Gestern sägte ich Holz,

aber vorgestern hatte mich ein Schnupfen-Virus angefallen, dem ich zwar mit meinem Brennnessel-Schnupftabak zu Leibe rücken wollte – jedoch, dieses winzige Wesen zeigte sich von meinen Kräuter“künsten“ wenig beeindruckt, und ich rotzte gestern den ganzen Tag.

Nun hängt es im Hals, es hat -4°C, ich machte wieder etwas Holz. Und dann, im Angesicht meiner Erkältung und der Hühnerscheiße im Wohnzimmer, ein Meer von Tretminen, will ich heute einen Hühnerkäfig zimmern.

Das Huhn darf tags etwas raus, will es rein, kommt es in seinen Käfig – was heißt, ich zäune eine Ecke im Zimmer ab. Da wohnt das Huhn. Und passt es ihm nicht, wohnt es in der Voliere und im Hühnerstall im Keller.

Meine Betrachtungen zur Kundalini stelle ich wieder auf „privat“, denn ich kam zudem zur Ansicht, dass diese Betrachtungen in Form eines öffentlichen Monologs wenig Sinn machen.

Das ist mehr eine Spielerei für mich selbst. Und ich will mich vorerst (mal wieder) auch nicht mehr weiter mit diesem Thema präsentieren.

Wahrscheinlich überfällt es mich dann doch wieder… aber erst ist nun der Käfig für Kali Rex dran. Und dann muss ich das ganze Wohnzimmer scheuern und putzen.

Und dann kommt hoffentlich der Warmlufteinbruch aus dem Süden, wie von den Wettermodellen berechnet. Aber, wie mit allen Prognosen, die Unsicherheiten – wie bei meinen Ankündigungen – nehmen über die ersten Minuten hinaus erheblich zu. 🙂

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In der Nacht kam der Frost,

und ich radelte am Vormittag nach Fayl, nachdem ich mich unterwegs bei meinem Bruder zu einem Kaffee eingeladen hatte. Ich traf noch Jean-Louis, der sich seit Tagen hinter seinem Ofen verschanzt hat, aber gerade Holz aus der Scheune holen musste.

Dann suchte ich diese Stelle mit Versteinerungen bei Pressigny, von der mir der Bauer mit den Sonnenblumenkernen erzählt hatte.

Und ich suchte sicher zwei Stunden, ohne etwas Brauchbares zu finden, bis auf eine der legendären Turmschnecken, die ich schon vor zwei Tagen ganz woanders gesucht hatte.

Diese ist zwar schlecht erhalten, siehe Foto, aber immerhin weiß ich nun, in welcher Schicht des Jura ich suchen muss und orientiere mich nun an den geologischen Karten der Region.

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Manchmal staune ich selber,

dass mir das Unbewusste im Traum Dinge erzählt, über die ich dann morgens in der Zeitung lese.

Sicher gibt es dominant persönlich geprägte Ebenen im Unbewussten, aber in der Tiefe eine zunehmend kollektive Prägung.

Und diese tiefen Schichten sind von gewaltiger spiritueller Potenz, denn sie tragen auch das „spirituelle kollektive Wissen“ der Vergangenheit in sich:

„Dakshinamurti“

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Kaum lag ich wieder im Bett,

begann das Unbewusste meinen letzten Beitrag zu kommentieren.

Ich hatte noch überlegt, wie ich die „sieben Erleuchtungen“ in die Nautilus integriere, da tauchte im Traum meine Henne auf und hatte drei Küken.

Ich war erstaunt, denn ich habe ja weder einen Hahn, noch legt sie bisher Eier, noch hatte sie gebrütet. Woher kommen die Küken?

Und plötzlich verschwanden die Küken wieder in der Henne, und mir wurde klar, was das Unbewusste meinte. Es wären nur vier (vier Hühner) dieser „sieben Erleuchtungen“ für diese Darstellung relevant, drei kann ich weglassen.

Und es wurde ein Feuerwerk solcher Erzählungen in der Sprache des Unbewussten, aus denen ich sehr erholt aufwachte.

Auch solle ich mir keine Gedanken über „spirituell-politische“ Botschaften machen, die seien alle bereits geschehen, so sie von Relevanz waren, und wirken unsichtbar im Hintergrund.

