Dieser Tage

sortiere ich die Nachrichten in mir erst einmal mit der Beißzange, da wir derzeit (sozial) mit einem sehr komplexen „Bedrohungsszenario“ konfrontiert sind.

Gestern schaute ich mir eine Reportage zur Klimaerwärmung an, über Gletschermühlen auf Grönland, in die Schmelzwasser hunderte Meter tief ins Eis versickert und dort Seen bildet, die im Winter nicht mehr einfrieren und so jedes Jahr größer werden. Darin leben Mikroorganismen, die durch ihre Abwärme den Abtauprozess verstärken.

Derzeit wird die Frage untersucht, ob das Eisschild auf Grönland einfach nur abschmilzt oder womöglich teilweise zu kollabieren droht, schwimmt es immer mehr auf diesen Schmelzwasserseen im Eis.

Verlieren die Alpengletscher derzeit um 1 Meter Eisdicke im Jahr, sind es global ca. 50 cm, aber noch erschreckender scheint der Eindruck, schaut Mensch in das Eis hinein, „Schweizer Käse“… es taut auch unsichtbar von innen weg.

Den amerikanischen Langfristprognosen nach (NOAA) könnte der kommende Winter um die 2 Kelvin milder als die neue klimatische Vergleichsperiode ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit auf einen extrem milden Winter ist derzeit hoch, was der Energiepolitik den Arsch retten könnte.

Ich recherchierte etwas zu den kleinen Walnüssen, von denen es hier mehrere Bäume gibt. Es handelt sich wohl um eine Wildform, wie sie hier vor der letzten Eiszeit wuchs. Unklar ist, ob sie von selbst oder mit den Römern zurückkam.

Da die Äskulapnatter hier von den Römern als Haustier eingeschleppt wurde, dann verwilderte (Herrchen und Frauchen weg, was nun?), halte ich für gut möglich, dass auch die wilde Walnuss mit den Römern kam. Die Wissenschaft ist sich nicht einig.

Ich möchte einige Bäume dieser Wildform nachzüchten und – sind sie etwas größer – auf mein Grundstück am Moret pflanzen.

Auch einen sonderbaren Wildapfel, der mir Rätsel aufwirft. Ein Holzapfel scheint es nicht zu sein? Etwas wie ein Mischling aus Birne und Apfel (geschmacklich) und sehr sauer.

Allen global agierenden Wahnsinnigen zum Trotze wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern einen schönen Tag. 🙂

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Seit über 2 Monaten

bin ich nun wieder von Facebook weg. Daher kann ich nicht sagen, was sich derzeit in der Querdenkerszene tut.

Ich recherchierte in letzter Zeit auch nicht, denn dann frage ich mich nur: „Wie kann man so bescheuert sein, solchen Mist zu glauben?“

Und die Antwort ist so peinlich, dass ich sie mir gar nicht genauer anschauen will. Das geht mir nicht nur bei „fremder“ Dummheit so, sondern auch bei „eigener.“ 🙂

Meine irrationale Gegenreaktion auf diesen „Wahn aller Art“, der täglich durch das Glasfaserkabel in meine Behausung quillt: ich heize besonders gründlich.

Was heißt, in meinem Zimmer sind immer noch die Temperaturen der Hitzewelle im August. Und ich will das gar nicht korrigieren. Das ist eine irrationale Reaktion, mit der ich mich nicht streiten will, sondern „machen lassen.“

Genauso mit den Walnüssen. Das ist einfach „irrationale Genetik“. Und irrationale Genetik äußert sich einfach als 2Lust“: „Ich habe Lust, Walnüsse zu sammeln.“… nicht als rationaler Entschluss mit Fünfjahresprogramm.

Is it a bug or a feature? Das darf jede/r selbst bewerten. Aber: hat es Spaß gemacht, reicht dieser Selbstzweck völlig aus, werden auch in der weiteren Geschichte alle Nüsse Opfer eines Mäuseüberfalls. 🙂

Daher lebe ich derzeit eher „wie ein Tier“. Das hat keinen so festen Plan und orientiert sich immer wieder neu an der sich ergebenden Lage.

Tiere sind dabei viel pragmatischer als der Mensch und hadern auch nicht lange, ging es in die Hosen.

Und diese Lebensweise erscheint mir persönlich am angenehmsten. Wobei mein Schema eher das des Raubtieres ist. Das liegt die meiste Zeit faul herum, aber dann geht es auf die Jagd. Und dabei geht es auch an seine physischen Grenzen.

Und das sind so ca. 2 bis 4 Stunden am Tag. Der Rest ist „Faulenzen“, „Nickerchen“, „was auch immer.“

Und gerade dieser Kontrast zwischen Anstrengung und Ruhe vertieft die körperliche Entspannung.

Der heutige Mensch, zumindest meine persönliche Erfahrung, ist gerne den ganzen Tag angespannt, was womöglich mit darin wurzelt, dass die körperliche Anstrengung fehlt.

