Pilze gab es reichlich,

aber (wir waren zu zweit) es entwickelten sich Ereignisse, über die ich nicht berichten darf, da ich sonst ein Drittel meiner Leserschaft verliere. 🙂

Kurzum, ich kam nass heim, mit nassen Pilzen, legte mich (nach einer leckeren Pilzmahlzeit) zur Ruhe und wachte in der Sahara auf.

Mein Ofen lässt sich schlecht regulieren, hatte wohl noch etwas Glut aus der Nacht. Und während ich friedlich schlief, erwachte diese zum Leben.

So kämpfe ich gerade mit einer Hitzewelle in meinem Zimmer, die mich ganz belämmert, aber ich will die Energie nicht verschwenden.

Dann las ich die Nachrichten, „nun ja“.

„Besser einen Kaffee trinken“, dachte ich. „Wo sind die Küken?“ Gerade fand ich sie auf der Straße. Irgendwie kommen sie zwar durch die Scheune vors Haus, aber finden den Rückweg nicht mehr.

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Die letzten beiden Tage

fuhr ich über 100 km mit dem Fahrrad, da ich die Landschaft mit ihren Gerüchen, dem Wind, den Tieren und den fallenden Blättern im Dopaminrausch so schön finde.

Gestern fielen mich wieder zwei kläffende Hunde an. Dann halte ich an, fange an zu brüllen, hebe drohend das Fahrrad, um es nach ihnen zu werfen. Und würden sie dann nicht abdrehen, ich würde es wohl tun.

Und eine Nutria, die in sich versunken den Wegrand nach Körnern absuchte (die Bauern verlieren beim Transport einiges). Ich hielt dann neben der Nutria an, die ist größer als eine Katze, sagte „Guten Tag“ – und sie erschreckte sich.

Dopamin ist eine faszinierende körpereigene Droge, denn sie macht auch den Geist still, sodass die Eindrücke viel intensiver wirken. Und dann verschwindet, stehe ich z.B. im Laden an der Kasse (was in F. länger dauern kann), aus dem Körper jedes Zittern. Man steht da wie eine Statue, die sich in sich als völlig stabil empfindet.

Eigentlich ist Persönlichkeit ein Ereignis auf körpereigenen Drogen/ Hormonen, und die erzeugen die Kulisse der Gefühle, alles Drogen. Und auch so schön, mich einem solchen Rausch einfach hinzugeben. Und Dopamin, so wie ich es erlebe, hält dann den Rest des Tages vor.

Radfahren hat nicht nur den Vorteil, dass ich Sprit spare, es angeblich sogar gesund ist, sondern der Körper auch noch kostenlose Drogen produziert, die unnachahmlich gut sind.

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Durch den Saharastaub war der Morgenhimmel orange angehaucht.

So schönes Wetter. Ich setze mich aufs Fahrrad und fuhr eine Runde über die Dörfer bis an die Saone, ein Stück die Saone entlang, dann über Vaite zurück.

Ganz gemütlich. In einem Wald sah ich sogar noch Steinpilze. Um 14 Uhr war ich wieder daheim, zwei Kaffeepausen unterwegs.

Ray-sur-Saône
Die Saône
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Ich schaute auf Youtube, was mein Neffe treibt.

Und ich musste feststellen, dass die Querdenkerbewegung seit Wochen dabei ist, sich selbst zu zerlegen.

Das gefiel mir so, dass ich mehrere Stunden den Beiträgen von YouTubern folgte, die genüsslich weiteres Benzin in dieses Feuer gossen. Wo der Sprit derzeit so teuer ist.

Ein Bodo, der Putin huldigt, aber gleichzeitig die Wiedereinführung der Menschenrechte in Deutschland fordert. Politische Idioten, das Wort „Depp“ wäre an dieser Stelle zu mild. Aber gibt es so viel Dummheit überhaupt, oder ist das nicht einfach nur „Deppenblendung“?

