Heute war ich mit dem Auto in Jussey im Lidl,

da mir dieser ruppige und böige Nord-Ost-Wind auf dem Fahrrad zu kalt ist. Der Held schwächelt. 🙂

Ich friere derzeit Tag und Nacht, egal wie ich heize, denn dieser kalte Luftstrom rauscht das Tal hinab und umspült turbulent mein Haus. Fröstel.

Ich habe mir auch vorgenommen, mich vorerst aus den Diskussionen um die Klimaerwärmung und andere politische Themen zurückzuziehen.

Ich mache einfach, was ich (für mich) für „richtig“ halte. Und alle anderen sollen tun, was sie selbst für angemessen halten.

Und das ist seltsamerweise nicht einmal Frust, sondern es fühlt sich so für mich viel friedlicher an.

Ich habe zu den meisten Themen eh keine Lösung anzubieten. Und wo ich vielleicht eine hätte, besteht kein Bedarf.

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Wir können zwar als Modell

versuchen, den subjektiven Beobachter so weit zu relativieren, dass wir von einer objektiven Welt sprechen können, aber wir können letztlich nur so tun, als ob, und das müssten wir im Hinterkopf behalten, denn es gibt letztlich keine Welt ohne Beobachter.

Der Beobachter ist, „spirituell“ gesehen, ein physikalischer Bestandteil des Ereignisses. Da wir derzeit wenig mit dem Beobachter anfangen können, ist es eine gute Idee, ihn erst einmal als Frage etwas beiseite zu stellen, aber dadurch ist er nicht weg, die Frage nach seiner Rolle bleibt offen. 🙂

Was soll der Beobachter in dieser schönen Welt, die ganz von alleine funktioniert? Wenigstens so lange, bis eine Instanz, der subjektive Beobachter, die Veranstaltung umzugestalten gedenkt.

Gott hat sein Werk vollendet, das Universum funktioniert tadellos, dann tauchen überall kleine Pfuscher an seinem Werke auf. Wanzen, Läuse, Viren, und beginnen mit der Umgestaltung.

Neutral gesehen läuft das Universum rund. Was hat dann hier der Beobachter zu suchen? Er pfuscht in tiefster Ignoranz vor der Pracht des Werkes in der Veranstaltung herum, baut Autos und Unfälle und wirkt wie eine weitere Kraft im Ereignis, zwar basierend auf den Naturgesetzen, aber dabei, sie kunstvoll in alle Richtungen zu seinen persönlichen Zwecken zu verbiegen (auszunutzen).

Und mit ihm wird selbst das Missverständnis über das Ereignis zu einer mit gestaltender Kraft des Ereignisses, als hätte der Wahnsinn einen Weg gefunden, sich zu materialisieren.

Und da wir diesen Beobachter derzeit als unterscheidbare Kraft nicht greifen können, können wir ihn natürlich einmal zur Seite stellen, was nur im Verständnis möglich ist.

Real kann ich den Beobachter nie zur Seite stellen. Und das wird gerne dabei übersehen. Im Verständnis kann ich in vielem so tun als ob, als ob ich ein König wäre, eine Pflaume, ein Mensch, äh, nicht hier wäre, nicht das Hier wäre, nicht das Selbst wäre…

Ich kann im Verständnis so tun, als wäre ich nicht das Selbst, darüber hinaus ist das unmöglich, real ist es unmöglich. Und real ist es unmöglich, Subjekt und Objekt wirklich so zu trennen, dass Subjekt und Objekt übrig bleibt.

Sie tauchen gemeinsam aus dem Selbst auf, dem eigentlichen „Beobachter“. Und hier verschmilzt auch „Bewusstsein“ und „Wirklichkeit“ zur rätselhaften Ursubstanz, die „das Selbst“ genannt wird.

Und wir können diese physikalische Ursubstanz nur wahrnehmen, da in ihr Objekt und Subjekt zur eigentlichen physikalischen Grund“substanz“ dieses Universum verschmolzen sind:

„Ich bin“.

Wir denken gerne, die Materie verleiht uns dieses Gefühl nach Wirklichkeit. Betrachte ich dieses Gefühl genauer, erkenne ich, dass es unabhängig von der Erscheinung ist und die Erscheinung eigentlich „leer“ (nicht Träger dieses Gefühls ist).

