im gleichen Moment.

Und trotzdem fließt die Zeit, also der Wandel still und ungestört in diesem Hintergrund, der seine Existenz zu verneinen scheint.

Das ist halt, was das Verständnis wahrnimmt und hineininterpretiert.

Ich könnte auch ein Buch schreiben: „Die Scheiße geschah im Nirvana.“

Und da sie aus dieser Perspektive nie anfing, hört sie auch nicht auf, denn aus der Sicht des Nirvana gibt es sie eigentlich nicht, kann es sie nicht geben, denn Nirvana ist ein raumzeitloser Augenblick, so kurz, dass er unterhalb jeglicher Zeitskala liegt… und dadurch fatalerweise so lang, dass alle Raumzeit in ihn passt.

Daher sagt/ fragt der Weise (oder auch Depp?): Irgend etwas stimmt an unserer Vorstellung über diese Welt nicht? Dann nenne ich sie mal „virtuell“.

Nur hilft das auch nicht weiter, denn die erscheinende Welt interessiert sich für meine Beurteilung in derselben Weise, wie meine Küken für meine Ratschläge:

Es geht ihr am Arsch vorbei.

Was ist sie nun, diese Welt, in der ich Psyche und Welt letztlich nicht wirklich unterscheiden kann, und: Was ist das für eine Welt, die zwar ist, aber die es eigentlich nicht gibt, aus anderer Warte gesehen?

Ich kann zwar sagen, sie ist Ich, aber wo ich Ich greifen kann, als eine Antwort, die immer wahr ist, erscheint Ich leer.

Das ist fatal, bemerkte Meister Fu: Jetzt, wo ich mich umgreifen kann, alle Fragen beantworten könnte, sehe ich (N)nichts.“

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Am Abend ein Sommergewitter.

Ich radelte nach Fayl, hielt im Wald, und fand eine Menge „pied de mutton“, Semmelstoppelpilze.

Die gelten in Frankreich als absolute Delikatesse. Ich schenke sie meiner Mutter, als ich durch Pressigny fuhr, die gerade überlegte, was sie zum Mittagessen macht. Frage beantwortet. 🙂

Im Colruyt wurde ich schwach und kaufte Würstchen, da Billionen von Körperzellen mich, bzw. mich als Gehirn überredeten. Das ist immer das Problem bei Entscheidungen, dass das Ich nicht aufhört: „Sie überzeugten mich? Sie überzeugten mich nicht, aber überstimmten mich? Ich überstimmte mich selbst? Ich entschied mich?

Das mögen die Philosophen ausdiskutieren: die Nuancen des Ich.

Heute fühle ich mich tot und lebendig, keinen so rechten Saft in der Muskulatur, wie ein Kater.

Der Himmel überzogen mit Gewitterwolken, die das Abendlicht orangebraun reflektieren: Saharastaub. Ein kurzer Stromausfall.

Froh bin ich über den vielen Regen, denn, egal was kommt, wichtig ist, dass sich der Grundwasserspiegel erholt.

Ja, die politische Lage beschäftigt mich heute. Und dann frage ich mich, ob Beiträge wie vom Morgen „sinnvoll“ sind. Wahrscheinlich nicht, aber ab und zu verkünde ich plakativ meinen Standpunkt, wie der Hahn, der am Morgen kräht.

Bei mir kräht ja kein Hahn mehr, die fraß alle der Fuchs. Und die Küken sah ich auf Nachbars Weide. Das habe ich ihnen zwar verboten, aber anderswo ist immer interessanter.

Was für ein Wetter? Was für ein Licht? Was für eine Politik? Wie auf einem anderen Planeten. Ich kann gut verstehen, wird das einigen Menschen unheimlich. Aber es war auch noch nie so spannend.

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All dieses Gelaber

über angebliche Pläne der „spirituellen Welt“ für diese Erde, in denen ignorante Idioten wie Trump, Putin, welcher weitere Depp auch immer, die Rolle eines „Messias“ innehaben… feucht-spirituell verklärte Fantasien von Faschisten.

Das IST die „spirituelle Welt“ – und sie möge diesen Deppen den Arsch aufreißen.

Es gibt keine nationale Lösung für die anstehenden globalen Fragen mehr. Hinter dem braun gestrichenen Jägerzaun geht die Welt weiter und macht an diesem Zaun nicht Halt.

Die Nationalisten verleugnen globalen Probleme wie den anthropogenen Klimawandel, da ihre Ideologie darauf keine Lösung hat – und zu keiner Lösung beitragen kann.

