Erleuchtung.

Ich habe gestern den Wikipedia-Eintrag im Thema Erleuchtung gelesen, mir ein paar YouTubes angeschaut,

aber die Antwort des Bewusstseins ist leer und die Antwort der Energie unerschöpflich.

Was ist nun Erleuchtung?

Im Grunde ist die ganze Erleuchtung nicht größer als der seiende Augenblick, mit und ohne der erscheinenden Welt.

Ich könnte, muss nicht, auch noch die ganze Welt abziehen, ohne die Größe der Erleuchtung zu schmälern: Durch alles einen Strich: fertig ist die Erleuchtung.

Aber der funktioniert auch nur theoretisch. Ich kann zwar den energetischen Aspekt abziehen, aber real bleibt er dabei übrig, da der Mensch nicht wirklich etwas abziehen kann. 🙂

Das ist praktisch an der Erleuchtung. Ich kann alles abziehen und erkenne ihre Essenz, aber real bleibt sie so groß wie sie ist.

„Ohne alles“ ist die Erleuchtung „richtig“, als der „seiende Moment“ ist die Erleuchtung „richtig“. Und in ihrer energetischen Größe ist die Erleuchtung „richtig“. Und diese Größe ist eine unbekannte Weite, die niemand erahnen kann.

Was nun ist die Erleuchtung? „Das, was geschieht.“

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Der Ich-Gedanke

Bei mir wandert die Vichara automatisch zwischen dem „Bewusstseins-Aspekt“ und dem „Energie-Aspekt“ des „Ich“ hin und her.

Der gestrige Beitrag, der entgegen meiner Ankündigungen entstand, thematisiert einen Aspekt des „energetischen Ich“.

Ich habe auch keine Erklärung dafür, warum sich bei mir „Bewusstsein“ und „Energie“ wie in einer Sinuswelle in der Vichara abwechseln, aber: das eine scheint das andere zu „vertiefen“.

Es scheint keine Vertiefung in der Leere zu geben, persönlich, gibt es nicht auch eine Vertiefung in der Energie, denn Ich spreizt sich – sinnbildlich – zwischen „Himmel“ und „Hölle“. Und beide sind seine Heimat.

„Nirvana“ und „Fegefeuer“ sind sich verwandter, als manchem lieb ist.

Und dann, „puff“, fällt sie wieder in den Bewusstseins-Aspekt: „War was?“

Und immer wieder dieses Erstaunen über den anderen Aspekt. Wie ein: „Wie konnte ich dich übersehen, obwohl ich dich wahrnehme?“

Als würden sich Bewusstsein und Energie gegenseitig ausleuchten.


Und nun will ich einfach einmal etwas behaupten, eine Hypothese in den Raum setzen.

Der Mensch erscheint als Kind zweier Eltern (Bewusstsein und Energie), die sich gegenseitig verleugnen. Und indem sie sich gegenseitig verleugnen, verleugnen sie auch „das Kind“.

Für Bewusstsein gibt es die Welt eigentlich nicht. Und die Energie (sichtbar Materie) verleugnet die letztliche Existenz von Bewusstsein.

Beide tun so, als gäbe es „den anderen“ (als eigene Eigenschaft) nicht.

Aber im Kind (beide behaupten ja: „ich weiß von nichts, von keinem Kinde.“) gelingt ihnen das nicht mehr. In ihm stecken „die Gene“ des einen wie des anderen.

Und bis der Mensch in Bewusstsein und Energie „Eltern“ hat, muss er erst einmal die Eltern „therapieren“, bzw. sie „therapieren“ sich in ihm. Und er ist ihr Opfer.

Und sie widersprechen sich in allem, was sie sind.

Und bis sie sich vielleicht einmal einig sind, „ich bin“ und „ich bin nicht“, was immer „Einigkeit“ in solchen Themen sein mag – die eigentlich der blanke Widerspruch sind, bis dahin lohnt es sich nicht, die Luft anzuhalten.

Bisher sind sie sich soweit einig, dass sie sich widersprechen. 🙂

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In der Nacht wachte ich auf.

Wieder träumte ich von winzigen Küken.

