Wer das begreift, vereinfacht sich im Thema vieles.

Lese ich Buddha, besteht das Universum aus unendlich vielen Welten. Und ich aus unendlich vielen Leben. Und alleine das zu katalogisieren wäre unendlich viel Arbeit, geschweige denn, den unendlichen Zoo der Leben zu bändigen.

Und so stellen sich die meisten Menschen auch die Ewigkeit vor, als einen unendlichen großen Berg aus zeitlichen Ereignissen, der in unendlich langer Zeit nicht durchwühlt werden kann. Eine Müllkippe der Ereignisse, groß wie das Universum und unbekannt lang und breit.

Das Selbst ist aber Potenzialität, worauf auch alle Versuche hinarbeiten, das Universum als „virtuelles Ereignis“ zu begreifen.

Potenzialität heißt nicht, dass diese Möglichkeiten alle gleichzeitig existieren, sondern diese Inhalte sind ein Versuch, Potenzialität für mein Verständnis greifbar zu machen.

Das Selbst ist in Wirklichkeit nur so groß wie der seiende Augenblick. Das „nur“ in dieser Aussage ist mit Vorsicht zu genießen, denn der seiende Augenblick hat weder Anfang noch Ende. Nur die Inhalte verändern sich.

Und diese Veränderung ist Ausdruck der Potenzialität des Selbst und kann nur aufgrund des Gedächtnisses wahrgenommen werden. Ohne Gedächtnis ist hier nur Potenzialität.

Und diese Potenzialität entlädt sich immer als seiendes Ereignis.

Die ganzen Welten und Leben und Ausser- und Innerirdischen: Potenzialitäten (Möglichkeiten) des seienden Zustandes. In diesem Geschehen sind all diese Leben und Welten als Potenzialitäten des Selbst enthalten.

Die ganze Wirklichkeit ist nicht größer als der bewusst seiende Augenblick. Und der ganze Zoo im Universum ist auch nicht größer. Erst durch das Gedächtnis, das durch Momentaufnahmen die Entwicklungen in der Potenzialität des Selbst beobachten und analysieren kann, entsteht der Eindruck, diese alten Zustände existieren noch. Sie existieren ähnlich wie ein Foto. Und als diese Fotos bilden sie die Bausteine der Persönlichkeit, die Entwicklung der Potenzialität spiegelt.

Aber der reale Zustand der Potenzialität ist immer die/der/das Seiende, der sich bewusste Augenblick, mit und ohne Inhalte.

Ziehe ich nun das Ereignis (Ausdruck der Potenzialität) von der Potenzialität ab, bleibt die sogenannte Leere übrig. Blanke Potenzialität, die sich aber nicht ausdrückt.

Die Heimtücke der Leere ist, dass sie sich schlagartig mit einem Universum „füllen“ kann. Und diese Potenzialität (Leere) ist das, was wir im Wesen sind und was wir nicht so recht begreifen.

Und auf das wir in unserer Verzweiflung versuchen Einfluss zu nehmen. Aber dazu muss ich die Ereignisse in der Potenzialität, also die Entwicklung der Potenzialität und die Möglichkeiten, die in ihr stecken, analysieren.

Will ich keinen Einfluss nehmen, kann ich mir das natürlich auch sparen.

Erkenne ich die Potenzialität habe ich mein eigenes Wesen gefunden, was nicht heißt, dass ich damit wüsste, was alles in mir steckt (als Potenzialität).

Das versucht Buddha mit seinen unzähligen Welten und Leben für das Verständnis greifbarer zu machen.

Aber es ist sehr angenehm zu wissen, wie einfach ich im Wesen bin, so einfach, dass ich formlos (und blanke Potenzialität) bin. 🙂

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Ich denke ja,

dass sich das Zeitalter der Aufklärung und die Selbsterkenntnis hervorragend ergänzen könnten, ja, die Selbsterkenntnis der Aufklärung sogar den „missing link“ zur eigenen philosophischen Weiterentwicklung geben könnte.