Und dann begann ein Art „Satsang“ für meine Leser, aber nicht durch mich, sondern durch das Unterbewusstsein selbst.

Motto: Alles läuft, wie es „soll“, und ich bin nur ein „Baustein“ in einer „spirituellen“ Diskussion, die das Unbewusste mit jedem meiner Leser selbst führt.

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Ein Traum riet mir vor einigen Tagen,

das Thema „Spiritualität“ aus der politisch-ideologischen Diskussion zu nehmen, da ich mich persönlich nicht nur weiter in meinen Ansichten „radikalisieren“ würde, sondern mich das in der Zukunft in eine persönlich eher unangenehme Konfrontation führen könnte.

Ich solle die Botschaft anders verpacken, was nicht heißt, dass sie politisch anders wäre, sondern auf der politischen Ebene nicht mehr sichtbar (angreifbar) ist.

Überhaupt wäre es besser, ich löse es auch vom Thema „Spiritualität“, nicht nur vom Thema „Politik“ und betreibe es rein als „Kunst“.

Einfach „Kunst“, losgelöst von einem spirituell oder politisch sichtbaren Anspruch.

Ich würde mich dadurch nicht nur persönlich aus der „spirituellen“ wie der „politischen“ Diskussion – und damit auch Schusslinie – nehmen, ich könnte das Thema so viel produktiver weiter entwickeln.

Spirituelle Lehre lässt sich nicht wirklich vom Thema Politik lösen, da ich damit immer den sozialen – und damit auch politischen – Raum betrete.

Spirituelle Lehre und Politik lässt sich nicht trennen, was ich an John Sherman sympathisch fand, denn er versuchte erst gar nicht so zu tun, als ginge das.

In der Konsequenz hieße das, nach dem derzeitigen Stand dieser Diskussion in mir, die Bildsprache des Unbewussten nicht mehr für das Verständnis zu übersetzen versuchen, sondern sie einfach – wie sie ist – in den Raum „zu werfen“, ohne Deutung, ohne Kommentar. So nackt und verwirrend, wie sie dem Verständnis gerne erscheint.

Und je länger dieser Traum in mir gärt, desto attraktiver erscheint mir dieser Hinweis.

Ich erzähle etwas zu Hühnern (und den anderen Vögeln in meinem Kopf) und poste ab und zu ein Bild, das alles ersetzt, was ich bisher als „spirituell-politische“ Diskussion betrieb.

Und wem dieses Bild dann gefällt, also wem es etwas sagt oder mit wem es „in Diskussion treten will“, kann es sich dann – das wird sich zeigen – käuflich als Poster (das Unterbewusstsein meinte 15 Euro) erwerben.

Wie ich das dann praktisch mache, weiß ich noch nicht, vielleicht über einen Verlag, ähnlich wie Kindle, der es einfach druckt und verschickt, wird es bestellt.

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Ich kann weder die Welt noch das Thema „Spiritualität“

vor dem sich abzeichnenden faschistischen Zeitalter bewahren.

Einerseits ärgerte mich das seit Jahren, dass ich keine Handhabe dagegen finde, andererseits geht es mich auch nicht wirklich viel an.

Letzteres wird mir erst in letzter Zeit klarer: Ich kann und muss es nicht verhindern.

Wahrscheinlich thematisierte das Unterbewusstsein deshalb auch „Sai Sesmlasch“, mein „Alter Ego“ aus einer (im buddhistischen Sinne) höllenartigen Welt: Du kannst auch in einer Hölle leben.

Eine Hölle heißt nicht, dass es allen schlecht geht. Es gibt durchaus Wesen, die es sich in einer „Hölle“ angenehm einrichten können, auch bricht immer mehr die Panik aus, wie die Verwirrung zunimmt.

Was ich mit meinem „Corona-Satsang“ versuchte (und woran ich sozial scheiterte) war mit der Versuch, eine Einführung in das Leben in einer Hölle zu „lehren“, was aber auch nicht funktioniert.

Das ist etwas, was mich das Unterbewusstsein lehrt. Und warum es mich das lehrt, weiß ich nicht.