Dann las ich einen Artikel auf „Die Zeit“ („Der nackte Mann am Fenster“), der mich berührte und den ich kommentierte:

— Kommentar

Berührend und beängstigend, kenne ich den Abgrund, als den das Leben hinter unserem sozialen Wissen erscheinen kann, in dem nichts mehr Halt zu geben scheint.

Ja, hinter unserem Wissen wissen wir bis heute nicht, was das Leben, das Universum, noch wer wir selber eigentlich sind.

Geboren, ohne es bestellt zu haben (wie auch, bin ich dann persönlich noch nicht?), gelebt zu werden, ohne wirkliche Macht darüber zu haben, was vielen gar nicht auffällt. Substanzielle Ohnmacht vor unserer eigenen Natur, ohne sie wirklich mit Wissen durchdringen zu können.

So viele offene Fragen, auf die wir sozial nur Placebos als Antworten haben. Keine, die wirklich Halt gibt.

Das Loch in der Frage nach uns selbst, das wir nicht stopfen können, so sehr wir es versuchen. Und aus dieser Perspektive kann das Leben wie eine Horrorveranstaltung erscheinen, die eigentliche Hölle.

Viele Worte, ich weiß trotzdem keine Antwort, als mit diesem Abgrund für das Verständnis leben zu müssen.

Wer bin ich? Eine Antwort, als Bewusstsein klar, hier und leer – aber in der Welt ohne verlässlichen Grund. Ohnmacht.

Ich wünsche ihnen alle Gute, eine berührend schöne und zutiefst verstörende Schilderung, vor der meine guten Wünsche so hilflos erscheinen. Und diese Ohnmacht schmerzt.

— Kommentar Ende

Und weiter sind wir noch nicht… hinter all unseren schönen und gruseligen Geschichten über uns selbst.

Wer das jemals auflösen könnte, den Urschmerz zu heilen, darf ein Buddha genannt werden. Aber es gibt ihn nicht.

Er steht für die Sehnsucht nach Erlösung, was selbst die Neonationalisten suchen: Wie ein Ruf in einen antwortlosen Raum. Eine Ursehnsucht des Menschen, der wie ausgestoßen auf einem Planeten durch das All fliegt.

Aus dieser Perspektive kann das Leben wie eine Verdammnis erscheinen.

Und ob dieser Urschmerz, der ähnlich permanenter Zahnschmerzen im Hintergrund steht, jemals heilbar ist?

Was hier passiert ist nicht weniger als eine riesige Tragödie, der alle mehr oder weniger hilflos begegnen und deren Ursache unbekannt ist.

Erwachen macht ihn vielleicht (jeder Mensch ist anders) erträglicher, aber auch ich sehe keine, die/ der ihn heilen oder erklären könnte.

Er verstümmelt ein an sich liebes und sensibles Wesen und lässt uns als Monster durchs Dasein schreiten, da uns alle dieses Leid, ließen wir es zu, zermalmen würde.

Wer dafür eine Lösung findet… jenseits der Placebos… ein Traum, ein uralter Traum, lange aus der Zeit vor Buddha… erst die oder der wird nachhaltig die Welt verändern.

Und womöglich bleibt es ein Traum.

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Vorsicht Politik

Ich habe kein Rezept gegen all das „Geschwurbel“, das mit Beginn der Corona-Pandemie an die Oberfläche der spirituellen Diskussionen kam. Die Moderne ist durchaus verwirrend. Und da hilft nur „selber denken“.

Ich bin auch kein Anhänger der Schwarmintelligenz, denn wenn ich mir derzeit „die Schwärme des Denkens“ so anschaue, befällt mich bei vielen dieser „Denkversuche““das kalte Grausen“.

Für mich war der Deal klar. Die Jugend macht bei der Pandemie mit, die hauptsächlich die Älteren betraf, dafür machen die alten Säcke im Thema Klimawandel mit. Verfolge ich die Diskussionen auf Spon und „Die Zeit“: Fehlanzeige.

Gerade saß ich 2 Stunden in Meditation, denn ich reflektiere alles, was ich zu sagen meine, für Stunden im „Angesicht des Selbst.“

Und öfter habe ich dabei ein „schlechtes Gewissen“: „Hast du dich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt?“ Aber was soll ich sagen? Ich kann die verschiedene Schauplätze auch nur nach bestem Wissen und Gewissen beurteilen.

