Am Morgen

war der Fuchs im Garten und verscharrte eine Leiche am Zaun.

Leider war noch zu dunkel, so dass alle Bilder unscharf wurden. Geschätzt ist er größer als die meisten Hunde hier. So Richtung Schäferhund.

Und in der Nacht träumte ich wieder, es gibt Küken, obwohl ich das noch nicht so ganz sehe.

Mal sehen, was von den Prognosen meines Unterbewusstseins zu erwarten ist.

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Heute ist wieder alles vorbei.

Und am Morgen war ich zu Fuß im Wald. Ich suche gerade auch nach Höhlen. Und ich fand einen alten Steinbruch mit recht flachen Steinen, wie man sie früher als Dachdeckung verwendete.

Und ich überlege, die Terrasse vielleicht doch in Beton zu machen und als Belag solche flachen Kalksteine. Nur: Es gibt weit und breit keinen befahrbaren Weg dorthin.

Dann machte ich mit dem Fahrrad eine kleine Runde.

Und Kali Rex brütet noch. Am 15. müssten die Küken schlüpfen, sofern die drei Eier, die ich ihr noch untergemogelt hatte, befruchtet waren. Die sind doppelt so groß wie ihre.

Und durch den Wind sind so viele Bäume umgefallen. Ich könnte auch mal wieder Holz machen.

Stellenweise etwas unwegsam.
Ein paar kleine Höhlchen.
Unterwegs im Wald.
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Meine guten Vorsätze – und Ich.

Wenn ich mir vornehme, „nun schreibe ich nie mehr etwas zum Thema Spiritualität“, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich in Kürze wieder sündige.

Nehme ich mir vor, nun lebe ich vegetarisch, komme ich mit einem Berg Würste aus dem Laden zurück. Eigentlich wollte ich Gemüse kaufen?

Nehme ich mir vor, nun rauche ich nicht mehr, stehe ich zwei Stunden später am Kiosk und kaufe Zigarren.

Das einzige Thema, was bei mir funktioniert, ist das, mein Wohlfühlgewicht zu halten. Und das liegt so zwischen 73 und 75 kg.

Wäre ich Arzt, würde ich also Fastenkurse anbieten, woran man viel verdienen kann, da die Bewirtung günstig ausfällt: Täglich ein Brennnesselsüppchen.

Die Prise Salz kostet extra. Gut ist nur, was extrem teuer ist, und bei dem ich trotzdem mit der Lupe auf dem Teller suchen muss.

Der Mensch ist ein Wesen, das sich eine Uhr für 30.000 Euro kauft, obwohl die Zeit von selbst läuft. Und er tut gerne so, da er nun so viel Geld für die Zeit ausgegeben hat, er nun etwas zu sagen hätte – im Angesicht der Zeit.

So gibt es viele Dinge völlig gratis, wie die Zeit, aber ich darf auch so viel dafür bezahlen, wie ich will.

So ist das auch mit der Persönlichkeit. Und Erwachen hat den Vorteil, dass ich auch mit dem zufrieden bin, was ich habe (bin) – potenziell, jeder ist verschieden.

Das Modell, das an den meisten Vorsätzen scheitert, ist gratis. Und nach dem Erwachen wird man gerne faul und ist mit preisgünstigeren Versionen zufrieden.

Und viele angeblichen „Mängel“ sind auf der anderen Seite ein Feature, das Stabilität bringt. Der Mensch ist so irrational, da er rational viel zu unreif ist, als dass das eine wirklich alles tragende Ebene sein könnte.

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Bewusstsein ist im Wesen so einfach,

auch so einfach zu begreifen, dass es niemand übersehen kann. Ja, für die Wahrnehmung so anspruchslos, dass es niemand übersehen kann.

Es muss nämlich nicht erst, analog einer Erscheinung, durch das Gehirn interpretiert werden, um wahrgenommen zu werden.

Wenn es aber dann um das Verstehen von Bewusstsein geht, wird jeder Beschreibungsversuch zu einer unendlichen Geschichte: Und das noch, und das noch, und das noch, und das noch. Und jede Antwort erzeugt neue Fragen.

Und an diesem Pullover darf ich endlos stricken, aber es ist kein „muss“.

Die erste Erfindung des Bewusstseins ist „einfach zu sein“. „Einfach in jederlei Sinne. Und diese erste Stütze ist noch immer tragend.

Die erste Erfindung musst so einfach sein, dass sie selbst ein Depp ohne Hirn kapiert: „Ich bin.“. Und dieser absolute LowTech an Persönlichkeit ist durch den größten Deppen nicht verhunzbar.

