Heute machte ich Holz,

hauptsächlich Akazie (Robinie), auch ein Baum, der über den Weg gefallen war und den jemand zersägte und liegen ließ, wohl das Forstamt.

Dann ging ich ein Stück, weiter oben liegt noch ein Baum über den Weg.

Die trockene Akazie ist hart wie Stein. Ich sägte, bis mir alles weh tat, aber ich will sie bergen, denn Akazie ist fantastisch zum Heizen. Am Abend einen dicken Brocken Akazie in den Ofen. Und er hält die Glut bis zum Morgen.

Es wurde auch sommerlich warm, sodass ich gut ins Schwitzen kam.

Und es kam jemand auf einem Quad, der nach Bourguignon wollte, nach dem Weg fragte, ich: „hier geht es nicht weiter“, dann ungläubig weiter fuhr. Und später, nach einigem Rumpeln im Wald, gläubig zurückkehrte. 🙂

Er schaute auch so komisch. Jemand ohne Quad, mit Fahrrad und Anhänger im Wald. Ich mache es ja, weil es mir Spaß macht. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass es temporär für viele so endet.

Und wenn das einzige verfügbare Taxi dann eine Rikscha ist, bin ich gut im Geschäft. 🙂

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Heute war etwas regnerisch,

wenn auch das Wasser, ich grub ein Loch, nur für die ersten 4 cm Boden reichte. Darunter? Trocken.

Morgen soll schön werden. Wahrscheinlich gehe ich in den Wald. Mein Fitnessstudio, in dem ich mit Brennholz entlohnt werde. 🙂

Ich bin immer noch an derselben Stelle, denn überall liegt Holz im Wald. Und seit ein paar Jahren darf das Restholz beim Holz machen auch nicht mehr verbrannt werden und türmt sich. Und niemand sammelt mehr Reisig.

Geschätzt liegen in unserem Wald zumindest hunderte Ster Holz herum. Und wenn ich nicht den Weg frei gesägt hätte, vor Wochen, wäre er immer noch durch die Hainbuche blockiert. Warum? Weil niemand es bemerkt hätte. 🙂

Das liegt daran, dass hier unser Wald an die Departementsgrenze stößt. Und über die führen so gut wie keine Waldwege. Alle hören vorher auf. Andere Zuständigkeiten. 🙂

Aber erst einmal muss ich mich so weit vorarbeiten. Und vermutlich habe ich schon für mehrere Jahre Holz gesägt, bis ich dort ankomme. 🙂

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Gestern stieß ich auf Youtube auf den Begriff „sigma male“,

den ich recht interessant fand, aber je mehr ich zum Thema schaute, desto seichter schien mir das Deutungs-Gewässer um diesen Charaktertyp wieder zu sein. 🙂

Ramana war ein, nach heutigen Begriffen, „sigma male“. Ein „sigma male“ ist einfach eine Persönlichkeit, die keine Partnerschaft braucht, um sich vollständig zu fühlen. Und das macht sie sozial auch recht unabhängig. Sie braucht weder Verehrer wie das Alpha-Männchen, noch muss sie dienen wie das Beta-Männchen. Sie will also weder Herrscher noch Diener sein, da diese Persönlichkeit weder des einen noch des anderen bedarf, um sich wohl zu fühlen. Sie fühlt sich für sich selbst „ganz“ und „als vollständig“.

Wenn ich nun aber versuche, aus der Charaktere, die der Begriffe „sigma male“ zu umschreiben gedenkt, mehr abzuleiten, für sein soziales Verhalten, bewege ich mich gerne auf Glatteis.

Heute war Jean-Louis hier und erzählte, dass er ja gerne Essen geht, aber alleine wäre ihm das zu langweilig. Das würde einem „sigma male“ nicht passieren. Der würde sich köstlich alleine unterhalten.

Und das ist auch der Grund, warum er, sozial gesehen, gerne eine Art „Schwarzes Loch“ bleibt. Der mysteriöse „sigma male“. 🙂

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Am Morgen fegte ich den Kamin,

zerlegte den Ofen, saugte die Asche aus den Hohlräumen hinter dem Schamott, damit er nicht qualmt. In Frankreich gibt es keine Kaminfegerpflicht, was mir einiges an Geld spart.