Die letzten Jahre bereitete mich das Leben immer auf Dinge vor, die dann erst passierten. Von denen ich auch nicht wusste, dass sie kommen.

Warum es das tat, weiß ich nicht. Und ob das so bleibt, weiß ich erst recht nicht.

Und warum und wozu das die Menschheit durchmachen muss? Aus meiner Sicht überflüssig wie ein Kropf: keine Ahnung.

Und ich sehe auch nicht, dass sich dieser Drall Richtung „Hölle“ bald wieder legt. Eher vermute ich, dass das erst der Anfang ist. Und dieser Drall einer „mittleren Welt“ (nach Buddha) Richtung „Hölle“ macht die eigentliche „spirituelle Lehre“ auch immer schwerer.

In einer Hölle gibt es keine Zeit für Besinnung mehr. Das sage nicht ich, das sagte Buddha. Und ich weiß, warum das so ist. Das ist nur noch „Überlebenskampf“.

So gesehen ist das Thema vorerst ziemlich durch.

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Im Grunde müsste ich mich nun hinsetzen…

und eine Serie von Bildern malen, damit überhaupt einmal für die/den Leser/in anschaulicher wird, was ich hier im Thema Kundalini zu beschreiben versuche.

Und es graut mir etwas davor, da diese Bilder auch „die sieben Erleuchtungen der Kundalini“ (als mystische Erlebnisse, also „Einsichten in die Ewigkeit“) mit einschließen sollten.

Dieses Modell ist komplexer als das traditionelle Modell und dadurch auch gerne „verwirrender“, denn es ist kein lineares Modell, sondern ein Kreis. Und auch kein Kreis, sondern eine Kugel, und auch keine Kugel, sondern tastet sich in eine weitere Dimension: „lineares Modell“ -> „Kreismodell“ -> „Kugelmodell“ -> „Raumzeitmodell“.

Und das „Raumzeitmodell“ scheint irgendwie der Schlüssel zu dem, was mir das Unterbewusstsein zu erzählen versucht. Und nun sitzt Kali Rex vor mir auf einem Kissen auf dem Schreibtisch und schaut mich fragend an, als wäre ich das Huhn vor dieser Fragestellung.

Spiritualität ist im Wesen eine „formlose Wissenschaft“, die um das Thema „Ewigkeit“ kreist. Über die Form alleine komme ich dem Thema nicht bei. Aber ohne den persönlichen Bezug zur Ewigkeit, ohne mich selbst als Ewigkeit in ihren verschiedenen Aspekten erlebt zu haben und mich in jedem Augenblick auch vor ihrem Hintergrund wahrzunehmen, bleibt jedes Modell „Esoterik“, endet als „Esoterik“ und verliert den Bezug zum geschehenden Ereignis, dem es eigentlich dienen sollte.

Und dafür habe ich keine Lösung.

Es ist so eine Veranstaltung in einem „Elfenbeinturm“, von außen betrachtet.

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Heute fühle ich mich wie in Scheiße getunkt.

Trotzdem radelte ich am Morgen los, um nach den legendären versteinerten Spiralschnecken zu suchen, um dann hinter Genevrieres in einer Sackgasse im Schlamm zu enden, mich durch den Acker zu quälen, dann wieder Acker, Schlamm und Dreck. Kalt und nichts gefunden.

Am Nachmittag holte ich Sonnenblumenkerne in Pressigny und bekam vom freundlichen Bauern 22 kg Sonnenblumenkerne für 20 Euro. Ich fragte nach Versteinerungen. Und er erklärte mir, wo es bei ihm auf dem Acker versteinerte Schnecken gibt. Eine Stelle, die ich noch nicht kenne, sehr versteckt. Da radle ich die nächsten Tage mal hin.

Der Blaumeise geht es heute wieder etwas besser. Sie fliegt noch sehr unbeholfen, aber ob das ganz verheilt ist eh fraglich. Nun wohne ich halt mit Huhn und Blaumeise in einem Zimmer. Und beide scheinen sich zu vertragen.

Das Wetter soll so bleiben, um die 0° C. Im Laufe der Woche vielleicht etwas Schnee. Mein Ofen regelt sich selber, egal was ich mache, und beschert mir 25° C im Zimmer.