„Ich bin“: absolut idiotensicher. Der erste Grundbaustein, der immer trägt.

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Wenn ich nun diese Entwicklungsstufen nach Wilber

als Persönlichkeitsanteile betrachte, ergibt sich ein viel interessanteres Bild.

Es sind keine Stufen, die Persönlichkeit durchläuft, sondern es kommt etwas dazu, was damit die bereits durchlaufenden Phasen relativiert: „in eine größere Integration zwingt.“

Dadurch sind die nicht weg oder „überwunden“. Als das Rad erfunden wurde, dachte noch niemand an ein Auto, aber noch immer ist das Rad Bestandteil des Autos.

So sind auch die ersten „Erfindungen“ der Persönlichkeit noch immer Bestandteil der Persönlichkeit, auch wenn ein Rad heute sicher anders als in der Steinzeit aussieht, das Prinzip ist dasselbe.

Und kommt es dann zur Schattenarbeit, ist immer gefährlich, etwas als „überwunden“ zu wähnen, das eigentlich Baustein dieses Konstruktes ist.

Wird ein „Gott“ geboren, wird zuerst immer ein Stümper geboren, dessen Spur der Verwüstung nicht zu übersehen ist. 🙂

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Ich verstehe sehr wenig von „integrativer Psychologie“.

Und schaue ich Ken Wilber an, dann wird mir schnell langweilig. Und es erscheint mir alles zu kompliziert.

Was aus dem Zoo, den die Persönlichkeit nicht nur materiell (Zellen), sondern auch psychisch ist, den Eindruck einer geschlossenen (als ein Wesen) Persönlichkeit vermittelt, ist Ich.

Es besteht zwar gerne der Eindruck, dass das Ich der Spalter wäre, aber Ich ist vielmehr ein Kondensationskeim des Nichts, um den sich eine komplexe Persönlichkeit entwickeln kann, vereinfacht gesagt: Wie beim Auto. Aus vielen Einzelteilen wird etwas, was die Summe der Einzelteile übersteigt.

Nun zu behaupten, das Auto wäre ein Reifen, ist nicht unbedingt falsch. Aber ein Reifen ist nur ein Teil des Autos.

Würde ich gefragt, was nach meinem Verständnis „integrative Psychologie“ ist, so würde ich behaupten, es ist die Psychologie über das Ich.

Und darin gerade seine Eigenschaft, als Kondensationskeim der Persönlichkeit zu fungieren. Es ist die Fähigkeit des Bewusstseins, sich als einen Körper (materiell) und seine Psyche zu ordnen.

Dazu schafft es nichts neues auf der Ebene der Grundlage (alle Autoteile bestehen aus Materie), aber in der Anordnung der Materie. Es ordnet sie zu einem Auto. Und das kann dann mehr als all die Einzelteile, nämlich durch die Gegend sausen.

Und das ist das unauslotbare und gigantisch große Potenzial von Persönlichkeit. Sie kann all die einzelnen Eindrücke ordnen.

Es ist aber überflüssig, und hier widerspreche ich Wilber, eine hierarchische Ordnung aufzuzeichnen, denn das beinhaltet politisch wieder die Gefahr des Faschismus. Das liegt ganz einfach daran, dass keine Persönlichkeit über sich selbst hinausschauen kann.

Das relative Level, auf dem sie sich (statistisch aus dem Sozialen gesehen) befindet, ist für sie selbst immer das höchste Level.

Und in diesem Sinne wird sie auch immer solche Hierarchien der Integration für sich selbst begreifen.

Es reicht auch, meine ich, einfach zu sagen: „Ich“ ist die treibende Kraft hinter der Integration.“

Und wie das funktioniert, was das soll, wohin es will?

All diese Fragen stoßen auf Nichtwissen, den „Raum“, in den dieser evolutionäre „Kondensationsprozess“ erst vorstößt.

Und wie dieser Raum aussieht? Aus ein paar kg Materie konnte er so etwas wie den Menschen „basteln“. Eine „Integration“, die so kompliziert ist, dass wir sie bis heute nicht verstehen.

Wir scheitern im Thema schon an der Potenz eines Sacks voller Erde. Was ließe sich aus dem alles basteln? Wozu lässt sich der alles organisieren? Kaktus, Auto, Computer, Huhn, Kuh, Mensch. Oder einfach nur ein Stein?

Das ist die Potenz des Ich, des Bewusstseins, das eigentlich gar nichts (von Gestalt) ist.