An der Basis alle Wahrnehmung, was Denken und Fühlen einschließt, verleiht ihnen nur eines „Wirklichkeit“: das Selbst.

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Die letzten Jahre

diskutierte (monologisierte) ich Themen wie Kräuter, Klimaerwärmung, Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, etc., aber stellte auch fest, dass meine Weise im Umgang mit diesen Themen sozial gesehen eher kontraproduktiv ist.

Die produktivere Umgangsweise wäre die Darstellung einer attraktiven Alternative, müssen wir unsere Lebensweise ändern, aber die habe ich nicht anzubieten. Ausverkauft. Nichts im Angebot.

Die muss jede und jeder für sich selbst finden.

Kann spirituelles Erwachen dabei hilfreich sein? Sicher. Aber ich kann auch wieder einfach nur in einen anderen Sumpf fallen. 🙂

Es gibt einfach gar nichts, was nicht auch gewaltig in die Hosen gehen könnte.

Und auch die Meister(innen) im Unbewussten haben keine Ahnung.

Den Weg muss der Mensch gehen. Und wie das aussieht, kann ich täglich in den Medien lesen.

Mehr Licht ist nicht.

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Ich setzte am Morgen Kali Rex vor die Türe.

Als ich vorhin rausging, ließ sie einen Schrei, rannte gleich rein und versteckte sich hinter dem Sofa.

Das Huhn wurde aus den Tropen entführt und wird nun hier im Winter vor die Türe gesetzt. Kein Wunder, dass dieses Tier ein gestörtes Verhältnis zu „höherer Macht“ entwickelt.

So hat jedes Tier, wie der Mensch, seine spezifischen Neurosen, individuell bunt angemalt. Der Mensch hatte sich ja einfach nur aus den Tropen in unsere Breiten verirrt. Das kann passieren, bin ich ohne Karte und Orientierung unterwegs. Und ein Tier ohne Fell schaut dann verfroren aus seinem nicht vorhandenen Fell.

Die Blaumeise faszinierte mich, denn in der Nacht plusterte sie sich in einen kugelrunden Ball aus Flaum auf, in dessen Zentrum sie bewegungslos verharrte. Gut gedämmt.

Ob entführt oder verirrt: Wo kann ich mich beschweren? Und an dieser Stelle war die Schöpfung sehr sparsam: Diese Stelle wurde eingespart – oder ausgespart – wie ich es mir besser schönreden will.

Wie: Du sitzt im Knast und kannst dich nicht einmal irgendwo darüber beschweren.

Und Kali Rex lässt gerne einen Schrei, sieht sie mich. Und ich weiß nicht, meint sie: „Oh Gott, das Monster,“ oder: „Herr der Hühner, warum strafst du mich so?“

Und tatsächlich wäre dieses „Warum?“ sehr interessant, aber ist derzeit unerhältlich, da die Schöpfung auch an dieser Stelle sehr sparsam war:

„Wenn es dich interessiert, finde es selber raus.“

Das Unerklärlichste und das Ungewöhnlichste, das Unselbstverständlichste, ist es selbst am Leben zu sein.

Je näher ich es mir betrachte, desto tiefer greife ich in eine völlig offene Frage – und die Antworten zerfallen „wie zu Asche.“

Ich bin mir selbst ein völliges Rätsel. Ob als Mensch, als Soziales, als Universum.

Wie das möglich ist, kann niemand erklären.

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Nach derzeitigem Stand des Wissens

expandiert das Universum immer schneller. Und niemand weiß, welche Kraft dafür verantwortlich zeichnet.

Und das ist auch die offene Frage, wie genau Bewusstsein und Materie interagieren. Nichts zwingt die Materie erkennbar, sich zu einem Körper, einem Lebewesen, zu entwickeln.

Wir können die Existenz der Welt nur durch Bewusstsein bezeugen, aber tun gerne so (was auch viele Vorteile hat), als wäre sie ohne Bewusstsein überhaupt vorhanden.