Eine Meise verirrte sich im Zimmer, aber die hatte ich gleich und setzte sie wieder vor die Türe.

Derzeit bin ich mit dem Thema Heizen beschäftigt, richtete auch die große Kupferkanne her, denn ich will im Winter das Warmwasser für Kaffee, Tee, Waschen, etc., auf dem Ofen bereiten.

Das Wetter ist noch mild, an die 30° C tags. Und auch nachts ist angenehm.

Nun will ich auf das Dach, nach dem anderen Kamin schauen. Irgendwo ist er noch undicht. Ich denke, ich nehme die Maße und schneide mir ein Abdeckblech aus Zink zu. Davon habe ich noch in der Scheune liegen.

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Heute war ich faul,

aber besorgte einen Sack Vogelfutter, sonst gibt es Ärger mit meiner Vogel- und Eichhörnchenwelt im Garten. 🙂

Dann räumte ich das Holzlager auf, denn gestern traf ich den Brennholzhändler. Diese Woche will er das im Frühjahr bestellte Holz liefern.

Dann sehe ich , wie viel Platz ich übrig habe, sind diese 6 Ster eingelagert. Ich spiele mit dem Gedanken, mein gesammeltes Holz entlang des Zaunes zur Straße aufzuschichten.

Nun habe ich auch wieder täglich ein Ei. Und die sind viel besser als die gekauften Eier. Alle meine Küken leben noch, keines wurde gefressen.

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Heute habe ich knapp 1 Ster geschafft,

der würde derzeit (Brennwert) in Heizöl ca. 360 Euro kosten. Das erstaunt mich immer wieder, denn in einem Tag hätte sich so gerechnet die Anschaffung von Fahrrad, Anhänger, Säge und neuem Tretlager schon amortisiert. 🙂

Ich bin noch etwas schwach in den Armen, das viele Sägen von Hand tut weh, jedoch: 1 Ster am Tag ist gut machbar, mit langen Kaffeepausen und Mittagessen.

Was heißt, dass ich in einer Woche mein Brennholz für das ganze Jahr selber machen könnte. Und das mit reiner Körperenergie.

Die Ausbeute von heute:

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Am Abend regnete es,

und heute machte ich eine Fuhre bestes Buchenholz, aber nun ist dieser Baum „abgenagt“. Für den Rest des Stammes ist mein Fuchsschwanz zu kurz. 🙂

Am Morgen hatte es Nebel, aber war sehr mild. Nun einen Kaffee, dann breche ich wieder in den Wald auf.

Mit dem Stahlanhänger, der etwas stabiler ist, funktioniert das ganz gut. Habe ich frisches Holz geladen, wie das der Buche, schiebt der Hänger bergab gerne ruckartig. Ich muss aufpassen, dass er mich nicht quer schiebt und langsam fahren.

Ich könnte auch das Edge nehmen, das hat Scheibenbremsen und eine noch kürzere Übersetzung in den kleineren Gängen, aber mit dem kleinen MuddyFox geht das auch sehr gut.

Das hatte ich letzten Sommer für 200 Euro bei Dijon gekauft, das Tretlager und einige Seilzüge erneuert. Der Hänger kostete 40 Euro. Die Säge 35 Euro. So kostete das ganze Gespann inklusive Ersatzteile und Säge etwa 300 Euro.

Und mit dieser gewaltigen Investition kann ich nun auch schwerere Dinge transportieren, als Alternative zu einem sündhaft teuren Lastenbike. 🙂

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Was mir an J. Krisnamurti gefällt,

ist sein Hinterfragen. „Was ist?“, hinter all diesen sozialen Vermutungen, denn wirklich hier.

Mir persönlich ist das gerne zu langatmig, aber didaktisch verständlich, da er einen Denkprozess anregen und begleiten will.

Wir glauben über die Welt viel mehr als wir wissen. Und das zu unterscheiden, was wir wirklich wissen und was wir glauben, ist nicht einfach, da vieles ein kollektiver Glaube ist.