Schon die Unterteilung in niederes und höheres Leben ist hier nicht zielführend, weil es wieder eine größere Einheit (Integration) bildet. Ohne das „niedere Leben“ gäbe es das „höhere Leben“ nicht.

Was ist an einem Auto das wichtigste Teil, das „höchste“ Teil?

Schon ohne Zündschlüssel springt es nicht an.

Eine integrative Psychologie wäre in meinen Augen eine Psychologie, die dann aufzeigt, warum die unterste Ebene für die höchste Ebene notwendig ist.

Es gibt keinen Weisen, der nicht auch ein Depp ist. Die große Kunst ist nun, wo ordne ich den Deppen in mir an, damit er möglichst „produktiv“ im Prozess ist.

Und dazu hat dann jeder eine eigene Meinung. 🙂

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Heute bin ich erkältet.

Nun wachte ich in der Nacht auf. Es geht besser. Ein „Männerschnupfen“, ich jammerte vor mich hin.

Die Nacht zuvor war – entgegen der Prognosen – eisig kalt.

Ich schaute ein Youtube, in dem der Autor die Distanzlosigkeit des Bewusstseins thematisierte. Und entdecke ich die selber, ist sie in vielen Aspekten faszinierend, kein Innen, kein Außen, kein Gestern, kein Morgen, zu nichts eine wirkliche Distanz.

Was ja nicht weiter verwundert, bin ich es selbst. Ich habe keine wirkliche Distanz zu mir selbst, nicht einmal die Erscheinung hat sie.

Dann schaute ich, was Tolle so treibt. Und er redete davon, wie die Persönlichkeit transparent wird. Und das erlebe ich auch so. Aber, siehe weiter oben, transparent heißt nicht, dass ich nun in mich schauen und mehr sehen kann, sondern dass ich mich empfunden wie auflöse, ohne dass sich die Persönlichkeit wirklich auflöst.

„Wird (empfunden) transparent“ trifft gut.

Dann schaute ich, was Wilber so treibt- und er erzählte etwas von „Schattenarbeit“. Wie ich ihn verstand, ist das die Integration von verdrängten Persönlichkeitsanteilen.

Das gibt es durchaus, nur ist dabei das Problem analog des „spirituellen Erwachens“. Ich weiß zwar um diesen Persönlichkeitsanteil, aber behandle ihn so, als würde er nicht zu mir gehören. Erst geschieht die Integration, wird mir auch dieses „das bin ja ich“ bewusst.

Und die größte Integration ist die Integration der Wirklichkeit, erkenne ich, dass „Ich“ und „Wirklichkeit“ dasselbe sind. Dadurch werde ich aber persönlich nicht mehr, wie ich durch das „Transparent-werden“ auch persönlich nicht weniger werde.

Überhaupt sollte ich hier etwas behutsam sein, denn wenn mir etwas so und so erscheint, sieht es aus dieser Perspektive einfach (erst einmal) so aus. Wie die Beobachtung, dass Bewusstsein zu nichts keine wirkliche Distanz hat, kurzum, Bewusstsein keine wirkliche Größe hat.

Ich kann es daher auch gar nicht wirklich von der Erscheinung trennen. Und diese Beobachtung setzt auch die Raumzeit und ihre relativen Distanzen nicht außer Kraft. Es ist ein:

So herum gesehen, sieht es so aus. Und andersherum gesehen, sieht es so aus. Und wie das alles zusammenpasst?

Das ist das Puzzle, von dem der eine dieses Teil beschreibt, ein anderer ein anderes Teil. Und das Verständnis versucht es zusammenzusetzen.

Und die Ergebnisse, nicht nur von mir, bleiben mit vielen Fragezeichen behaftet. 🙂

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Ich versinke gerne im „Ich-Gedanken“,

denn ich empfinde, ins Hara (eigene Zentrum) zu sinken, braucht immer auch den emotionalen (energetischen) Aspekt.

Erst im Ich-Gedanken beruhige ich das Herz. Und nicht dadurch, dass ich die Emotion zu manipulieren versuche, sondern weil ich mich selbst in ihr zu umgreifen lerne.

Wie ich lernen kann, mich als Bewusstsein zu begreifen, kann ich auch lernen, mich als Energie zu begreifen. Und der erste Schritt ist das Umgreifen der Emotion.

Kann ich sie nicht umgreifen, treibt sich mich empfunden vor sich her. Kann ich sie umgreifen, kann ich mit ihr „still“ sein. Wie ein: „ich halte mich selbst in der Hand.“

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Was, trotz all der Verwirrung, für mich immer wieder erstaunlich ist:

Die unglaubliche Liebe der Materie zu ihrer Schöpfung. Daher kann ich sie auch als „Mutter“ beschreiben, denn ich bin aus ihrem Leib (Materie).

