Am Vormittag

wurden Henne und Hahn im Wäldchen hinter der Weide das Opfer des Fuchses.

Ich hörte sie rufen, aber sie waren zu weit weg. Die Küken hatten sich versteckt und alle überlebt.

Das ist ein trauriges Ereignis, zumal mir die Tiere immer ans Herz wachsen, aber sie hatten ein interessantes Leben. Und ich konnte sie nicht von ihren Ausflügen abhalten. Alles, was ich ihnen verbiete, auf die Straße, ins Wohnzimmer, auf die Weide… es ist dann besonders interessant. Und das Huhn für gute Argumente nicht zugänglich.

Und die Küken kann ich nicht mehr einsperren, weil sie sich bereits an die Freiheit gewöhnt haben. Die geniale Lösung gibt es in wenigen Fragen.

Ich radelte dann erst in den Wald von Pressigny, in der Hoffnung auf Steinpilze. Es sah mau aus. Dann auf die Anhöhe hinter Argillières, wo ich um die 5 kg Walnüsse fand.

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Am Morgen faulenzte ich.

Ich wollte einen Text zum Thema „Nichtwissen und Freiheit“ schreiben, aber bestaunte lieber das Nichtwissen. Glück gehabt.

Am Nachmittag schwang ich mich aufs Rad, fuhr nach Pressigny, machte Besuche, danach nach Valleroy, später Richtung Champlitte. Dort gibt es auf einem Berg herrenlose Walnussbäume.

Ein ganzer Korb Walnüsse kam zusammen. Die trocknen nun hinter dem Ofen, damit die Eichhörnchen im Winter nicht umsonst betteln.

Die Tage muss ich mal wieder hoch, den es hängen dieses Jahr viele Walnüsse an den Bäumen.

Ich heize inzwischen, so kalt wurde es von fast 30° C von vor 2 Tagen. Auf dem Rad war mit langer Hose und drei Schichten, Mütze und Helm, ganz angenehm. 16° C.

Ich muss mich wieder an den Winter gewöhnen. Persönlich empfand ich den Sommer wie ein Urlaub im sonnigen Süden. Und ich musste nichts für das Hotel bezahlen.

Die Langfrostmodelle sehen eher einen milden Winter, nur gab es schön länger keinen richtig kalten Winter mehr.

Ich bin zwar wohl Gemut, aber misstraue der Lage. So ist, ganz dem Zen entsprechend, mein Leben derzeit: Nüsse sammeln und Holz machen.

Nicht, dass es zwei Meter Schnee gibt und minus 25°c. Und ich habe nichts für die Eichhörnchen.

Ich schaute am Morgen dem Buntspecht zu, wie er Haselnüsse aufklopfte. Da steht ein alter rissiger Zaunpfahl. Dann popelt er die Haselnuss in eine passende Ritze, damit sie gut sitzt. Und dann der Presslufthammer. Die Späne fliegen.

Manchmal auch die Nuss.

Von viel mehr Bedeutung, sozial gesehen, ist derzeit mein Tun auch nicht. 🙂

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Gestern reinigte ich die

Grundleitungen für das Regenwasser, denn beide Rohrenden waren verstopft. Nun geht alles wieder.

Heute baute ich ein Wasserbecken an das Ende der Regenwasserleitung, die von hinter dem Haus kommt. Regenwasser zum Gießen.

Zwei gesprungene Dachziegel wechselte ich auch.

Durch die Gewitterregen der letzten beiden Tage lief bei mir das Regenwasser über, sodass ich die Entwässerung sanierte.

So ist jeden Tag was anderes. 🙂

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Es gibt viele Themen, die ich der-

zeit für mich „ausleuchte“.

Das eine ist das Trans zum „Täter-Nichttäter“, was in gewisser Weise ein Abschied von den Themen: „Ich bin das Opfer“, wie auch: „ich bin der Täter“ ist. Interessant ist hier die „persönliche Schwerlosigkeit“ im Geschehen.

Schwer aber zu beschreiben, was ich damit meine, zur „Demokratie des Geschehens“ zu finden.

Die meisten Spirituellen hängen in einem hierarchischen Gottesbild fest, daher ihr Hang zu Diktatoren.

Jedoch ist das neuzeitliche, und in meinen Augen treffendere, das „demokratische Gottesbild.“ „Gott“ ist nicht im Wesen fragmentiert (auf dieser Ebene), sondern erscheinend als „Täter“. 🙂

Und in jeder Persönlichkeit zeigt sich dieser „Täter“ persönlich. Und im physikalischen Geschehen? „Unpersönlich demokratisch:“ Alles kräht mit.

