das ich die letzten Tage umschrieb, ist persönlich entspannend, da ich darin empfunden immer vollständig bin.
Es gibt aus dieser Perspektive nicht einmal die Option, nicht immer und in allem weniger als das „wahre Selbst“ zu sein.
Es ist sogar erstaunlich, wie die Idee entstehen konnte, dass es etwas wie eine vom Selbst losgelöste Persönlichkeit gibt?
Aus dieser Perspektive erscheint die Welt wie eine Simulation einer unerklärlichen, da eigentlich völlig formfreien „Urintelligenz“.
Hier löst sich der Begriff Intelligenz, versucht es, von der Form, ohne eine Antwort zu haben.
Was ist das, was das alles ist, aber es nur relativ sein kann. Ich kann zwar so sein, wie ich gerade bin, aber nur (relativ gesehen) an diesem Ort und zu dieser Zeit.
So ist die Persönlichkeit eine relative Wahrheit über das Selbst, mit der Eigenschaft in Bewegung zu sein, abhängig vom Gesamtereignis der Raumzeit.
Und verbleibe ich im „Ich-bin“, bin ich „der Himmel über dem Traum“. Aber was ist hier „wach“? Der Mensch gleicht eher einem Träumer, der sich im Schlafe wälzt, vom Ereignis bestimmt ist. in allem. Was ist dann dieses „wach“ am „erwacht“.
Es ist eigentlich leer, was da wirklich wach ist, aber damit auch alle Fragen wieder offen, die die Relativität betreffen.
Die Persönlichkeit ist schon „das Wache“, das sich in ihr in seiner relativen Natur erforscht, erlebt, was auch immer.
Jedes Wesen ist einer seiner Arme und Beine. Und dieses „wach“ ist wie der Hall eines Knalls, in dem alles auseinanderfliegt, relativ betrachtet, in unglaublicher Dynamik – und, anders herum gesehen, der Substanz, der das passiert, dabei eigentlich grundsätzlich nichts passiert.
Im „reinen Ich-bin“ ist gar nichts passiert, wird auch nie etwas passieren, denn das, was auch immer da knallt, löst sich nicht in seinen Knall auf, sondern ist sich der Beobachter des eigenen Knalls.
Und das macht diesen „letzten Beobachter“ (der darin auch der erste und der einzige Beobachter ist, in der Schöpfung wie zu einem nicht greifbaren Phantom, denn er bleibt real vor dem Knall stehen, sitzen, was auch immer.
Und natürlich wird es das Anliegen des Menschen sein, und wahrscheinlich noch vieler anderen Lebewesen im Universum, diese Kraft tiefer zu verstehen. Und das zwangsläufig, da sie alles bestimmt, was wir sind.
Wir werden auch die Betroffenheit durch das, was wir wirklich sind, nie los. Und eines dieser kleinen Probleme der „wahren Natur“ mit sich selbst ist ihr Hang zur Schöpfung. Der kleine Sündenfall, der ihr immer wieder zum Verhängnis wird. 🙂
„Ich bin zwar nichts, was aber auch heißt, dass ich alles sein kann.“
Nur was dem Kern nach Nichts ist, darf der Gestalt nach alles sein, ohne darin einen Hauch seiner „wahren Natur“ zu verlieren.
„Ich bin“ ist dieses „ich bin“ bevor ich überhaupt irgendetwas bin. Und so fatal es auch ist, egal, was ich veranstalte, ich werde darin nicht mehr und nicht weniger.
Bevor überhaupt was passiert, ist das jemand: „Huhu, ich bin schon da.“ Der Beobachter meiner selbst, der ich auch noch bin.
So ist spirituelles Erwachen kein Erwachen von einer Idee über diese Welt in eine andere: „Nun habe ich es.“
„Ich bin“ vor jeder Idee über mich selbst immer schon vollständig mich selbst.
Was nicht heißt, dass relativer Verlust nicht weh täte oder relativer Gewinn Freude bereiten kann.
Aber, egal wie laut ich jammere, am Ende kann mir eigentlich gar nichts passieren, denn vor der eigentlichen Natur des Ich ist die Welt eine ihrer Schöpfungen und sie ihre „höhere Natur“.
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