eine Studie aus China, nach der sich Meditation günstig auf die Darmflora auswirken soll. Zudem soll die gegen Angstzustände und Kreislauferkrankungen helfen.
Die Studie fand wohl in Tibet statt, mit Mönchen, die 2 Stunden am Tag meditierten.
So richtig aussagekräftig ist diese kleine Studie nicht, aber der Kurpfuscher in mir horchte auf, denn gleich überlegte ich an einem angemessenen Folter-, äh: Kurprogramm.
Die erste Woche würde ich erst einmal Heilfasten vorsehen. Sieben Tage nur ein Süppchen, dazu Spaziergänge und das Üben der Bauchatmung. Die Bauchatmung hat den Vorteil, dass sie beruhigt. „Ich sinke ins Hara.“ Und so tief atme ich, tief in den Bauch.
In der zweiten Woche gibt es dann leichte Kost und Meditation in Bewegung (Sport) und Meditation ohne Bewegung.
Gerade der Kontrast zwischen Anstrengung und völliger Entspannung lässt sich so weiten. Ich kann mich viel tiefer entspannen, habe ich mich erst angestrengt.
Was ist nun aber „Meditation“? Ich hatte all die Anleitungen, wie ich „richtig“ meditiere, nie wirklich verstanden. Bis auf „Atman Vichara“.
Am Ende stellt sich heraus, dass Meditation einfach „das Verweilen im entspannten Grundzustand des Geistes“ ist. Wie verweile ich nun im „Grundzustand des Geistes“? Im Grunde müsste ich einfach nur entspannen. 🙂
Im Grunde ist theoretisch sehr einfach, was praktisch-persönlich dann doch in einer Katastrophe mündet. 🙂
Das ist ja der Witz am Thema, dass „Meditation“ schon immer stattfindet. „Meditation“ ist eigentlich der psychische Grundzustand der Persönlichkeit.
Die Meditation ist so eine Entdeckungsreise in mich selbst, die automatisch, egal unter welchen persönlichen Präferenzen sie stattfindet, im „Spirituellen Erwachen“ mündet, der Selbsterkenntnis. Der Entdeckung der „Meditation“, dem Anteil meiner selbst, der schon immer in tiefster Meditation ist.
Der Ozean der Energie als dessen „Oberfläche“ alle Bewegung (auch die persönliche) stattfindet.
Und natürlich hat diese Entdeckung eine persönliche Wirkung.
Aber jedes Medikament hat wieder Nebenwirkungen, und das endet dann so: Der erste bekommt einen Kundalinianfall und rennt verstört in der Gegend herum, der Zweite wird auf dem Fahrrad von einem Hund gebissen, der ganze Kurs endet in einer Katastrophe… weil:
In der Theorie erscheint vieles einfach, was nicht heißt, dass zuletzt nicht ein wütender Mob mit Mistgabeln hinter dem „Guru“ her ist, der verzweifelt versucht, mit dem Fahrrad zu flüchten. Aber dann reißt noch die Kette am Fahrrad, er stürzt über den Zaun zur Weide. Und dann hat er nicht nur den wütenden Mob, sondern auch noch zwei Stiere im Rücken.
Und wer dann noch „in Meditation“ ist, hat es womöglich geschafft, zumindest darf er es sich 5 Minuten einbilden, bis „der Praxis der Meditation“ wieder ein neuer Weg eingefallen ist, ihn zu ärgern.
Daher ist der beste Kurs gerne der, den ich meinen Mitmenschen erspare, auch wenn sie nie wissen werden, was ihnen dadurch erspart blieb. 🙂
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