Ein weiteres Thema wäre: „Himmel und Höllen“, was Informationen über die Vergangenheit im laufenden Geschehen sind.

„Ich bin alle diese Leben“ ist eine „Erinnerung“ des Universums an sich selbst. Das laufende Geschehen ist an eine uns unbekannt große Vergangenheit gebunden, die immer größer wird, wie sich der Raum dehnt.

Die gibt es eigentlich nicht mehr, aber hat das Ereignis zu seiner gegenwärtigen Erscheinung geformt. Und so sitzt sie wie eine Information im Ereignis.

Ab und zu finde ich eine Versteinerung eines Lebewesens, das hier vor 150.000.000 Jahren lebte. Und das blieb als Information zurück. Und aus ihr rekonstruieren wir die Welt der Vergangenheit.

Die Themen „mich selbst verstehen zu wollen“, und das Thema „Gott verstehen zu wollen“ sind im Wesen dasselbe Thema.

Im Thema „mich selbst verstehen“ bin ich schon direkt im „göttlichen Thema“.

Der Versuch des Universums, sich im Menschen zu verstehen. Als Mensch. Als menschliche Perspektive. Der Mensch ist ein Versuch des Universums, sich selbst durch eine brauchbare Brille (Persönlichkeit) betrachten zu können.

Und diese Kraft des Lebens, über sich selbst immer wieder hinauswachsen zu können, ist das, was wir als Evolution beschreiben.

Und was das für eine Dynamik ist, die wie eine unbewusste Kraft die Evolution vor sich hertreibt? Je mehr ich sie mir betrachte, desto rätselhafter, aber auch ein Staunen, wie so etwas möglich ist.

Leben ist ja: „Dumm geboren, aber dazu gelernt“. Und schon startet es den nächsten Anlauf, etwas genetisch modifiziert. Das Erleben modifiziert Genetik. Und damit das Leben sich selbst und ist in Evolution.

Es hat so weder einen richtigen noch falschen Körper, diese Begrifflichkeiten taugen nicht, denn es bleibt in allen Körpern „das richtige Selbst“.

Der Mensch und seine oft obskure Ideenwelt ist zwar temporär lokal (Erde) „die Krone der Schöpfung“, aber das Potenzial wird die Veranstaltung weiter treiben:

„Dumm geboren, aber dazu gelernt.“ 🙂

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Heute ließ ich mich

vom Krieg in der Ukraine absorbieren und machte nur eine Fuhre Holz.

Mir tun auch noch die Arme weh.

Ich verfolge diesen angekündigten Gegenangriff der Ukraine schon seit Beginn und dachte bisher bangend: „Nun ja, hoffentlich geht er nicht in die Hose.“

Und dann dieser Blitzangriff im Nordosten, der die ganze russische Front einstürzen ließ. Inzwischen sind 8000 km2 zurückerobert.

Und das stimmte mich heiter, auch wenn ich nicht weiß, wie es weitergeht. Solche Tage dürfen genossen werden.

Das hat mich verblüfft, in meinen Augen eine taktische Meisterleistung, gerade weil auch nichts vorher durchsickerte.

Die Hoffnung steigt, dass Putin noch vor dem Winter… (den Rest darf sich jede/r selber denken). 🙂

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Gerade hatte es ein leichtes Erdbeben,

das Epizentrum, las ich, lag bei Mulhouse.

Heute holte ich vier Fuhren Holz im Wald. Und ich heize. Es hat nur 18° C. 🙂

Und jedes Mal, fahre ich hoch, entdecke ich neues Holz, fette Dürrständer. Gerade arbeite ich einen Haufen auf, in dem armdicke Akazienzweige ruhen. Alle hart wie Stein, bestes Holz. Hoffentlich wird die Säge nicht stumpf. 🙂

Aber ich nehme auch das stark angewitterte Holz mit, denn damit lässt sich fantastisch anfeuern. Inklusive der Baumpilze.

Ansonsten surfe ich im Internet oder unterhalte meine Umwelt.

Derzeit ist das Holzmachen mein Tagessport. Zwei Fuhren Holz mit dem Fahrradanhänger reichen mir im Winter gut eine Woche zum Heizen. Nach vier Fuhren tun mir derzeit die Arme vom Sägen weh. Ich mache also am Tag derzeit für 2 Wochen Brennholz.

Dieses Brennholzexperiment hatte ich schon seit Jahren vor, da ich sehen wollte, ob ich mein Brennholz zur Not selber machen kann.

Und das geht recht gut, wie ich sehe. Und das Holz ist auch noch gratis.