Geblieben sind ein oder zwei Leserinnen. Mein „Spiritueller Laden“ ist bis auf die Grundmauern abgebrannt, aber bevor ich mich verbiege: Ich bin nun so weit, das einfach zu akzeptieren. Das war es.

Und sollte mir was Besseres einfallen, melde ich mich im Thema wieder, ansonsten bin ich derzeit „Eremit.“

Es hat für mich persönlich keinen Sinn mehr, mich damit aufzureiben. Und ich habe in diesem verseuchten Umfeld auch nichts mehr „zu lehren“.

Bevor ich mich ganz lächerlich mache: der Laden ist (vorübergehend?) geschlossen.

Sollte jemand Fragen im Thema haben, gerne eine email.

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Das Wochenende schaute ich mir

unzählige Dokus und Diskussionen an. Und klicke ich auf einen Film, weiß ich anfangs oft nicht mehr, was ich da ausgesucht hatte, so schnell vergesse ich alles wieder – aber, wird die Information dann später gebraucht, ist sie sofort da.

Das fasziniert mich bei diesem Hier-Fokus immer. Alles, was gebraucht wird, ist hier – und alles, was nicht mehr gebraucht wird, schnell wieder weg.

Ja, ich meditierte auch viel, einfach so zum Spaß, jedoch die Diskussionen zeigten mir auch, dass die meisten Menschen sich derzeit überfordert fühlen – um es vornehm auszudrücken.

Und wollte ich mit dem Rad weg, zog ein Staubregen auf, der sehr heimtückisch ist, da die Tröpfchen so leicht sind, dass sie auch wie von unten in die Kleidung schweben.

Heute war nun schön, dafür wehte ein kalter Nordwind. Ich zog trotzdem mit dem Rad los, eine Runde über Bussieres und Fayl, dann zurück, etwas über 40 km. Und am Mittag war ich wieder daheim.

Kali Rex brütet in tiefem Ernst, selbst lege ich ihr Käse hin. Den nimmt sie erst bei ihrem einmal täglichen Beinevertreten. Dann legt sie auch einen großen Fladen, der durchs Zimmer duftet.

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Der Sprit wird wieder teurer,

sah ich an der Tankstelle.

Gestern schaute ich mir viel zum Berxit an und nahm etwas an der Diskussion um „LG“ (last generation) teil. Und mein Gesamteindruck sagte mir: „Ein Satz mit X, das wird so nix.“

Wir werden ziemlich direkt bis über das 3°C-Ziel rauschen und können froh sein, gibt es auf diesem Wege nicht noch einen Weltkrieg.

„Ich dachte ja“… vergiss es.

Das Thema Klimaerwärmung ist etwas analog zur Pandemie. Sozial müssen wir Zeit gewinnen, um den technischen Umbau zu schaffen – und dazu müssten wir Co2 einsparen, denn nur das verschafft uns Zeit und lässt uns die Ressourcen, das zu stemmen.

Aber dieses Thema wühlt das Soziale so sehr auf, was ich verstehe, dass ich mich frage, wie das funktionieren soll?

Und dann las ich, dass die Vogelgrippe bereits auf Säugetiere übergesprungen ist, was heißt, womöglich war Corona nicht die letzte Pandemie in diesem Jahrzehnt.

Und kommt es dicke, haben wir dann alles zusammen: Pandemie, Krieg, Ressourcenknappheit, was auch immer sonst noch. Und das Wetter präsentiert dazu auch noch die eine und andere Überraschung.

Muss man sich dadurch entmutigen lassen? Eigentlich nicht. Im größten Teil der menschlichen Geschichte sah es nicht besser aus.

Jedoch, ganz persönlich gesehen, kann spirituelles Erwachen hilfreich sein, damit umzugehen.

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Heute radelte ich nach Villers-Vaudey

und zurück über Les Essarts. Dann nahm ich einen Feldweg auf unseren Dorfberg, den ich immer einmal fahren wollte und genoss dort oben die absolute Stille frei jeden technischen Geräuschs.