Wenn die da war, fällt im Hirn wie ein genetischer Schalter um und damit auch ein großer Teil der Grundanspannung. Eigentlich sind Tiere ja stinkfaul. Man sieht sie halt meist, bewegen sie sich und liegen nicht irgendwo herum.

Und mich interessiert derzeit eher das „Feature“ in dieser persönlichen – wie auch immer zustande gekommenen Programmierung.

Ich mag sie bewerten, wie ich will, minderbewerten, überbewerten… oder auch einfach genießen.

Und dabei ist mir derzeit meist die Zeit zu schade, lieber ein Nickerchen, als mit den Neuigkeiten in der Querszene up to date zu sein.

Und von den beiden QAnon-Heiligen Trump und Putin lese ich eh täglich in der Presse. Mein Fresse… , man muss halt schon der Volldepp sein, solche Leute zum Ideal zu haben… zu diesem Urteil stehe ich.

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Die letzte Zeit

hatte ich mich sicher mehrere tausend Male bücken müssen. Und da ich meist einen niedrigen Blutdruck habe, wird mir dann vom vielen hoch und runter gerne etwas schwindelig.

Das ist wie beim Sägen. Einfach stoisch weiter. Irgendwann, wann auch immer, ist der dickste Baum durchgesägt.

Gerade bei den kleinen Walnüssen braucht es Unmengen, bis eine Satteltasche voll ist.

„Spirituell“ genieße ich derzeit ein völliges Nichtwissen, was dieses Ereignis ist. Und so interessanter erscheint es in allen Details. Es ist, allem relativen Wissen (das ich ganz gerne selber nutze) ein „unbekanntes Land“.

Und das fängt gleich hier an, wo es dem Wesen nach auch immer ist. 🙂

Eigentlich ist Leben so „abgefahren“, dass keine der menschlichen Fantasien wirklich mithalten kann, auch keine „spirituellen Fantasien.“

Es ist daher auch völlig egal, auf welcher sozialen Bedeutungsskala ein Ereignis stattfindet. Und ich überlege immer mal wieder, etwas zu malen, aber verblasse dann wieder vor dem „Meister“. Und mir bleibt nur persönlich impotente Bewunderung des wahren Könners.

Und sie liegt, diese Bewunderung, in der Tiefsinnigkeit und Komplexität dieses Ereignisses.

Und ob ich es als „virtuell“ oder „real“ sehen, alles Scheinvergleiche im Ereignis, in der „Virtualität“, in der die persönliche Instanz nicht über diese Ebene hinausreicht, sondern aus ihr geboren und von ihr getragen wird.

Was will ich nun mit all den Nüssen? Da greife ich oftmals gar nicht mehr vor, versuche selber zu erzählen, sondern warte ab, wie die Erzählung weiter geht.

Denn das Leben bleibt „der Meister“, dem ich das Wasser nicht reichen kann und von dessen Gnade ich lebe.

Und so lasse ich mich derzeit gerne vom geheimnisvoll Unbekannten erzählen, und es ist mir nicht so dringend, die „Erzählung“ zu bestimmen.

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Gegen Mittag riss der Hochnebel auf.

Ich machte einen Ausflug, der darin endete, dass ich wieder mit über 20 kg Walnüssen heimkam. Beide Gepäcktaschen prall gefüllt.

Ein einsamer Walnussbaum mit recht kleinen Nüssen, die niemand wollte.

Ich denke, das war es dann wohl mit den Walnüssen. Sind wohl alle unten.

Und dass welche übrig bleiben, glaube ich nocht, da ich im Winter auch die Eichhörnchen füttern will. Und sollte es Problem mit Sonnenblumenkernen geben, bekommen die Vögel aufgeschlagene Walnüsse. Sie sind ganz wild drauf.

Die Küken hatte ich zwei Tage eingesperrt, in der Hoffnung, dass dem Fuchs zu langweilig wird. Heute durften sie wieder in den Garten.

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Immer wieder fällt das WLAN aus,

vermutlich ein Wackelkontakt am Silent-PC, denn das Smartphone sieht keine Probleme. So habe ich heute ein 10 m langes Ethernetkabel geholt, um den Rechner physisch anzuschließen.

Es ist bedeckt und blieb – wider allen Ankündigungen – kalt. Ich suchte trotzdem nach Steinpilzen. Heute fand ich keinen. Dann klapperte ich nochmals ein paar Walnussbäume ab. Mit Packtaschen kamen 25 kg Walnüsse zusammen.

Wie ich las, verlieren sie beim Trocknen die Hälfte ihres Gewichtes. So gesehen etwas mehr als 10 kg. Ich kann schlecht einschätzen, wie viele ich inzwischen habe, aber er müssten mehr als 40 kg sein.

Das Wohnzimmer verwandelt sich in ein Meer aus Walnüssen und der Durchgang wird immer schmaler. Einen Monat sollen sie so trocknen, las ich. Und ich heize gut.

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Ein spiritueller Kommentar.

Es ist einfach so, dass ich derzeit aus dem humanen Geist keine „spirituelle Befruchtung“ mehr erfahre.