Aber es ist auch nicht so, dass ich wegen der Heizkosten jammern müsste. Die 6 Ster Brennholz, die mir gewöhnlich ein Jahr reichen, hatten angeliefert und auf 25 cm gesägt 252 Euro gekostet.

Ich heize auch nur ein Zimmer, aber das muss dann warm sein. 🙂

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Ich radelte am Morgen Richtung Voncourt,

um das Brennholz zu bezahlen, aber schon im Dorf kam mir der Brennholzhändler mit der ersten Fuhre entgegen.

So habe ich heute 4 Ster Brennholz eingelagert, sauber geschichtet, damit möglichst viel Platz im Holzlager ist. Morgen kommt der Rest. Ich denke, dass ich um die 15 Ster, bis zur Decke gestapelt, unterbringe.

Meine Nachbarn kamen gestern und haben heute gleich 2 Ster Holz bestellt.

Und der Brennholzhändler erzählte, dass sie letztes Jahr nicht viel Holz gemacht hatten, die Nachfrage war schlecht, aber er dieses Jahr schon 1500 Ster Holz verkauft hat. Und die Nachfrage ist immer noch extrem. Und die Preise gehen in die Höhe. Und er sei nun 68 Jahre und merke, dass er nicht mehr so fit wie früher ist.

Und ich habe dann ausgerechnet, dass ich inzwischen um die 12 Ster (mit der Lieferung morgen) Brennholz habe. Und nach den Langfristprognosen soll der Winter eher feucht und mild werden, sodass mir 6 Ster reichen könnten.

Da aber der Run aufs Holz wohl nächstes Jahr weitergeht, werde ich im Wald so viel sammeln, dass mir das Holz 4-5 Jahre reicht.

Die Preise, so kündigt er immer an, gehen nun rasant nach oben. Nächstes Jahr mindestens 10 Euro. 🙂

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Das Leben selbst

ist das „spirituelle Ereignis“, was im Wesen nur heißt: es geht über meine persönlichen Vorstellungsmöglichkeiten hinaus.

Und im bewussten Blick (Verständnis) in diese „höhere Größe“ (Stichwort: bewusstes Nichtwissen) partizipiere ich und „neige mein Haupt“.

Hingabe ist so nicht Hingabe an irgendeinen Deppen, der so herumläuft, sondern an die alle Deppen übersteigende „Größe“.

Und dieser „Gott“ ist unbekannt.

So ist die Verehrung des unbekannten Gottes die höchste Verehrung, denn nur sie ist „frei“ und „ohne Bild von Gott.“

„Du sollst dir kein Bild von Gott machen“, ist eine Aussage durch viele Religionen, wie ein in eine Lehre über Gott eingebauter Hinweis, der aber meist dem „Griff nach Gott“ zum Opfer fällt.

Jedoch ist keine Verehrung freier als die des unbekannten Gottes. Denn in ihr kann ich nichts wirklich „falsch“ machen.

Und warum? Das will ich nicht verraten. Das darf jede/ r selbst herausfinden. 🙂

„Große Weite, nichts von heilig“. In diesem gerne zitierten Zen-Spruch bedingt das eine das andere. Die „große Weite“ das „nichts von heilig“. Denn es ist der Schritt in die Weite.

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Zukunft bleibt,

aller Zukunftspropheten zum Trotze, nicht vorhersagbar. Von der Astrologie halte ich persönlich nichts. Da könnte ich die Zukunft auch aus den Blättern meiner Esche lesen.

Und auch meine eigenen Anwandlungen, mich als Prophet zu versuchen, erfüllen mich im Nachhinein eher mit Belustigung: Was für ein Depp? (Und ab und zu (?) meine ich auch mich selbst gg. 🙂 ).

Am ehesten zeigen Modellrechnungen brauchbare Tendenzen, aber die funktionieren meist nur in engen Themenbereichen. Und jedes andere Thema kann ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.

Und wir wissen ja nicht einmal über alle Einflussfaktoren Bescheid.

Leben wäre mit einer bekannten Zukunft auch völlig langweilig, wenn ich nicht gleich sage: überflüssig, denn das Bewusstsein dringt dabei selbst in seine unbekannten Weiten vor.

Wir sind darin alle Teil dieser Kraft, die Zukunft gestaltet. Und Zukunft ist nicht getrennt von der Gegenwart. Es ist der energetische Zustand, zu dem sich diese eine Gegenwart entwickelt.