Die Deppenblendung ist ja heute die „Erleuchtung“.

So viel politischen – und noch mehr spirituellen – Schwachsinn auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen.

Der Laie staunt. Und der Fachmann wundert sich.

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Was für ein Wetterchen

Ich traf C., die im Garten saß. Und sie meinte: „Das Wetter macht mir Angst.“ Ich: „Warum?“ Sie: „Weil es nicht mehr normal ist.“

Und ich merkte, dass ich mit T-Shirt und Windjacke etwas zu dick angezogen bin, um sinnlos durch die Gegend zu radeln und sinnlos Sprit (in dem Falle Fett) zu verbrennen. 🙂

An einer Tankstelle in Fayl gibt es wieder Sprit, aber es ist ein wenig Lotterie, welche Sorten gerade verfügbar sind.

Eines habe ich die letzten Tage gelernt: Über Sprit darf ich keine Witze machen. Das berührt das Nervensystem des homo automobiliensis zu provokant.

Gestern bekam ich von Jean-Louis Sand, denn ich will nun die Mauerabdeckung (Balkon) am Anbau sanieren. Ich habe ja noch genug 60 cm -Fliesen. Erst muss ich aber alles mit Mörtel auffüllen und dabei will ich gleich den Schrott aus der Scheune mit einbetonieren, als Armierung. Noch ein Hasengitter mit rein, damit er nicht reißt. Dann die Fliesen.

Das Holz für die Terrasse habe ich auch zusammen. Und die alten Dielen will ich trocknen und als Verkleidung für die geplante Hütte einlagern.

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Der Mensch

glaubt eben am liebsten, was er glauben will- Und dieses „will“ hat weit mehr emotionale als intellektuelle Beweggründe. So wirkt auch die oder der, die oder der das verkündet, was ich gerne hören würde, wie ein Erlöser.

Ich sah gerade ein YouTube eines Interviews auf Fox (USA) in dem ein Wissenschaftler behauptete, das sei alles nicht wahr, betreffend Klimawandel, und studierte die Kommentare.

„Ich will aber, dass es so und so ist.“ Und wer einem wenigstens die Illusion (wider besseres Wissen) erhalten vermag, sei der Erlöser. 🙂

Was mich immer wieder fasziniert, ist die Tatsache (relativ gesehen), dass der geschehende Moment, genau so, wie er geschieht, aus vielen Milliarden Jahren Geschehen hervorgeht.

Warum es so geschieht, wie es geschieht, einschließlich des Geschehens meiner selbst, ist auf einem Mistberg gewachsen, in dem es seit Jahrmilliarden gärt.

Und der hat dann den „Tobi“ ausgespuckt, als eine seiner Mikroben, mit der Aufgabe, sie hier Gedanken zu machen, wie es so weit kommen konnte?

Ich versuche das gar nicht aufzuklären, denn hoffnungslose Fälle lässt man am besten ruhen: „Wie kam es zu mir selbst?“

Praktisch am Menschen ist, dass er auch funktioniert, ohne dass er das weiß.

Das ist ja auch so mit persönlichen Fähigkeiten, Unfähigkeiten, Vorlieben. Woher kommen die? Eine schier endlose Geschichte. Schulterzucken.

„Warum bin ich der, der ich bin?“ Jahrmilliarden wurde an mir „herum-gevögelt“ (humoristisch gemeint). Und dabei ging es meist nicht sehr rational zu, das nahm verschlungene Pfade.

Und das ist das Ergebnis, zu dem ich persönlich wenig beigetragen habe, aber als Zwischenergebnis existiere. 🙂

Wo soll ich mich nun beschweren? Alle Schuldigen schon lange tot.

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Ich war schon immer schlecht in Sport.