Diese weltanschauliche Feindschaft zwischen Religion und Wissenschaft ist nämlich im Wesen nicht nur völlig kontraproduktiv. Der Widerspruch existiert nur auf der Ebene menschlicher Weltdeutung/ Weltanschauung, nicht real (im Sinne der eigentlichen Existenz des Selbst, die die Weltanschauung deutet zu deuten versucht).

Das würde nicht nur die Spiritualität „entschwurbeln“, es wäre der ganzen Welterforschung, und damit auch Selbsterforschung, förderlich.

Aber derzeit vertieft sich dieser virtuelle Konflikt eher, als dass er sich auflöst.

Und eine Lösung habe ich nicht anzubieten, da ich selbst zu doof bin, diese Lösung zu verkünden.

Es wird an diesem Konflikt auch gut verdient. Er ist so gesehen auch ein menschliches Geschäftsmodell.

Und wo Geschäftsmodelle aneinander geraten, geht es immer nur vorgeschoben um Wahrheit. Es geht darum, aus einer Illusion den größten persönlichen Nutzen zu ziehen.

Das nennt sich heute dann „Truth“, der Dichter der Wahrheit „Truther“ und ihre Follower „Selbstdenker“.

So viel Schwachsinn kann man sich kaum ausdenken, aber, wie gesagt: Ich habe auch kein Rezept dagegen.

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„Moin, moin“

Im Norden Deutschlands sagt man ja nicht „Guten Tag“, sondern nuschelt den ganzen Tag „Moin, moin“.

Und als Mensch mache ich mir gerne überflüssige Gedanken, wie die, warum das wohl so ist?

Ich vermute, es liegt am Sonnenstand, am Licht. Es gibt ja nur den Morgen und den Abend, denn so richtig hoch kommt die Sonne nicht.

Und diese Dämmerung, die nie in einen Tag („Guten Tag“) mündet, ist so langsam, dass man nicht direkt weiß, geht die Sonne nun auf oder unter?

Daher haben die Menschen wohl gedacht „Moin, moin“ reicht völlig aus. Vom Licht ist halt immer Morgen. Und Tag wird es eh nie.

Wäre nicht so eine Sauna in meinem Zimmer, hätte ich mir über anspruchsvollere Themen Gedanken gemacht, nämlich zu erklären versucht, warum gerade die nonduale Natur des Selbst jeder philosophischen Wahrheitsverkündung über das Selbst gerne einen Strich durch die Rechnung macht.

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Regen

Der Ofen verwandelte mein Zimmer in eine Sauna, in der mir das Denken schwerfällt.

Die Rigotte hat Hochwasser.

Ein Ausflug in unseren Gemeindewald endete mit einer Dusche.

Der heimtückische Staubregen, der von allen Seiten (und unten) zu fallen scheint.

Schopftintling
Herbstfarben

Das Heiligtum der Wildschweine
Arbeit für das Brennholzmobil
Ohne Sonne verirrt man sich hier oben gerne im Wald, etwas unübersichtlich.
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Im Thema „spirituelles Erwachen“

hadern wir weit mehr damit, erwacht zu sein, als Erwachen anzustreben.

Diese Aussage mag zwar ärgerlich erscheinen, was sie darf, trotzdem könnte es sich lohnen, sie im Hinterkopf zu behalten.

Sie könnte eines Tages noch nützlich sein, was aber nicht bedeutet, dass sie überhaupt etwas nutzen müsste.

Eine unglaublich milde Nacht, 15° C, Regen, Regen, Regen. Und die Natur saugt spürbar das Wasser ein.

Ich bin gespannt, was passiert, kommt nun die Wärme, es soll eine Woche über 20° C geben, denn einige Pflanzen treiben schon wieder aus. Die denken sich, huch, ich habe den Winter wohl verschlafen, es geht schon wieder los.

In der Bretagne sind 2 Ernten im Jahr möglich, da die Winter sehr mild sind.

Und ich habe immer mehr den Eindruck, dass sich diese Zone Richtung Osten erweitert und hier im Zuge der Klimaerwärmung auch zwei Ernten im Jahr möglich werden. Die Bretagne lieg ja auf fast demselben Breitengrad.