Erst durch die Fähigkeit zum Gedächtnis können wir energetisches Geschehen als Raumzeit deuten. Aber ob Vergangenheit oder Zukunft, es bleibt dieselbe Gegenwart, bietet jedoch persönlich eine energetische Orientierung und einen unbestimmten persönlichen Handlungsfreiraum, wie ich in dieser Entwicklung mitgehen möchte, der zwar in der Regel sehr klein ist, aber doch vorhanden.

Alles gestaltet an dem mit, was wir Zukunft nennen, selbst meine Hühner. Und Bobberle verkündet wieder, dass er der unbeschränkte Herrscher im Hühnerreich ist. Und diese Botschaft wird für alle im Dorf hörbar verkündet. 🙂

Gestern traf ich Schafe im Wald, die wohl ein Loch im Zaun gefunden hatten. Und dann dieses „Mäh, mäh…“. Da musste ich lachen. Warum eigentlich? Ja, ich bin ja eines dieser „Schlafschafe“. Und wenn ich dann denen, die dies verkünden, zuhöre, erinnern sie mich an Schafe, die nach Trump und Putin blöken.

Die Botschaft ist schlicht: „Selber denken“, auch nur in Ansätzen – also etwas freier vom Sozialen zu denken, können nur wenige Menschen. Und das Problem ist, dass ich nie wirklich über mich selbst hinausschauen kann. Ich kann als Mensch nicht besser sein als mein Gehirn.

Und wie gut in ihm der Prozessor läuft? Das kann ich nur bis zu meiner eigenen Grenze beurteilen. Darüber hinaus bin ich blind. Daher auch der ganze Streit im Thema „selber denken“.

Zum einen gibt man sich der Illusion hin, dass es so etwas überhaupt gibt. Denken ist aber primär ein soziales Ereignis, das seine Grundlagen aus dem Sozialen zieht. Und wie gut meine persönliche CPU mit diesen Inhalten „möglichst frei“ umgehen kann, hängt wieder von der emotionalen Persönlichkeitsstruktur ab.

Es gibt ohne Emotion kein Denken. Und die Grundemotion steuert sich sogar selbst im Denken. Denken ist von der Emotion getrieben. Und ohne diesen treibenden Faktor gibt es einfach nichts zu denken.

So ist auch die „reine Vernunft“ eine Existenz ohne Potenz, da sie zu allem schweigt. 🙂

Und wo dann die „reine Vernunft“ etwas zu sagen hat, ist sie nicht mehr „rein“, sondern bekam einen emotionalen Kick. Und diese Welle reitet sie nun aus, entweder möglichst lange in Wohlgefühl zu verharren oder Wehgefühl möglichst schnell in Wohlgefühl zu verwandeln. Und sei es im Glauben an eine Illusion.

Jedoch will und braucht Verständnis diesen Wellenritt. Und auch immer wieder einen emotionalen Kick, die Welle, die es surft.

Es will das. Und es braucht das. Und auch die Spiritualität kennt nur eine Richtung: unbekannte Weite.

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Heute hatte es wieder 30° C,

aber ab Wochenmitte soll es abkühlen und regnen. Mal sehen.

Am Vormittag machte ich Holz, am Nachmittag faulenzte ich und suchte das neue Eier-Versteck meiner Henne. Ohne Erfolg.

So wächst mein Holzvorrat langsam weiter. Und dieses Spiel treibe ich, bis mich die Lust verlässt. Ich staple das Holz nun entlang des Zauns zur Straße. Eine Mauer aus Brennholz.

Ich lese auch gerne und viel Nachrichten, jedoch, ehrlich gesagt, kann von mir aus der Strom gerne einmal ein paar Tage ausfallen, wie heute in einem Artikel befürchtet. So wirklich viel verpasse ich dadurch nicht. :-).

Unsere Wasserversorgung funktioniert über Schwerkraft, ganz ohne Strom von der Quelle bis zum Hahn. Ich brauche nur genug Holz, da ich nicht gerne friere.

Irgendwie habe ich mich an Temperaturen um die 30° C angepasst, da ich nicht mehr glaube, dass der Klimaerwärmung durchgreifend begegnet wird. Der Nachteil ist der Winter.

Ja, zum Klimawandel schaue ich mir viel an, vor Wochen, wie Pakistan in der Hitze schmorte und dürstete, nun wie es absäuft. Und auch, dass das Thema Kompensation diskutiert wird. Die Hauptverursacher des Klimawandels sollen zahlen.

Und schaue ich dann bei denen, geht es um schnelle Autos, alte Autos oder Wohnmobile im LKW-Format. kurz: Konsum. Und diese heilige Verehrung darf nicht gestört werden.