Spiritualität hat keine Religion. Die Wirklichkeit ist ihre Religion. Und sie steht immer über unserer Interpretation. Ich kann meine Interpretation nicht zur Wirklichkeit erheben, aber versuchen, sie in ihren Dienst zu stellen, indem ich nichts zu einem Maßstab über sie selbst erhebe.

In meinen Augen versucht J. Krisnamurti so, die Zuhörer mit der Aufmerksamkeit, in der Diskussion, auf „that“ zu führen, dieses „that“, was jenseits unserer Glaubensvorstellungen einfach ist.

Was natürlich auch ihre Quelle ist, aber sie bleiben Konzepte, die sich immer wieder übersteigen werden, vielfach hinfällig werden, wie sich Verständnis für „that“ weiter entwickelt.

Dieser evolutionäre Selbstklärungsprozess ist auch (besser: gerade) ein Selbstklärungsprozess des Selbst über sich selbst. Und darin wohl ein Ereignis, dass auch die menschliche Bemühung in diesem Thema, kosmisch gesehen, übersteigt.

Ende: Jetzt muss ich die Hühner rauslassen. 🙂

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Ich schaute etwas von J. Krishnamurti,

und er tat das Thema Kundalini so ab, als wäre es eine Art „moderner“ Fiktion und ritt dann auf dem Thema „the sense of self has to vanish“ herum.

Ja, es gibt meiner Erfahrung nach dieses „in die Leere“ erwachen: „Das“. Aber es gibt eben auch die sogenannte Kundalini, was nichts anderes als die Kraft ist, die eh alles bewegt. Und das Thema Kundalini berührt den „spirituellen“ Aspekt der Lebenskraft. Sie ist nicht einfach nur „leer“, was auch ein Aspekt des Selbst ist. Sie ist „energetische Intelligenz“. Und darin sogar – relativ zum Menschen – höhere Intelligenz.

Steigt die Kundalini über die Ebene körperlicher Phänomene auf, Farben sehen, Visionen, Energieschübe, Töne hören, was auch immer, wird ihre Intelligenz persönlich wahrnehmbar. Ich partizipier an ihrer Intelligenz.

Aber völlig egal, ob im leeren Aspekt oder im energetischen Aspekt, es ist kein zweites Ich. 🙂

Ich persönlich meine, dass es viele energetische Erleuchtungen gibt. In meinen Augen spiegeln sie das, was das New-Age als „Bewusstseinserweiterung“ suchte. Nur ist es keine Erweiterung des Bewusstseins – das ist der leere Hintergrund, der sich nicht verändert 🙂 -sondern mystische Einblicke in „Gott“ als „höhere Intelligenz“. Die ist nicht einmal körperlich. Sie ist transzendent: trans-körperlich.

Die Expansion in der Ewigkeit ist die Energie, die den ganzen Laden umtreibt: „in die Weite führt“, in einer uns unverständlichen, aber sichtbar (persönliche erlebbar) höheren Intelligenz.

Ich bin ja auch „in die Leere“ erwacht, aber „erleuchtet“ wurde ich erst von der Energie. Und lustigerweise hatte sich ja die Erleuchtung selbst gelöscht- man könnte sagen: in die Leere.

Aber die Leere, das klingt so nach nichts, ist im Wesen blanke Energie, die einfach still ist.

Das reine Bewusstsein (Gewahrsein) und die Energie (auch Kundalini genannt) sind „nicht-zwei“. 🙂

Und es gibt auch keinen Konflikt zwischen diesen erlebbaren „Seiten“ des Selbst. Lustig ist nur, wenn jemand meint, er hätte irgendeine Macht über dieses „nicht-zwei“. Und um das zu sehen, zu erkennen, partizipiere ich bereits an der „höheren Intelligenz“ des Selbst und damit seiner Energie.

Energie ist Information im Bewusstsein. Und Information ordnet sich zu physischer Intelligenz, auf der persönliche Intelligenz aufsattelt.

Und es ist auch gar nichts falsch daran, das so zu sehen wie J. Krishnamurti, denn die Initiative in der Spiritualität geht von der höheren Intelligenz aus. Und sie bestimmt auch, was sie zeigt.

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