Sie labern von Liebe, Freiheit, was auch immer – und kriechen absolutistischen Herrschaftsansprüchen von kleinkarierten Diktatoren in den Arsch.

Was für ein Anblick.

War es das mit der „Spiritualität“ auf Erden?

Putin mag den Westen für „verweichlicht“ halten, aber wird hier auf eine Wand stoßen.

Fresst Scheiße, ihr Diktatoren.

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Der Ofen ist aus.

Trotzdem hat es noch 23° C im Zimmer und draußen einen klaren windstillen Morgen bei frostigen 12° C. 🙂

Ich erinnere mich an Berichte aus dem sogenannten „Klimaoptimum“ des frühen Mittelalters, als, so die Chroniken, in manchen Gegenden Mitteleuropas im Februar die Kirschen reif wurden.

Unser mächtigster Verbündeter im „Frieren gegen Putin“ ist derzeit die Klimaerwärmung mit ihrer „Süd-Düse“. Manche Modellläufe sehen bis Jahresende gar keinen Winter. Der Oktober ist auf dem Weg, hier der wärmste Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden.

Das frühmittelalterliche Klimaoptimum war zwar nur eine lokale Erscheinung, keine globale, aber für mich bisher unvorstellbar: Jahre, in denen der Winter so gut wie ausfällt.

Putin zielt derzeit darauf, die Energieversorgung der EU kollabieren zu lassen. Und ich bin der Meinung: „Süd-Düse, bleibe bis Ende April… dann darf es wieder über die 30° C gehen, wenn nicht schon Mitte März.“

Fuck you Putin.

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Seit 3 Uhr sortiere ich Walnüsse

Ich hatte mich total verschätzt. Anfangs dachte ich, dass es getrocknet um die 40 kg Walnüsse werden, gestern wurde mir klar: es wird viel mehr. Und das Endergebnis: um die 130 kg Walnüsse.

Die kaputten oder schlechten Walnüsse verbrannte ich im Ofen und sah, dass sie in der Hitze viel Öl treiben. Geht das Speiseöl aus, könnte ich mich also mit Walnussöl behelfen.

Ich will im Winter ausprobieren, Walnussöl herzustellen, um den Aufwand und den Ertrag abzuschätzen. Vielleicht stelle ich mein Speiseöl zukünftig selber her? Statt Olivenöl Walnussöl.

Ich googelte und sah, dass das kaltgepresste Walnussöl sündhaft teuer ist: um die 50 Euro/ Liter. Und bei einer Ölmühle, dass 1 kg Walnusskerne ca. 0,5 l Öl ergeben. Und dass die Kerne ca. 1/3 des Gewichts ausmachen.

Für 10 Liter Speiseöl bräuchte ich also ca. 60 kg Walnüsse. Wenn das kein zu großer Aufwand ist, werde ich mein Speiseöl zukünftig selber herstellen.

Allerdings müssen die Nüsse nun nochmals bis Februar ruhen. Ich habe alles hinter dem Ofen gestapelt – und unter dem Bett in Ofennähe, sodass sie schön trocknen gelagert sind.

Es ist bedeckt. Und mir fehlt derzeit noch die Lust, das Haus zu verlassen. 🙂

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Da die Walnüsse

nun 3 Wochen in einem gut geheizten Zimmer getrocknet wurden, habe ich heute anfangen sie zu verlesen und in Behälter zu füllen. Alleine das dauert Stunden.

Vor allem habe ich mich beim Gewicht gewaltig verschätzt. So gewaltig, dass ich gar nicht verraten will, wie viele kg Walnüsse ich erbeutet habe.

In Kalorien umgerechnet würden sie einen Menschen 125 Tage ausreichend versorgen, als weitere Auswertung meines Experimentes.

Dazu reicht im Grunde ein gut tragender Walnussbaum.

Am Nachmittag hatte es Gewitter wie im Hochsommer. Und trotz des Regens mild. Vor 2 Tagen, hörte ich, hatte es in Andalusien 36° C. Die Schneefallgrenze in den Alpen liegt bei 3500 m. Und das, wo die Gletscher dieses Jahr schon 6% ihrer Eismasse verloren… die tauen derzeit noch weiter.

Und das, was sich derzeit einmal exemplarisch zeigt, ist wohl das, worauf wir allmählich zusteuern. Die warme Jahreszeit wird immer länger, bis Frühling und Herbst den bisherigen Sommern gleichen. Und der neue Sommer, also der Sommer-Sommer, wird eine Grillveranstaltung zwischen 40 – 50 ° C

Ich las einen Bericht, der sieht in Frankreich bis Ende des Jahrhunderts die Durchnittstemperaturen um 3,7 Kelvin ansteigen.