Und so wandere ich zwischen den Welten hin und her. Und wenn der Konsum das verehrte Heiligtum ist, die sinntragende Gottheit, sehe ich nicht, dass das funktionieren wird. Dann werden automatisch die gewählt, die versprechen, diesen Traum aufrecht erhalten zu können, radikal.

Und so heizen die einen weiter ein, die anderen saufen ab, auf dem Wege selbst kräftig einzuheizen, siehe Indien. Und die brauchen dann auch alle ein Wohnmobil im LKW-Format, oder zumindest einen SUV.

Und die Afrikaner wollen auch mal, sind sie nicht schon verdorrt.

Und das ist gar nicht so einfach – und das Problem – das Thema Glück wieder vom Thema Konsum zu lösen. Und damit auch das ganze Thema „persönliche Erfüllung“.

Und dieses Glück wieder in den ganz einfachen Dingen des Lebens zu finden, selbst Putzen kann ein Glückserlebnis sein. Wir haben das Glück nur an das Besondere verkauft.

Wer es wieder im ganz Alltäglichen findet, stößt auf seinen eigentlichen Reichtum und gewinnt gleichzeitig persönliche Freiheit.

Das, was gerade geschieht, ist schon immer die Wirklichkeit, um die dieses Interpretationstheater läuft. Ich muss ihr nicht vorauslaufen, nicht ihr hinterherlaufen, kann ihr einfach ihre Geschwindigkeit lassen. Und in ihr gehört jede Kleinigkeit, wie der Löffel im Kaffee, zur Erzählung.

Die Wirklichkeit erzählt, jedes Detail gehört dazu. Ich muss es dadurch weder auf- noch abwerten, kann mich einfach erzählen lassen, ohne diese Erzählung passiv (erzählt werden) oder aktiv (Erzähler sein) bewerten zu müssen.

Diese Unterscheidung macht mit relativen Instanzen, die in einem Einflussverhältnis zueinander stehen, Sinn. Jedoch, im Wesen, gibt es zwischen Erzählung und Erzähler keinen so richtigen Unterschied. 🙂

Gestern sah ich etwas zu den Stoikern und war erstaunt, dass eigentlich der „erwachte Zustand“ ihr Ideal ist, ohne dass sie ihn so beschreiben. Dieses „lautere ich“, das sich selbst genügt und dadurch „frei“ ist. In der Annäherung zumindest „freier“. Freiheit heißt einfach nur, nicht mehr nach Glück suchen zu müssen.

Und es ist logisch, dass die Mühe am geringsten ist, wo ich unmittelbar hier auf Glück stoße.

Ohne eine weltanschauliche Wende, was heißt, das Glück dem Kosumversprechen zu entreißen, wird das nichts, da wir dann eh nur radikale Parteien bekommen, die dann den Karren noch tiefer in den Dreck setzen.

Und dann verzehren noch die ganzen Kriege all dieser „Ich bin der Größte“ (Depp in Gottes Zoo 🙂 ) die letzten Ressourcen. Und dann stehen wir da, die einen werden geröstet, die anderen gebadet, und fragen uns: Was ist denn nun passiert?

Persönlich versuche ich natürlich Co2 zu sparen, egal ob es wer anderes tut. Das muss jeder selber wissen. Aber das klappt bei mir auch nur, da ich für mich mit Alternativen experimentiere.

Und es ist auch klar, dass ein energiesparendes Leben nicht mithalten kann.

Während ich oben im Wald mit dem Fuchsschwanz sägte, riss T. mit einem Bagger all die Bäume aus, die vom Bach auf sein Grundstück wuchsen. Und bis ich den Anhänger voll hatte, lag da ein großer Berg Baumstämme.

Es braucht alles viel mehr Zeit. Und das kann sich der berufstätige Mensch kaum leisten. Und das ist die Falle. Alleine um mithalten zu können, brauche ich mehr Energie, als wir derzeit ausgeben sollten.

Und wie wir sozial aus dieser Falle wieder rauskommen, sehe ich noch nicht so ganz. Und wie schnell das die Technik richten wird? Keine Ahnung.

Ich müsste, soll es ohne Volksaufstände funktionieren, Glück neu ausrichten. Aber wie soll das in einer Gesellschaft funktionieren, deren Wirtschaft vom Glücksversprechen im Konsum (Energieverbrauch) lebt?

Daher ist die derzeit beste Übung, zur Vorbereitung auf den Winter (der womöglich relativ gewöhnlich abläuft), das Glück wieder „daheim“ zu finden. Einfach dort, wo ich auch wirklich (physisch) bin. 🙂

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