Reduziere ich Bewusstsein auf Persönlichkeit, ist diese Annahme nachvollziehbar, aber was, wenn Bewusstsein letztlich eine physikalische Kraft ist? Nicht etwas, was ein Gehirn (wie auch immer, offene Frage) „generiert“, sondern an der Veranstaltung „bastelt“?

Für mich lässt sich nicht wirklich unterscheiden, ob das Universum an der Basis einfach ein an sich unbewusstes Ereignis („neutrale Welt“) oder eine Psyche (Persönlichkeit“) ist.

Ich kann sagen, aus der einen Perspektive sieht es so aus, aus der anderen so, aber an der Basis jeder Erkenntnismöglichkeit erscheint schon diese Unterscheidung irgendwie „künstlich“, ein Hilfsmittel.

An der Basis fehlt mir der feste Punkt, die verlässliche Substanz, um den Kriminalfall aufrollen zu können. Den gibt es zwar als Ewigkeit, aber sie entzieht sich als „fester Punkt“ jeglicher Festlegung. Sie ist überall gleichzeitig, an jedem Ort, zu jeder Zeit, was verständlich ist, die Raumzeit ist auf ihrem Mist gewachsen. Und sie stellt auch diesen Misthaufen dar: „Das bin alles ich.“

Gestern, heute, morgen, hinter dem Universum, vor dem Universum, überall im Universum, als das Universum, in der Kuhscheiße, im Gold in gleicher Weise.

Oberall steckt diese „Substanz der Ewigkeit“ und gibt Gas.

Sie heißt ja nicht Putin, obwohl der auch von ihrem Mist genährt ist.

Und so sieht es derzeit aus, aus meinen Augen, das Selbst gibt Gas. Und niemand weiß: Warum?

Daher werden sich auch die sozialen Abklärungsprozesse vermutlich beschleunigen. So ist nicht auszuschließen, dass das erst einmal so weiter geht, nur noch schneller. 🙂

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In der Nacht schneite es etwas.

Ich hatte gestern das Tonic überholt, neue Gravelreifen aufgezogen, Bremsen eingestellt, das Rad geputzt.

An der langen Steigung im Wald riss mir heute die Kette, wodurch mir auch klar wurde, woher das Klackern kam, dessen Ursache ich im rechten Pedal vermutete.

So saß ich erst einmal im Schnee, die Kette reparieren. In Fayl funktionierte dann eine Bremse nicht mehr. Die reparierte ich dort. Zwei Pannen an einem kalten Morgen.

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Kali Rex

weigerte sich gestern, das Haus zu verlassen. Setzte ich sie vor die Türe, rannte sie gleich wieder ins Wohnzimmer. Wollte ich sie dann einfangen, flüchtete sie unter den Möbeln hindurch, die mir nun im Wege standen.

Am liebsten sitzt sie in meiner Nähe auf dem Sofa, mit genügend Sicherheitsabstand, und putzt sich.

Ich lese immer wieder von Menschen, die behaupten, sie könnten „sehen“, ob jemand (im spirituellen Sinne) erwacht sei. Aber das bleibt immer meine subjektive Wertung aus den Aussagen (und Handlungen) betreffender Person, denn an der Basis sehe ich nichts anderes als was jede/r „sieht“: „Bewusstsein“.

Und ich werte natürlich auch alle Aussagen, die mir begegnen, aber für mich sind der Indikator weniger die Aussagen, sondern „kleine Schnitzer“ oder „Abweichungen“ am Rande.

Und das „Problem“ ist, dass natürlich jede und jeder „Erwachte“ auch viel Mist erzählt, wie jeder Mensch. Wie das eine vom anderen unterscheiden?

Gerade Leute, die eine größerer Gemeindeveranstaltung betreiben, sehen sich der Herausforderung konfrontiert, immer wieder etwas Neues erzählen zu müssen, da die Gemeinde etwas hören will, auch gibt es im Grunde (Thema) gerade nichts zu sagen.

Und dabei besteht immer die Gefahr, dass Aussagen zu Themen getroffen werden, in denen betreffende Person – so erwacht sie sein mag – ein relativer Depp ist, wo ich eigentlich sagen müsste: „Das weiß ich nicht.“

Aber in diese Erkenntnis wird gerne eine Allwissenheit projiziert, die in Hinsicht auf das relative Wissen gar nicht existent ist. Die „Allwissenheit“ kreist um das „leere Selbst“, das „Nichts“, wie gestern thematisiert: „Shiva“.

