Vor zwei Tagen rief jemand von „private Nummer“ an.

Und da ich das noch nie hatte, nahm ich aus Neugier den Anruf an.

Eine Frau erzählte mir, es ginge um meinen Krankentransport und sie bräuchte noch nähere Angaben.

Ich meinte nur, ich bräuchte keinen Krankentransport, also ich kann es nicht sein. Mysteriös ist die Sache schon… oder weniger mysteriös.

Es gibt im Grunde nur drei Möglichkeiten. Aber ich will der Auflösung dieses Falles nicht vorgreifen, zumal ich mich bisher nicht weiter darum kümmern wollte und den Fall einmal „dem Lauf der Dinge“ überlasse.

Kali Rex meditierte mit mir zusammen, indem sie ihren Kopf an meinen Kopf anlehnte. Und so saß sie ganz versunken auf der Lehne des Sofas.

Hernach übte sie Hühner-Kungfu, zumindest sah es so aus, Finten, Angriffe, Sprünge. Und fragt mich nicht, warum mein Huhn Kung-Fu lernt, ganz ohne Lehrer.

Dann ging ich Einkaufen, brachte dem Huhn Karotten mit. Derzeit ist es scharf auf Walnüsse. Die bearbeitet es mit einem beachtlichen Geschick.

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Das Wetter ist derzeit unangenehm zum Fahrradfahren,

zumal es immer wieder regnet. Aber heute merkte ich, dass es mir guttut, zumindest auf den Morêt zu radeln. Dafür reicht eine Regenpause. Es sind zwar nur 12 km hin und zurück, aber durch das Dorf habe ich einmal eine lange Steigung mit bis zu 17 %, dann die zweite Steigung mit über 20 % – gesamthaft 200 Höhenmeter.

Das reicht, um Lunge und Kreislauf in Schwung zu halten. Ich bin ja nun auch schon 61, also wirklich alt. Das kann ich drehen und wenden, wie ich will. 🙂

Heute nahm ich das Edge, denn das frisch renovierte Tonic hatte am Morgen bereits einen Platten. Das Edge ist zwar schwerer, aber die Scheibenbremsen sind begab, gerade die 20 %-Steigung, ein klarer Vorteil. Das Tonic kommt hier an seine Grenzen.

Da ich wegen der Erkältung ein paar Tage nicht mehr mit dem Rad fuhr, wunderte ich mich, dass ich selbst die zweite Steigung ohne Muskelschmerzen nahm, also nicht in den anaeroben Bereich kam.

Mein Gewicht hat sich nun bei 72,5 kg eingependelt, was bei 184 cm einem BMI von etwas über 21 entspricht.

Das ist nun auch recht stabil geworden, obwohl ich nicht viel Fahrrad fuhr. Und wenn das alles so bleibt, vorerst, die Zukunft kenne ich nicht, ist das auch gefühlt optimal.

Und siehe da, die Gelenkschmerzen wurde ich auch wieder los. Ich darf einfach kein Fleisch mehr essen. Eier und Milch sind o.k., aber Fleisch ist für meinen Körper einfach zu viel Purin und muss die Ausnahme bleiben.

Und im Grunde bin ich derzeit nun alles wieder los, weswegen ich vor 4 Jahren mit der Heilfastenkur begann, das Fahrradfahren wieder anfing, die Tour von Portugal nach Hause machte und die Folgejahre sehr viel Fahrrad fuhr.

Also selbst im Alter besitzt der Körper noch die Kraft, sich mit Bewegung zu regenerieren. Ob es so bleibt, weiß ich nicht. Womöglich bin ich schon morgen tot.

Und das war auch etwas Hardcore, also über 10.000 km mit dem Fahrrad.

Und noch etwas, was mir sehr half: Brennnesseln essen. Aber da muss jede/r selbst schauen, wie sie/ er diese Pflanze verträgt. In meinen Augen stellt sie alles sogenannte teure Superfood in den Schatten und kostet? Nichts.