Diese Liebe ist völlig „irrational“ (aus der Sicht des reinen Geistes), aber auch er ist gegen sie machtlos.

Viele bemängeln in dieser Veranstaltung einen Mangel an Liebe, aber das Problem, sofern ich eines sehen will, ist eher ihre Blindheit.

Das gehört zu dieser schrecklichen Geschichte, die ich hier zusammen stümpere: Materie ist völlig in sich selbst verliebt.

Darf ich einem unbekannten Stoff, der Materie auch naturwissenschaftlich ist, eine emotionale Eigenschaft unterstellen? In einer furchtbaren Geschichte durchaus.

Und das ist auch das seltsame Paradox. Das Szenario sieht nur so wüst aus, weil diese Liebe so groß ist. Und ihre Sehnsucht nach „dem Kind“. Das wird sie auf ewig versuchen, und scheitert sie ewig.

Und diese Liebe verbindet die Persönlichkeit und die Materie unmittelbar.

Leben gibt es eigentlich nur wegen dieser Liebe. Aber, wie versuchsweise schon angedeutet, Liebe macht auch blind.

Es ist diese Intensität der Liebe und Sehnsucht nach sich selbst, die viel Verwirrung in diese Veranstaltung bringt.

Es wird zwar viel Liebe verkauft, da der Mensch einen Mangel beklagt, aber das sieht an der Oberfläche so aus, weil sich die Materie „zu „sehr“ liebt“, sich selbst begehrt.

Und gegen diese Liebe ist Bewusstsein nicht nur machtlos, sondern befeuert sie noch.

„Sie streiten sich, da sie sich zu sehr lieben.“

Es lohnt sich, wenn auch nur als schreckliche Geschichte, die Sache einmal so herum zu untersuchen, um zu verstehen, was mich selbst an Persönlichkeit bindet.

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Ich habe als Mensch also zwei Eltern,

von denen das eine Elternteil behauptet: „Im Grunde ist nichts passiert.“

Und das andere Elternteil behauptet: „Die Geschichte geht endlos weiter.“

Und nun darf ich mir aussuchen, wem ich glauben will. Beide sind durchaus überzeugend, nicht verbal, sondern in der direkten Anschauung.

So kann es zumindest dem Verständnis erscheinen. Und die gute Frage, wie sich diese Ehe kitten lässt.

Ich kann mich auf die eine oder andere Seite schlagen, aber werde auch feststellen, dass die eine ohne die andere nicht wahrnehmbar existieren kann.

Das Bewusstsein behauptet nun: Die Welt ist auf meinem Mist gewachsen. Und die Welt behauptet nun: Bewusstsein ist auf meinem Mist gewachsen.

Immerhin ein Schritt weiter, sie verleugnen sich nicht mehr gegenseitig, aber der andere ist nun „die eigene Idee“ gewesen.

Das ist in dieser furchtbaren Geschichte, die ich hier erzähle, ein echter Fortschritt. Zumindest sind hier beide Elternteile so weit, zu akzeptieren, dass „das andere Elternteil“ als „eigene Idee“ existiert. Von einer wirklichen Existenz sind wir noch ein Stück entfernt.

Das „nicht-zwei“ ist hier ungefähr beheimatet.

Und da es keine Denkverbote gibt, darf auch durchaus ein Szenario entworfen werden, in dem es wirkliche zwei gibt.

Buddha wurde erleuchtet, nahm alle seine Leben ins Nirvana. Und trotzdem geht die Show weiter, bunter als jemals zuvor. Jesus nahm alle Sünde der Welt auf sich. Genutzt hat es auch nichts. O.k., er wurde dafür gekreuzigt.

Sie gehen ins Nirvana ein. Aber trotzdem liegen sie im nächsten Augenblick wieder schreiend in den Windeln.

Weder gegen den „delete all“ noch gegen den „create all“ hat der Mensch wirklich Macht.

Das war nun, zugegeben, eine furchtbare Geschichte. Und die Frage lautet, wie sieht eine fruchtbare Trinität aus, also die „Kleinfamilie der Schöpfung“?

Eltern, die sich nicht zanken. Und ein Kind, das in ihrer Fürsorge trefflich gedeiht.

Aber die Eltern streiten sich, das Kind heult und macht in die Windeln. Und im ganzen Universum kein Familientherapeut.

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