Das gefiel mir so gut, dass ich auf einem Feld nach Versteinerungen suchte und einen Brachiopoden fand, ein Wesen des Jura von vor 275 Millonen Jahren.

Und für das Alter sieht er noch ganz gut aus, wenn auch etwas versteinert.

Hinter diesem Hügel liegt Villers-Vaudy
Brachiopode auf dem Jura (Zeitalter)
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Es geht wieder mit dem Radfahren.

Und meine Verfrorenheit ist auch wieder weg. Vermutlich hängt es mit dem Blutdruck zusammen.

Früher versuchte ich immer, den Blutdruck willentlich zu senken, mich zu entspannen. Und heute blicke ich „aus dem Tempel Salomons“, mische mich nicht mehr ein.

Nach den Freimaurern ist ja Luzifer „der Lichtbringer“. Der, dem Gott ins Gesicht blickt, schaut er aus seinem dunklen Tempel, denn Gott liebt die persönliche Dunkelheit (ist immer praktisch, da völlig unverbindlich 🙂 ).

So ist Luzifer auch immer ein Symbol für die Persönlichkeit selbst, durch die sich Gott betrachtet.

„Der gefallene Engel“ ist das „Alter Ego“ Gottes in der Welt. Ich darf das natürlich so interpretieren, als wäre Luzifer von Gott abgefallen, hätte sich abgetrennt. Aber das ist nur scheinbar so.

Im Grunde symbolisiert er das Gegenüber, das sich Gott erschafft, um sich selbst zu betrachten. So schaut Gott aus dem Tempel in die Welt. Und der Tempel ist der Mensch (oder das Lebewesen an sich), „aus dem Dunkel“.

Und die Persönlichkeit blickt in den Tempel ins Nichts, in die Dunkelheit, in die sich Gott gerne hüllt.

Und das ist interessant, denn der Blick in die Welt, ist der Blick „Gottes“. Und der Blick des Menschen zurück, ist der Blick, in dem sich „Gott“ selbst wahrnimmt.

Nicht der Mensch schaut in die Welt, sondern Gott. Und nicht Gott schaut sich selbst, sondern der Mensch schaut Gott.

So erschuf sich Gott Luzifer, um sich selbst zu sehen. Aber wer ist nun der eine und wer der andere, sind „beide“ Gott selbst?

Im Grunde ist die Sache noch einfacher: Erklärungen gibt es viele, und viele klingen gut, aber wissen? Tja, zumindest ist es eine nette Interpretation eines rätselhaften Ereignisses.

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Without the sense of I nothing is real.

Why? Because it is the „sense of I“ itself, we refer to, if we refer to the word „reality“.

There is no world appearing without the sense of I.

There is no world existing without the sense of I.

Resting in this sense of I is meditation on what is real, before anything (impressions through the bodily senses) is real.

Before there is a world, there is I, the miracle without there is no world.

If we refer to reality, we refer to the sense of I. And we refer to that we are, before we are appearing as a person in a world.

In the sense of I, I can rest beyond time and space, what means: „fall into my heart.“

And „I“ is all what is. The same „I“ I feel being a person.

„I“ and „reality“ is the same space, and this space is a total miracle to any understanding.

So I can know, what I am, as this sense of I, but person and world stay as a deep miracle, we go on to explore.

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Heute bin ich furchtbar verfroren.

Ich heize, was der Ofen hergibt, habe 2 Pullover an und friere trotzdem.

Am Morgen war ich mit einer Bekannten in Jussey, Markt und Einkaufstempel (Lidl) besuchen. Bedeckt, kalt, nebelig.

Dann schaute ich mir im Netz einen Vortrag über Freimaurer an. Und die Symbolik um den Tempel Salomons versucht imo den Prozess des „spirituelles Erwachen“ zu beschreiben.

Es gibt Hochgrade nach der Selbsterkenntnis, in denen sich der Aspirant als „Steinmetzlehrling“ am Bau des Tempels versucht und zwangsläufig scheitert, bis ihm der Schlussstein, den er fertigen sollte, geschenkt wird.

Das ist die Phase, in der ich an der Lehre scheitere. 😉

„Der Meister“ („Erwachte“) scheitert als Lehrling an der Baustelle. 🙂

Das musste ich lachen.

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