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Ich nehme mir immer wieder vor, die Themen:

  • Klimaerwärmung
  • Spiritualität
  • Neonationalismus (mit den Q-Heiligen Trump und Putin)

auf meinem Blog zu meiden, aber im Thema „gute Vorsätze“ war ich noch nie gut.

Alle drei Themen bergen in Zukunft erhebliches Konfliktpotenzial. Und davor graut mir, denn auch im Thema Konflikte bin ich eher eine Niete.

Dann erscheint eine mahnende Stimme in meinem Hinterkopf: „Mogle dich einfach durch, so gut es geht, und stelle dich dumm.“

Und dann erscheint wieder eine andere Stimme, die meint: „Da kannst du guten Gewissens nicht einfach zuschauen.“

Und „gut gemeint“ ist in wenigen Fällen auch „gut gemacht“, wie ich an der Historie meines Wirkens sehen kann.

So eiere ich hin und her. Und in den meisten Fällen bereue ich hinterher, überhaupt etwas gesagt oder geschrieben zu haben und würde am liebsten alles wieder löschen, wie meine Abhandlung zu den sieben Erleuchtungen der Kundalini von vor einem Jahr: „Die halten dich eh alle nur für einen Wahnsinnigen.“

Und vielleicht bin ich das ja auch.

Damals schickte ich meine Abhandlung an Harald Lesch, der nie darauf reagierte. Und später stellte ich fest, dass er zudem ein überzeugter Christ ist.

Wen würde ich denn im Thema empfehlen? Buddha, Milarepa, Ramakrishna und Ramana Maharshi.

Das ist eine sehr subjektive Auswahl. Es gibt sehr viele erwachte spirituelle Lehrer. Osho und Sadhguru gehören sicher dazu, Nisargadatta, Ramesh Balsekar und Wayne Liquorman – und es gibt viele lebende „spirituell Erwachte“.

Es bleibt eine subjektive Auswahl von etwas „Hardcore“ im Thema, wobei sich hier Ramakrishna und Ramana Maharshi in meinen Augen gut ergänzen, um aufzuzeigen, wie bunt sich das Thema je nach Persönlichkeit ausdrücken kann.

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Ich lernte:

steigt die Shakti auf, soll man sich schonen.

Ich weiß es nicht, aber da die Sonne kurz schien, nachher soll es wieder regnen, nahm ich die ätzende Steigung (mehr als 20 %) auf den Morêt.

Und das ist das Problem: Es wird im Thema so viel erzählt, aber was ist „Gerücht“, was ist „Wahrheit“?

Ich weiß es auch nicht.

Pilz
Kurze Pause
Der Jura
Und wieder das Loch hinab…
Broussaille
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Kali Rex, das Huhn – und der Hahn, der nie kräht.

Es ist erstaunlich, wie anhänglich das Huhn geworden ist und mich in vielem nachmacht:

Meditiere ich, meditiert es mit. Schaue ich YouTubes, setzt es sich gerne auf den Schreibtisch und schaut auch YouTubes.

Mache ich etwas, rennt es im Zimmer herum und jagt fiktive Insekten oder sucht fiktive Körner: „Ich mache auch etwas.“

Und trinke ich Kaffee, habe ich gerne plötzlich eine Feder im Mund. Und laufe ich im Zimmer, trete ich gerne in Hühnerscheiße.

Eigentlich müsste ich täglich nass aufwischen.

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Endlich sehe ich klarer,

wie das geplante Buch entstehen soll: „Der Nebel lichtet sich.“

Es sind erst einmal Dialogfetzen, die in einen leeren Raum geworfen werden. Und wie sich dann der Zwischenraum füllt, muss ich noch gar nicht wissen.