Vor einiger Zeit fiel mir auf, dass sich mein Leben dominant zwischen dem 47 ten und 48 ten Breitengrad abspielt. Zu bedeuten hat das nichts, jedoch irritiert mich das Licht im Norden gerne. Es ist so „flach“, als würde die Sonne nicht aus dem Bett kommen.

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Die-der-das „Erwachte“

Es gibt ja so viele „Erwachte“, die sich einbilden, mit dem bloßen Wollen den Lauf des Universums zu beeinflussen, Kranke zu heilen, Einfluss aller Art zu nehmen.

Und ich sage euch: Sie sind derselbe Depp, der ich einst war (und bin?).

Der Erwachte ist ein machtloser Depp, der nichts weiß und zudem nichts kann, außer „erwacht“ zu sein. Und nicht einmal das kann er, denn das ist von selbst.

Was schon da, muss und kann nicht mehr erschaffen werden, egal wer sich etwas auf Erschaffung einbildet.

Da ist zugegeben ärgerlich, denn der Erwachte ist ein zahnloser Tiger, der zwar fauchen, aber nicht beißen kann.

Ja, es ärgert mich ja manchmal selber, in Bezug auf den Fortgang der Welt ein Sofatiger zu sein, der nicht einmal Krallen hat.

Andererseits ist es womöglich auch besser so.

Dieses Erwachen in völlige Machtlosigkeit, hinter allen menschlichen und spirituellen Macht-Hirngespinsten, ist zugegeben, so ganz persönlich gesehen, gerne derb, als würde ich ausgelacht und in den Schmutz getreten.

Aber das ist eben mein Reisebericht, was ich derzeit beobachte in meinem persönlichen Entwicklungsablauf des Themas: Die vollständige Entmachtung. Diese Entmachtung ist keine Entmachtung von Macht, sondern die Erkenntnis, dass im Thema viel eingebildete Macht existiert, die zwar auf der Eben der Psyche relative Macht hat, aber darüber hinaus? eher ein „wo nichts ist, ist halt nichts“ ist.

Und das ist das Ergebnis meines „Ukraine-Experimentes“, das ich ernsthaft verfolgte, das mich dann „übernahm“, sich modifizierte, ich ließ es einfach machen.

Was kann er nun? Und wozu taugt er?

Das Problem an solchen Fragen ist, dass er sogar vom Nutzen befreit ist. Er muss nicht einmal etwas nutzen oder zu etwas zunutze sein.

Was ist nun die-der-das „Erwachte“? Was nichts kann und auch nichts nutzt.

Und warum preise ich das dann hier an?

Ich will ja nicht alles verraten.

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Ich halte einen Atomkrieg für unwahrscheinlich.

Und käme es zu einem solchen, ist die gute Frage, ob es überhaupt möglich oder sinnvoll ist, nicht verseuchtes Gebiet zu erreichen.

Seit der Flüchtlingskrise interessierte mich das Thema „Flucht“, was mit eine Anregung zu meiner Radtour war.

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich das Chaos vorzustellen, was sich entwickelt, brechen ganze Regionen zu einer Flucht auf, bzw. die Überlebenden.

Und gerade zitterte das ganze Haus, da ein Düsenjäger die Schallmauer durchbrach.

Wie ich es auch durchspiele, es bleibt zuletzt nur „Schusters Rappen“ oder das Mountainbike, möglichst abseits und querfeldein, mit Karte und Kompass (und wohl ohne Smartphone) durch die Natur.

Nur, welchen Rappen (Fahrrad) wähle ich?

Derzeit würde ich auf das Tonik setzen, alte Technik, leicht, einfach zu reparieren. Und als Bereifung Gravelreifen.

Das Gepäck würde ich splitten, einen Teil in einen Rucksack, einen Teil aufs Rad, denn womöglich muss ich das Rad aufgeben und dann zu Fuß (Rucksack) weiter. Oder ich muss das Rad tragen (Bergpfade).

Müsste ich von hier zum Beispiel Richtung Afrika, müsste ich mich durch Zentralfrankreich (Massiv Central), Pyrenäen und das fast menschenleere Zentralspanien mit seinen vielen Bergen kämpfen.

Da das also nur sehr sportlich funktionieren könnte, wenn überhaupt, darf das Gepäck nicht viel wiegen, aber muss auch tauglich sein, um im Gebirge zu überleben.