Es liegt gar nicht daran, dass diese Leute nicht erwacht wären. Sadhguru emfinde ich zum Beispiel sehr klar, spricht er über „spirituelles Erwachen“. Trotzdem erzählt er zu den meisten anderen Themen viel unausgegorenen Mist.

Dasselbe ist ja bei Osho. Und es ist die gute Frage, warum die Kernkompetenz auf Wissensgebiete überlagern, in denen ich persönlich eine Niete bin?

Es ist wohl einfach so, dass ich erst einmal die Bedeutung der Frage: „Wer bin ich?“ persönlich ausleuchten muss. Die Frage muss sich mir wirklich stellen.

Dazu muss ich für mich die persönliche Bedeutung der Frage spüren. Und es gibt in ihr auf der Antwortseite im menschlichen Bewusstsein sehr viel Spreu und ganz vereinzelte Weizenkörner.

Und zuletzt ist die Frage „offen“. Erst habe ich keine Antwort mehr, habe ich eine echte Frage:

„Wer bin ich?“

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Vorhin holte der Fuchs ein Küken,

ich sah seinen braunen Rücken durch die Brennnesseln entschwinden, was mich traurig stimmte.

Am Vormittag regnete es. Mir tut heute alles weh, mein „Muskelrheuma“ oder „was auch immer, keine Ahnung“.

Trotzdem radelte in den Wald, der durch die vielen bunten Pilze im Regen derzeit eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre ausstrahlt.

Bald war eine Jagd westlich und eine Jagd östlich von mir, wie gerne am Wochenende, Hunde jaulten, Gewehre knallten, aber ich suchte in Ruhe weiter und fand für eine volle Satteltasche Steinpilze. Dann erreichte ich die östliche Jagd, da saß ein Jäger an einem Baum. Und er erklärte mir, in welche Richtung sie schießen und in welche ich suchen kann.

Einen Teil der Pilze verschenkte ich, die restlichen säuberte ich und schnitt die Pilze klein. Nun trocknen sie auf dem Ofen.

Getrocknete Steinpilze sind ein Luxus im Wintervorrat.

Die nächsten Tage soll schöner werden. Und ich werde wohl Pilze suchen. Walnüsse habe ich inzwischen mehr als ich und die Eichhörnchen den Winter über essen können.

Das war heute mit dem Rad im Wald eine rechte Schlammschlacht, aber die Pilze verstecken sich gerne. 🙂

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Es stürmte und regnete.

Ich zog mit dem Auto los und sammelte heute um die 70 Liter Walnüsse.

Es hatte so viele Walnüsse, dass ich sammelte, bis mich die Lust verließ. Eine Nuss neben der anderen. Irgendwann waren meine Behälter voll und ich vom peitschenden Regen durchnässt.

Heute hatte es nur 9° C.

Mal sehen, morgen soll wärmer werden. Zwar Regenschauer, aber da könnte ich wieder mit dem Fahrrad losziehen.

Mit den Nüssen dürfte das nun der Höhepunkt gewesen sein. Nun stehen wohl Pilze an. Mal sehen.

Eine weitere Möglichkeit für einen Wintervorrat sind getrocknete Pilze. Es hat nun gut geregnet und soll milder werden. Gute Chancen auf reichlich Pilze.

Gestern und heute aß ich Steinpilze, bin aber ansonsten nicht so sehr der „Pilzmensch.“ Getrocknete Pilze halten fast ewig. Und getrocknete Todestrompeten sind eine gute Würze für Soßen.

Es hängt nun davon ab, wie die Saison wird.

Wenn gut, geht es nach den Walnüssen mit Pilzen weiter. 🙂

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Ich zog nochmals los,

eine Runde über Savigny, aber dort gab es nicht mehr viele Walnüsse.

Dann nach Pressigny und zurück durch den Wald.

Und ich fand reichlich Steinpilze, so dass ich einen Teil bei Ursula vor die Türe stellte, denn die wollte ja unbedingt Steinpilze. Hier wachsen zwei Sorten, siehe Bilder:

Leider den Foto verstellt, daher diese seltsamen Farben.
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Das Walnuss-Experiment.

Je mehr ich mich mit der Walnuss beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass sie der ideale Wintervorrat für meine (geplante) Geschichte ist. Mitunter habe ich so viele gesammelt, um einschätzen zu können, wie viel Aufwand das bedeutet.

Die Walnuss ist schon verpackt (Schale) und hält getrocknet fast ewig, außer dass sie nach einem Jahr etwas ranzig schmeckt.

Sie enthält hochwertiges Fett, auch viel Eiweiß (Muskeln) und Mineralien. Um durch die grobe Winterzeit zu kommen (100 Tage), müssten um die 60 kg Walnüsse reichen.

Nüsse als Wintervorrat sind bei Nagetieren beliebt. Ich muss nichts einkochen oder verpacken… nur gut verstecken können. 🙂

Am Nachmittag will ich nochmals los. In den Wald…

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