Manchmal, wie heute, frage ich mich, was ich hier eigentlich mit meinem Blog treibe, mit 3 Lesern, während die Welt den Lokus hinab zu driften gewillt scheint.

Im Gästezimmer sah ich gestern eine Maus im Hühnerfutter. Es sei ihr gegönnt. Dort lagern auch noch über 60 kg Walnüsse. Die, die nicht unter mein Bett passten.

Morgens frühstücke ich nun immer mit Kali Rex Walnüsse.

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Viel schreiben macht hungrig.

So radelte ich nach Fayl, kaufte Würstchen und war um 10 Uhr schon wieder zurück.

Dann aß ich. Währenddessen klaute Kali Rex eine Wust aus der Pfanne und fraß sie schnell, bevor ich es merke.

Die Blaumeise durfte raus. Etwas kann sie schon wieder fliegen. Und sie ist auch nicht mehr ganz so scheu.

Dann putzte ich das Auto, denn ich hatte plötzlich eine Scheibe im Kopf und war zu nichts mehr – außer stupiden Putzarbeiten – zu gebrauchen.

Das sind verschiedene chemische Prozesse im Gehirn, verbunden mit dem Abbau verschiedener Nikotinverbindungen, die plötzlich kommen und irgendwann wieder gehen.

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Diese „Ich-bin-Kugel“

in ihrer 4. Raumdimension zu erklären, reduziert dargestellt als „Nautilus“, ist mir viel zu kompliziert, aber ich habe sie gezeichnet, vorerst als Skizze.

Und nun will ich sie malen. Aus diesem Bild gehen dann alle Bezüge hervor. Also wie in ihr die Chakren angeordnet sind und zusammenwirken.

Aber das will ich gar nicht weiter erklären, sondern diese „Lehre“ als Bild malen und dann einfach verkaufen. Soll sich daran erfreuen – oder damit herumärgern – wer will, äh „muss“- oder doch „will“? Auch hier kein realer Unterschied. Fatal.

Und das ist eine interessante Idee. Ich male verschiedene Lehren, die es noch gar nicht gibt, und verkaufe sie dann „als Bild, das nicht erklärt wird“.

Mir schwant nun auch, warum dieser Traum auf der Nautilus bestand. Das hängt wohl mit einer weiteren offenen Frage zusammen: Wie Dinge aus der Zukunft bekannt sein können?

Das hat mit dieser sich erweiternden Spiralbewegung der persönlichen „Ich-bin-Blase“ in einer „4.“ Raumdimension zu tun. Das Selbst nimmt diese wahr und kann daraus Prognosen ableiten, zu denen wir nicht fähig sind.

Ohne das Raumzeitereignis stehe ich ja selbst total still, völlig unbewegt. Und erst in der Identifikation mit Form, welcher auch immer, gerate ich scheinbar in Bewegung. Aber erst, relativiere ich mich in der Identifikation mit Form.

Und wer sich an der vierten Raumdimension relativieren kann, kann wohl – sicher bin ich mir nicht – solche komplexen Bewegungsprognosen (persönlicher „Ich-bin-Blasen“) stellen.

Und ich bin ja noch bei einem weit früheren Traum: der Mumie Shivas… und wie sie zum Leben erwacht.

Ich versuchte diesen vierarmigen Shiva zu zeichnen, aber es ist ein Teufel, der ein Engel ist. Oder ein Engel, der ein Teufel ist. Ein Wesen, das alle Eigenschaften in sich vereint und keine davon abgeben will. 🙂

Höchste Güte wie auch … (ritsche-ratsche… Blut spritz). Und ich bin wieder im Thema Kali. Shiva als Kali.

So bin ich mit mir uneins, wie ich den vierarmigen Shiva malen soll, denn er sieht aus wie eine Fledermaus. Und nicht wie ein herziges Vögelchen.

Und die trägt dann womöglich noch das Virus einer schlimmen Pandemie in sich, das sie mit dem ersten Biss gleich auch noch überträgt. 🙂

So spare ich dieses Thema mal aus, denn dieser „Shiva“ ist nichts für „schwache Gemüter“. 🙂

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