Und hier könnte eine genauere Unterscheidung im Wissen dem Thema dienlich sein, aber verständlicherweise sucht die Menschheit den „Super-Human“.

Und gibt es den praktisch nicht, kann man ja sozial mal so tun, den Wunsch des Publikums entsprechen (meist auch besser bezahlt als Nüchternheit), und den „Superhuman“ spielen.

Das ist nicht einmal verwerflich. Die Kirchen lebten Jahrtausende von diesem Geschäftsmodell. Und es gibt auch ein menschliches Bedürfnis. Und ich muss auch einsehen, dass, selbst wird dieses Bedürfnis nur durch eine Fiktion befriedigt, das vielen Menschen lieber als „Was wissen wir wirklich?“ ist.

Ich liebe ja auch all diese kitschigen Geschichten und hätte früher ein Vermögen bezahlt, solch einem „Guru der Legenden“ einmal zu begegnen.

Er ist ein menschliches Bedürfnis, und er ist eine menschliche Fiktion.

Stellt euch einmal vor, es würde wirklich solche Menschen geben. Sie schauen dich an, du erwachst, Lahme können wieder laufen, Blinde sehen und

Hühner würden gehorchen.

Aber auf der materiellen Ebene ist der Erwachte derselbe Depp wie alle, dem selbst eine Blaumeise nicht gehorcht, ihn beißt und ihn dann auch noch überlistet. Und ihn dann auch noch beschimpft, auch war seine Absicht „ethisch löblich“.

Nicht einmal „Gute Absicht“ reicht für „gutes Ergebnis“ – und so zieht dieses Thema seine Blutspur durch die menschliche Kultur:

„Wenn Deppen (ich schließe mich ein) über das Selbst erzählen.“

Mehr Licht ist halt nicht.

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Die Fahrt nach Langres

hat mich ca. 0,5 kg Fett gekostet, was wohl auch daran lag, dass ich zuletzt bis unter die Jacke nass war. Die Füße waren eh nur noch gefühlslose Klötze, die sich mitbewegten.

Da ich morgens keinen Hunger habe, radle ich immer nüchtern. Der Körper muss sich so immer recht schnell an die Fettverbrennung gewöhnen. Dadurch bin ich zwar nicht so leistungsfähig, wie mit etwas Superbenzin, z.B. Zucker, aber ich habe den Eindruck, dass es sehr gegen dieses „Muskelrheuma“ hilft.

Als würde das Fett, bleibt es zu lange im Körper, irgendwie „ranzig“. 🙂

Es gibt irgendeinen Zusammenhang zwischen Körperfett und verschiedenen Beschwerden. Dabei scheint weniger wichtig, ob ich nun ein paar kg mehr oder weniger wiege. Wichtiger scheint zu sein, dass dieses Depot auch immer mal wieder abgerufen wird, statt zum Endlager für all die Leckereien zu werden, zu denen ich auch nicht „nein“ sagen kann.

Wer tankt, muss halt auch fahren. 🙂

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Fortsetzung oder: Hingabe

Die Vater-Sohn-Therapie zwischen Shiva und dem Selbst endete darin, dass Shiva alle Götter entmachtete.

Aber wer entmachtete im „Nicht-Zwei“ wen? Für Macht braucht es ein Gegenüber. Und damit die Macht echt ist, muss auch das Gegenüber echt sein.

Aber wer hat die Macht im Hader mit dem (mir) Selbst?

Irgendwie „gehört“ die Macht zu mir, schon weil ich ihr Ausdruck bin, andererseits ist in mir ein Parteiengezänkt um die Macht.

Das Problem, so meine derzeitige Meinung, in der Frage nach der Macht: die Instanz, der die Macht gehört, ist die Macht. Und damit im Wesen kein Objekt von Macht: nicht etwas, das Macht über etwas anderes ausübt.