Trotzdem macht er mir Spaß. Ich habe nun 2 Jahre auf Drehmoment trainiert, und das zeigt zarte Ergebnisse: Ich komme die meisten Steigungen inzwischen schmerzlos hinauf, bzw. es gibt einen Gang, in dem ich entspannt den Berg hinauf gleite, wenn auch als Schnecke. 🙂

Nur die Steigungen über 20 % schrecken mich noch, und so habe ich mir vorgenommen, als Morgenmeditation – ist das Wetter nicht gerade unter aller Sau – täglich auf den Moret zu radeln. Die furchterregende zweite Steigung. Bis sie mir egal ist, oder ich eine interessantere Schnapsidee habe.

Das habe ich seit Jahren vor, radle dann einmal hoch, bin dann aber meist auch schon wieder von dieser Idee für Wochen geheilt. Aua! 🙂

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Entgegen allen meinen Vorsätzen,

mich in meinen Beiträgen nur noch ganz der Lust am Eichhörnchen-Yoga zu widmen, habe ich die letzten Tage eine lose Serie „spiritueller Beiträge“ geschrieben, die alles enthalten, was ich derzeit im Thema zu sagen hätte, hätte hätte mich jemand gefragt.

So habe ich mir die Fragen selbst gestellt und vorsorglich für möglicherweise interessierte Leser beantwortet. Hat Spaß gemacht.

So als „Rüstzeug für den Winter“. Ich weiß auch nicht, was kommt, aber fällt der Strom aus, ist gut, wenn das schon erledigt ist.

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Sai Sesmlasch

Es fällt mir durchaus schwer, Sai Sesmlasch zu verstehen, aber eine seiner Ankündigungen (aus einem Traum) hat sich als richtig erwiesen. Und ich will nicht sagen, welche.

Nach Buddha befinden wir uns in einer „Mittleren Welt“ (in der Potenzialität des Selbst), nach Sai Sesmlasch hat diese Welt den Zenit Richtung einer Hölle überschritten.

Einen echten Vergleich haben wir eh nicht, so lasse ich es bei der Wertung dieser Stimmen, jedoch hat mich die Sichtweise Sai Sesmlaschs auf diese Welt die letzten Jahre stark beeinflusst.

Und es ist mir klarer geworden, warum Sai Sesmlasch das so sieht und dass seine Sichtweise berechtigt ist.

Und wie bei der Klimaerwärmung gib es wohl Kipppunkte, also selbstverstärkende Effekte, in welche Richtung eine Welt kippt, zum Lusttraum (Himmel) oder zum Alptraum (Hölle).

Aber seine Lektion (persönlich an mich) kreiste wohl eher darum, wie man in einer Hölle (sozialem Alptraum) „überlebt“… also „sich bewegt“.

Darin war dieses „Alter Ego aus der Hölle“ für mich persönlich hilfreich.

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An „Gott“ zu glauben,

ist überflüssig.

Die Thematik „Gott“ wird spirituell auch erst (über Verschwörungstheorien bezüglich des „unbekannten Wesens“ hinaus 🙂 ) interessant, meine ich, wo es nur noch „Gott“ gibt. Und das ist eine Erkenntnis, die erst einmal die „Verschwörungstheorien“ in diesem Thema durchbrechen muss.

Dann stellt sich die Frage nach Gott auch anders.

Heute wird gerne so getan, als gäbe es Gott und „noch was anderes“ (was auch immer 🙂 ), hinter dem sich Gott verbirgt, unsichtbar ist, und Gott zu einer Frage des Glaubens herabwürdigt.

Das ist so, als würde ich meinen Nachbarn treffen und ihn fragen: „Wo bist du?“ Und er würde antworten: „Hier, vor deinen Augen.“ Und ich würde in sinnlicher Wahrnehmung meines Nachbarn behaupten: „Ich sehe dich nicht.“

Es hat oh wenig Sinn, mit Menschen über Glaubensfragen zu diskutieren (bezüglich Gott), die Gott verleugnen, da sie eine menschliche Idee-über-Gott über Gott setzen.

Setzen: Eine glatte 6 im Thema „Gott“. 🙂

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