Ich unterlag bisher dem Irrtum, dass es chronologisch entstehen soll. Und damit zeigte mir das Selbst auch wiederum eine seiner Strategien. Und damit gab es mir auch einen groben Hinweis auf die Dinge der Zukunft, die es schon weiß. Es sind Fragmente, deren Zwischenraum noch offen ist.

Überhaupt habe ich noch nie eine Meditation wie gestern erlebt, in der, wie im letzten Beitrag angedeutet, sich „der Nebel lichtet“ und die Landschaft seiner selbst in seinem Licht sichtbar wird.

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Dieses: „Da ist niemand“ 2. Teil

Im Grunde gibt es nur eine Persönlichkeit.

Der Vergleich hinkt zwar, aber ich kann mir das so vorstellen, dass es zwar viele Computer (Körper) gibt, aber nur ein Betriebssystem, das auf all diesen Körpern läuft.

Das hat niemand persönlich erschaffen, sondern der Körper der Spezies (Mensch) „programmiert“ und „vererbt“ es sich selbst.

Wahrlich unbegrenzt wäre der nicht existierende Herrscher, der dieses „hacken“ könnte. 🙂 Nur den gibt es den außerhalb dieses Betriebssystems als Persönlichkeit nicht . 🙂

Mehr will ich nicht verraten, aber diese Andeutung meinerseits ist für ein Verständnis der „Sprache des Schweigens“ vorteilhaft, die analog eines Virenscanners funktioniert, um bei diesem Vergleich zu bleiben.

Und da steht auch nicht wirklich „jemand“ (der vielen) dahinter: nur eines, die Biologie des Betriebssystems.

In diesem Sinne: „Hallo World“. Ich wünsche einen schönen Tag.

Wer bin ich nun? 🙂

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Die letzten drei Beiträge,

so provokant sie sind, wären ein schöner temporärer Abschluss für meinen Blog, um eine kleinere oder größere Pause einzulegen.

Bei diesem Wetter ist es schön, einfach auf dem Sofa zu sitzen und zu „meditieren“ (ins Nichts zu starren 🙂 ), aber dann kam eine E-Mail der Urssaf, sie wollten meine mickrige Steuererklärung („außer Spesen nichts gewesen“) zur Prüfung ausgedruckt zugeschickt bekommen.

Und da ich eine Formularallergie habe, ein altes Leiden aus dem Krieg mit der Bürokratie, musste ich erst einmal alles zusammensuchen, den Drucker in Betrieb nehmen, Papier, Briefumschlag und Briefmarken suchen, und war kräftig am Fluchen. Dann beten, dass noch genug Toner im Drucker ist. Aber nun ist alles im Briefkasten am Rathaus, wo ihn morgen „La Poste“ abholt. Dreimal bekreuzigen und ein Halleluja singen. 🙂

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Es gibt zwei Arten von Spiritualität:

Erstere ist die, die „die Wahrheit“ schon kennt: Die „Deppen-Spiritualität“.

Zweitere ist die, die seit Jahrtausenden auf der Suche nach der Wahrheit dieser Welt/ Existenz ist und bisher kaum vorankam.

Erstere ist unfruchtbar: an einem scheinbaren am Ziel.

Zweitere bestellt den Acker des Themas in Demut.

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Es gab einige, die behaupteten:

„Das Virus gibt es nicht“ oder: „Das Virus ist keine Gefahr“, garniert mit: „Das ist die Wahrheit.“

Und die Anhänger klatschten: Jemand gefunden, der ihnen den Alpdruck der Pandemie nimmt.

Und ich antworte: „Wie ist das, wie fühlt sich das an, viele deiner Anhänger in den Tod geschickt zu haben, da du die Gefahr verleugnet hast?“

„Bist du fähig, diese Wahrheit anzunehmen, dich zu deiner Dummheit zu bekennen?“

Wohl nicht, denn das erfordert echte Liebe zur „Wahrheit.“

Und immer noch sterben jede Woche alleine in Deutschland tausend Menschen:

„The you fucking truth.“

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