Wenn alles Macht ist, Ausdruck der Macht, wem gehört dann die Macht? Die Macht in der Ohnmacht vor der eigenen Macht, denn um im persönlichen Sinne eigen zu sein, muss sie sich versuchen, aus der Gesamtmacht zu lösen, als „Gott“ zu personifizieren. Und bleibt im Angesicht der Gesamtmacht doch immer ein lächerliches Häufchen.

Dann überlegt sich Shiva: „Nun bin ich ein Gott. Und so sehr ich strahle, ich bin ein lächerliches Häufchen vor dem, was ich eigentlich wirklich bin: der Macht.“

Und das fiel Shiva auf, er hatte ja Zeit, brauchte keinem SUV nachjagen, zumal es seinerzeit kein Benzin gab: „Wo ich nach Macht greife, bin ich ohnmächtiger als zuvor, denn ich kann nur einem Gegenüber Macht haben: mir selbst.

So gab er den Griff nach der Macht auf und wurde zur Macht- und alle Götter waren machtlos.

So ist Hingabe weniger Frage von Macht über das Leben oder Ohnmacht vor dem Leben, es ist das gefühlte Verschmelzen mit der Macht.

So riss Shiva alle Macht an sich, indem er auf sie verzichtete.

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Heute nahm Kali Rex wieder ein Aschebad,

und ich sollte dringend putzen, selbst das Smartphone ist dick mit Asche bedeckt.

Aber wenn ich heimkomme, koche ich gleich. Und danach faulenze ich meist nur noch, was heißt, ich lese Nachrichten und schaue auf YouTube, was die Menschen für erstaunliche Dinge treiben.

Das Problem an einem Protest gegen bestehende Umstände ist der, dass ich ein brauchbares Alternativmodell aufzeigen und vorleben müsste/ sollte.

Das kapitalistische Glücksversprechen über das viele Spielzeug ist verlockend, und in jeder Frau wie jedem Mann lebt ein Kind, das gerne Spielzeug hat.

Der Legende nach war Shiva der erste Asket. Solche Geschichten stehen symbolisch für die Selbsterkenntnis, die im Wesen das sogenannte „Nichts“ zeigt, um das die Geschichten um den Gott Shiva kreisen, einige mehr nüchtern, einige mehr bunt, einige ertrinken in Kitsch, wie es dem Konsumenten beliebt. 🙂

Nachdem Shiva erkannt hatte, was er ist, war ihm vieles nicht mehr so wichtig. Zum Beispiel sparte er sich den Frisör, überflüssige Kleidung und den Kauf von Seife. Er machte es wie Kali Rex. Ein Aschebad gehen Läuse und Milben.

Er zog sein persönliches Glück mehr aus dem, was einfach da war, ohne dass es immer wieder neue Verlockungen brauchte. Ein neuer Dreizack mit vergifteten Enden, oder Widerhaken, oder statt Dreizack eine Schrotflinte?

Einen für den Sonntag, einen für den Montag, einen vergoldeten, einen mit eingebautem Snartphone?.

Und das ist das Problem in der Diskussion um den Klimawandel. Das kapitalistische Glücksversprechen braucht immer neueres und größeres Spielzeug, damit das Hamsterrad sich weiter dreht.

Und dieses Hamsterrad des Kapitalismus hat sich auch über die Spiritualität gelegt.

Shiva kam also in einen Zustand, in dem ihm das meiste so recht war, wie es war. Und weil er vielem nicht hinterherrannte, wozu auch, ist er schon zufrieden, nannte man ihn einen Asketen.

Ein Asket war also ursprünglich einfach ein zufriedener Mensch. Mit dem zufrieden, was er hatte. Shiva hatte sich selbst als die Quelle des Ereignisses erkannt. Und das veränderte seine persönliche Beziehung zu den Ereignissen.

Er selbst und das selbst, die Quelle der Ereignisse sind ja dasselbe Wesen.

Und das ist die aus der Selbsterkenntnis geborene neue Beziehung zum Selbst, die persönlich ist. Das Thema Hingabe kreist um diese persönliche Beziehung.

Nach dem Erwachen findet eine Art „Beziehungstherapie“ zwischen Selbst und Persönlichkeit statt.

Die Vater-Sohn-Therapie, die für Jesus am Kreuze endete. 🙂

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