Ich möchte die nächste Zeit einmal eine Packliste für das „Atomkrieg-Fluchtfahrzeug“ überlegen, packen und ausprobieren. Rad und Gepäck (ohne Wasser) sollten nicht viel mehr als 20 kg wiegen, muss ich damit womöglich noch über steile Pfade über unzählige Berge.

Zudem muss ich schauen, verseuchte Gebiete möglichst schnell zu durchqueren, brauche womöglich eine Schutzmaske und einen Wasserfilter.

Und müsste man nach Afrika übersetzen, wird es nochmals etwas anspruchsvoller.

Am besten ist wohl, man trainiert erst einmal für einen Iron-Man, denn irgendwer muss auch den Motor für das Fluchtfahrzeug spielen. 🙂

Und nach dem vielen Wasser im Mittelmeer steht womöglich die Durchquerung der Sahara an. Und dann steht man in Afrika und schaut dumm aus der Wäsche.

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Ich radelte nach Fayl,

um Speck zu kaufen. An keiner Tankstelle gibt es mehr Sprit. Wenig Verkehr auf den größeren Straßen, aber mehr als sonst auf den kleinen Wegen, warum auch immer.

Hochnebel, bedeckt, aber nicht zu kalt.

Auf dem Rückweg fand ich nicht nur genügend Todestrompeten für das Mittagessen, sondern habe wieder einen Schwung zum Trocknen auf den Ofen gelegt.

Nach dem Essen sollst du ruhn, oder tausend Schritte tun. Die tausend Schritte habe ich hinter mir, also bleibt noch erstere Alternative. 🙂

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Irgendwie ist das Leben schon verrückt.

Und die weisesten Sprüche klingen dann gerne hohl, hilflos, substanzlos und fade.

Um Mitternacht hörte ich noch nebenan den Fensterbauer flexen, im Morgengrauen sind bereits meine Nachbarn angekommen. Das nenne ich Termindruck. 🙂

Es ist nebelig und nun soll es mehrere Tage regnen, dann wird es angeblich fast sommerlich warm… gut für Pilze. 🙂

Ich schrieb etwas über das Selbst und wunderte mich nur kurze Zeit hinterher, wie ich selbst solch einen Blödsinn schreiben kann, klang es vor nur einer Stunde noch ganz gut.

Es ging um die Unbeschreiblichkeit des selbst, zu der ich unbeschreiblichen Blödsinn formulierte, eine Beschreibung der Unbeschreiblichkeit.

Die Todestrompeten lassen sich sehr gut auf dem Ofen trocknen, stellte ich fest. Einfach am Stück. So will ich, so es richtig hell ist, mit dem Edge auf die Pilzsuche gehen. Und vielleicht die Sünde begehen, Speck zu kaufen.

Die Spritknappheit soll sich verschärft haben, aber angeblich normalisiert sich alles im Laufe der nächsten Woche, da die Streikenden zwangsverpflichtet wurden. Ob das gut geht? Mal sehen.

Ich gebe ja gerne ungefragt untaugliche Prognosen von mir. Auch zu dem, was ich heute tun werde. 🙂

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Meine neuen Nachbarn

lassen derzeit alle Fenster am ihrem Haus gegen Isolierglasfenster austauschen. Der Fensterbauer schiebt abends sogar Überstunden.

Eigentlich wollten sie das Haus ja nur zum Urlaub nutzen, dann stockten sie schon das Brennholz auf, jetzt auf die Schnelle noch neue Fenster.

Ich vermute, dass sie vorsorgen, falls in Holland das Gas knapp und der Winter kalt wird. Das Auto vollgetankt, damit der Sprit reicht, um den wärmenden Ofen zu erreichen. Ich würde das so machen. 🙂 „Adieu schnöde Zivilisation, mir wird es hier zu kalt…“ 🙂

Andere wollen wegen der Inflation noch schnell in Sachwerte investieren.

Die ganzen FinanzGurus auf YouTube laufen heiß. Ein anderer globaler „Deppen-Stadl“.

„Am Ende gehört mir nichts, auch wenn ich alles bin.“ (unbekannter Meister)

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