Wenn ich bedenke, dass uns nur 6 Kelvin weniger von der letzten Eiszeit trennen, als große Teile Europas unter Eis lagen, kann ich sinnlich ermessen, dass ca. 4 Kelvin in die andere Richtung kein Pappenstiel sind. Das kann ich mir in den Auswirkungen auch nicht mehr so recht vorstellen.

Was mich derzeit am Wetter etwas irritiert, ist diese Süd-Düse, die derzeit dominant immer wiederkehrt. Zwar bricht sie ab und zu kurz zusammen, aber setzt sich bald wieder durch.

Die fiel mir schon die letzten Jahre immer wieder auf, nur letztes Jahr war eine Ausnahme, und scheint nun noch mehr Beharrlichkeit zu zeigen.

Das irritiert mich, denn würde diese Wetterlage die nächsten Jahre dominant, wäre das für unsere Gegend kein allmählicher Klimawandel, sondern ein Sprung in ein anderes Klima.

Alleine, dass die Alpengletscher dieses Jahr 6% ihrer Eismasse verloren haben, was in kosmologischen Zeitskalen fast nichts ist, müsste alle Alarmglocken läuten lassen. Das war vor kurzem noch undenkbar, völlig unrealistisch.

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Am Morgen regnete es

Und ich habe im oberen Mini-Bad alle Silikonfugen aus der Dusche gekratzt.

Das werde ich an Regentagen weiter renovieren, neu streichen will ich auch noch.

Dann war ich bei Lidl und habe einen neuen Akkuschrauber besorgt, da alle meinen alten Akkuschrauber nach und nach den Geist aufgaben. Den brauche ich für die neue Terrasse.

Und enganliegenden „technischen Sporthosen“. Ich habe festgestellt, dass die ideal zum Radfahren sind. Die haben zwar innen keine Polsterung wie die Radhosen, aber ich habe auch ohne Polsterung in der Hose keine Probleme mit dem Sattel mehr.

Anfangs tat mir immer der Hintern vom Sattel weh. Inzwischen nicht mehr so sehr, dass es unangenehm wäre. Woran liegt das? Zum einen an ungeeigneter Kleidung (Unterhosen, Hosennähte im Sattelbereich), aber auch stark an der Auflast auf den Sattel.

Ich wiege 15 kg weniger als vor ein paar Jahren und trete stärker. Ein größerer Anteil des Körpergewichts geht so in die Pedale. Der Anteil am Körpergewicht, der über den Sattel abgetragen wird, nimmt also ab. Das schont das Hinterteil.

Als ich vor Jahren wieder mit dem Fahrradfahren anfing, konnte mir ein Sattel nicht bereit und weich und gefedert genug sein. Im Laufe der Jahre ging dann die Vorliebe zu immer härteren und schmaleren Sätteln. Je schmaler, desto weniger kann scheuern.

In der Phase suchte ich nach dem idealen Sattel.

Derzeit ist mir der Sattel wieder relativ egal geworden. Er sollte nicht zu weich sein. Wichtig ist nur, dass nichts scheuert. Und dazu probierte ich diese „technische Sporthose“ (ohne Unterhose darunter) aus und war begeistert.

Und als ich sah, dass die Lidl derzeit anbietet, nahm ich 3 Stück mit. Die sind auch ideal unter einer Regenhose oder als lange Unterhose im Winter.

Es ist bedeckt, aber hat 20° C. Und der Regen ist in der Nacht erstaunlich warm gewesen. Und das im letzten Oktoberdrittel. So warmen Regen hat es selbst im Sommer selten.

Und wenn es regnet, dann öfter wie ein Wolkenbruch. Gut für die Natur, viel Wasser. Und da es auch noch warm ist, trägt es die Energie mit in den Boden.

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Persönlich sind wir Träumer

Und ob ich mich als „erträumt“ oder als „Träumer selbst“ begreife, macht real keinen Unterschied, da es kein echtes Gegenüber gibt, das ein Kriterium zu dieser Beurteilung aufstellen würde.

Die meisten Menschen können nicht einmal zwischen Wachzustand und Traumzustand unterscheiden, denn das Eigenartige am Wachzustand ist, dass er im Wesen leer ist und wo er sich mit einem „Traum“ (Persönlichkeit) identifiziert immer ein Traumzustand ist.

Das liegt daran, dass der Wachzustand den Hintergrund zu jedem Traumzustand bildet und im persönlichen Ausdruck Traumzustand ist.

Bin ich nun wach oder träume ich? Es gibt auch auf diese Frage keine verbindliche Antwort, da es kein echtes Gegenüber gibt, das ein verbindliches Kriterium zu dieser Beurteilung aufstellen könnte.

Als Hintergrund bin ich wach, als Persönlichkeit träume ich. Wohl bemerkt als dasselbe Ich. 🙂

So teile ich auch mit Gott dieselbe Identität, dasselbe Ich, aber persönlich bringt mir das keinen Vorteil, da es keinen zweiten Gott gibt.

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Die Energiekrise… und Gott

Bis Ende Oktober soll uns die Süd-West-Düse erhalten bleiben. Eine Wetterlage, die uns schon über den Sommer begleitet und für die derzeit milden Temperaturen sorgt. Dann sind es noch 4 Monate. Im Laufe des März hat es dann gerne schon wieder über 20° C.

Vielleicht rettet uns der Klimawandel diesen Winter den Arsch, indem er uns einen sehr milden Winter beschert?

Putins Strategie scheint derzeit zu sein, diesen Winter der EU eine Energiekrise zu bescheren, die die Einheit spaltet.

Ich erstaune immer wieder, wie sehr ich im Angesicht dieser Krise emotional schwanke. Zwischen „blankem Horror“ und „stiller Euphorie“.

Und es wohnt darin dieselbe persönliche Ohnmacht, wie gegenüber dem Ereignis selbst. Und es erstaunt mich immer wieder, wie dieser emotionale Kommentar zwischen „Himmel“ und „Hölle“ schwankt, obwohl es dieselbe Lage ist.

Es ist nicht das Denken, das mich als Mensch primär bestimmt, es ist das Fühlen, das das Denken bestimmt. Und im Denken mit sich selbst in eine Diskussion tritt.

Das Seltsame am „Spirituellen Erwachen“ ist, dass ich der Essenz nach „Nichts“ bin, aber dass dies keinerlei Schutz vor dem geschehenden Ereignis bietet, schon gar nicht auf der emotionalen Ebene.

Und es gib wirklich ekelhafte Gefühle. Die sind so ekelig, dass sie nach „ewiger Verdammnis“ schmecken. Und manchmal berühre ich solch eine Schicht und wundere mich, wie machtlos die Selbsterkenntnis im Ereignis ist.

Wie jemand, der nichts meint, nichts will und auch nichts sagt, aber für alles die Ursache ist.

Der Mensch sieht in Gott gerne eine Person. Es ist nicht Gott, der den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Es ist der Mensch, der sich Gott nach seinem Ebenbild erschafft.

Wie die Nichtperson, die die Person erschafft, aber in dieser Schöpfung keinerlei persönliche Motivation hat. Diese tritt erst mit der Persönlichkeit in die Schöpfung, deren Mutter gar keine Persönlichkeit im menschlichen Sinne ist.

Gott hat keinen Plan. Und wo Gott Pläne schmiedet, ist Gott Opfer unpersönlichen Schöpfung, die seine „eigene“ Natur ist.

Es gibt gar keinen Plan für dieses Universum. Keiner, der es entworfen oder sich ausgedacht hätte. Und keiner, der es beaufsichtigt. Anarchistische (aus persönlicher Sicht) Schöpfungsenergie der unbewussten Natur Gottes.

Wo Gott sich selbst bewusst wird, ist Gott schon persönlich. Und das persönliche Opfer seiner selbst.

Wir beten zu einem Erlöser, den es nicht gibt. Und wo wir ihn uns erschaffen, nach unserem Wunschbild, wissen wir letztlich eigentlich auch nicht richtig, was für einen Gott wir uns wünschen sollten.

In diesem Ereignis ist Gott das Opfer seiner selbst. Und da Gott Gott ist, kann „er“ daran auch nichts ändern. Das Problem an der „Natur Gottes“ ist, dass sie vor dem persönlichen Gott ist und darin Gott quasi als „persönlicher Niemand“ über sich selbst bestimmt.

So kann ich persönlich nur versuchen, die unpersönliche Natur Gottes zu verstehen und mich nach ihr zu richten, also mein persönliches Wünschen nach dieser unpersönlichen Natur auszurichten.

Gott ist irgendwie: „Bevor ich jemand war, bin ich Gott, aber darin niemand persönlich, der über mich persönlich bestimmt.“

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